Großbaustelle stellt Pendler vor Geduldsprobe: Einige S-Bahnen können nun doch fahren

Von Marc Herwig

Köln/Wuppertal - Bei der monatelangen Sanierung der wichtigen Bahnstrecke von Köln über Wuppertal nach Hagen können in den kommenden Wochen immerhin einige Züge rollen. Die S-Bahn-Gleise auf einem Teil der Strecke sind vorübergehend wieder freigegeben worden.

Die Bahnstrecke von Köln nach Hagen ist eine Großbaustelle. Jetzt fahren vorübergehend immerhin auf einem Teil der Strecke ein paar Züge.  © Sebastian Gollnow/dpa

Zwischen Düsseldorf, Wuppertal und Hagen fahren dadurch einige wenige S-Bahnen und Regionalzüge, wie die Bahn mitteilte. Der Fernverkehr wird weiterhin weiträumig über das Ruhrgebiet umgeleitet.

Für die Generalsanierung ist die wichtige Bahnstrecke von Köln nach Hagen gut fünf Monate lang gesperrt. Die Bahn modernisiert dort bis zum 10. Juli vor allem die Gleise und die Bahnhöfe. Doch auf einem Teil der Strecke verlaufen parallel die Gleise der S-Bahn von Düsseldorf nach Hagen. Dort können während der Generalsanierung zeitweise einige Züge fahren.

Seit Freitagabend sind diese Gleise für vier Wochen freigegeben. Reisende zwischen Düsseldorf, Wuppertal und Hagen können einige S-Bahnen und Regionalzüge nutzen. Allerdings fahren nicht so viele Züge wie normalerweise, sondern es gilt ein ausgedünnter Baustellen-Fahrplan.

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Am besten sehen Reisende in der Online-Auskunft, wie die eigene Verbindung funktioniert. Dort seien alle Änderungen während der unterschiedlichen Bauphase enthalten, so die Bahn.

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Kritik am Ersatzverkehr

Der Chef des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) hatte der Bahn "wiederkehrende, strukturelle Mängel" bei ihrem Ersatzverkehr vorgehalten.  © Oliver Berg/dpa

Wer etwa nach Solingen oder Köln will, muss aus Richtung Wuppertal aber auch in den kommenden Wochen auf Ersatzbusse umsteigen. Dabei hatte es am Schienenersatzverkehr zuletzt heftige Kritik gegeben.

Der Chef des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR), Oliver Wittke, hatte der Bahn "wiederkehrende, strukturelle Mängel" bei ihrem Ersatzverkehr vorgehalten.

Die Bahn kündigte eine Überprüfung der Fahrpläne an. Es werde geschaut, auf welchen Linien mehr Zeit für die Fahrten eingeplant werden müsse, kündigte das Unternehmen an.

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