Mexiko-Stadt (Mexiko) - An der mexikanischen Westküste haben Ermittler drei riesige Geheimlabore ausgehoben.
Darin entdeckten die Einsatzkräfte über 700 Kilogramm Methamphetamin sowie riesige Mengen an chemikalischen Vorläufer-Substanzen, wie die mexikanische Marine mitteilte.
Die Razzien fanden dabei in den Bundesstaaten Durango, Sinaloa und Michoacán statt.
Während rund 750 Kilogramm konsumfertiges Meth nur in einem der Labore lagerte, stießen die Ermittler in allen Einrichtungen zusammen auf insgesamt 1,8 Tonnen und 12.000 Liter an chemischen Erzeugnissen, die für den Herstellungsprozess der synthetischen Droge benötigt werden.
Veröffentlichtes Bild- und Videomaterial zeigt, wie die Drogenfahnder die im dichten Urwald versteckten Geheimlabore der Kartelle zerstören und teilweise auch in die Luft jagen.
"Die vollständige Zerstörung von Laboren ist ein schwerer Schlag für die logistischen Strukturen der organisierten Kriminalität und verhindert, dass diese illegalen Substanzen in die Gesellschaft gelangen", teilte die Marine mit.