Nach Einsturz der Carolabrücke: Staatsanwaltschaft stellt Prüfung gegen Kühn und Hilbert ein

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Dresden - Die Staatsanwaltschaft Dresden wird nach dem Einsturz der Carolabrücke kein Ermittlungsverfahren gegen OB Dirk Hilbert (54, FDP) und Baubürgermeister Stephan Kühn (46, Grüne) einleiten.

OB Dirk Hilbert (54, FDP) und Baubürgermeister Stephan Kühn (46, Grüne) kassierten nach dem Brücken-Einsturz Anzeigen. Die Staatsanwaltschaft sieht keine Pflichtverletzungen.
OB Dirk Hilbert (54, FDP) und Baubürgermeister Stephan Kühn (46, Grüne) kassierten nach dem Brücken-Einsturz Anzeigen. Die Staatsanwaltschaft sieht keine Pflichtverletzungen.  © picture alliance/dpa

Eine Prüfung habe ergeben, "dass es keine Anhaltspunkte für das Vorliegen eines strafrechtlich relevanten Sachverhalts gibt", teilte Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt (50) mit.

Insbesondere sei auf den Straftatbestand der Baugefährdung geprüft worden.

Ein von der Stadt in Auftrag gegebenes Gutachten, das Dresdens Brücken-Experte Steffen Marx (56) erstellte, gab als Einsturzursache eine "wasserstoffinduzierte Spannungsrisskorrosion mit Materialversagen des Spannstahls" an. Das Unglück war letztlich so nicht vorherzusehen.

Eine jetzt wie etwa an der Brücke Budapester Straße eingesetzte Schallemissions-Überwachung war vor dem Einsturz im September 2024 nicht vorgesehen.

Titelfoto: picture alliance/dpa

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