Wie soll die neue Carolabrücke aussehen? So viele Bürger haben bereits über die Entwürfe abgestimmt
Von Jasmin Beisiegel
Dresden - An der Abstimmung über die Entwürfe für die neue Carolabrücke in Dresden haben sich bereits 14.000 Menschen beteiligt.
Das Votum läuft laut Angaben der Landeshauptstadt seit dem Start vor gut drei Wochen ohne Zwischenfälle. Hinweise auf missbräuchliche Mehrfachteilnahmen gebe es bislang nicht, hieß es in einer Mitteilung.
Noch bis 19. Juli läuft die Online-Umfrage "carolaVOTE" zu den vier eingereichten Entwürfen. Auch Einschätzungen zu einzelnen Aspekten der Entwürfe sind dabei gefragt.
Teilnehmen können den Angaben nach nicht nur Einwohner, sondern alle Interessierten, also etwa auch Pendler und Besucher. Eine Altersbeschränkung gilt nicht.
Eine öffentliche Ausstellung im Stadtforum informiert mit Visualisierungen und Modellen über die Einreichungen.
Neue Carolabrücke in Dresden: Entscheidung liegt beim Stadtrat
Ab dem 20. Juli wird die Abstimmung laut Angaben der Stadt ausgewertet. Die Stimmabgaben werden demnach datenschutzkonform analysiert und auf ihre Plausibilität geprüft, um möglicherweise missbräuchliches Abstimmungsverhalten wie Mehrfachteilnahmen auszuschließen. Die Ergebnisse gehen zunächst an das Begleitgremium der Stadt.
Im Mai hatten Planungsbüros vier Entwürfe vorgestellt. Neben dem Bürgervotum sind in die Auswahl auch ein Expertengremium unter der Leitung von TU-Professor Steffen Marx (56), ein Begleitgremium mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie Fachämter der Landeshauptstadt eingebunden.
Die endgültige Entscheidung liegt aber beim Stadtrat, der am 3. September abstimmt.
Titelfoto: Bildmontage: Visualisierung: LAP, Knight Architects und Querfeldeins, Norbert Neumann
