Frau bemerkt bei Haussanierung widerlichen Geruch: Was sie dann in einem Hohlraum findet, raubt ihr den Schlaf
New York (USA) - Die Freude über das geerbte Haus ihrer Großmutter schlug für eine junge New Yorkerin jäh in Ekel um, als sie bei der Sanierung plötzlich einen widerlichen Geruch feststellen musste, der immer schlimmer wurde. Als sie dem Gestank wortwörtlich auf den Grund ging und in den Keller des uralten Gebäudes kroch, musste die junge Frau eine unangenehme Entdeckung machen.
Nach dem Tod ihrer Großmutter vor zwei Jahren war Gia zusammen mit ihrer Schwester plötzlich Hausbesitzerin. "Es ist ein wunderschönes Haus, und wir können uns sehr glücklich schätzen, im Jahr 2026 Wohneigentum zu besitzen", freut sich die US-Amerikanerin gegenüber Newsweek. Einziehen konnten die beiden Frauen allerdings nicht - es stand zunächst eine Menge Arbeit an.
Das 100 Jahre alte Haus benötigte eine umfangreiche Sanierung, bei der immer wieder unschöne Überraschungen auf die Schwestern warteten: "Wir wussten, dass Arbeit anstand, aber nachdem wir die Wände geöffnet hatten, stießen wir auf weit mehr als erwartet; es liegt also noch ein langer Weg vor uns", so Gia.
Als sich Gia den Problemen mit der Gas- und Stromversorgung widmen wollte, musste sie auf der Veranda einen seltsamen Geruch feststellen. "Zuerst dachte ich, der Kellergeruch hätte sich einfach in meiner Nase festgesetzt und würde mich überallhin begleiten, aber er wurde immer schlimmer", erinnert sie sich.
Laut Gia soll es wie verrottendes Fleisch, "das in verdorbener Milch" gelegen hatte, gerochen haben. "Seltsam säuerlich und zugleich süßlich." Eine widerliche Kombination, welche die Sanierung erschwerte.
Frau bemerkt widerlichen Gestank bei Haussanierung und macht Ekel-Fund
Durch ein Ausschlussverfahren war der Hausbesitzerin schließlich klar, dass der Geruch aus einem Hohlraum unter der Terrasse stammen musste. Der Kriechkeller war demnach seit mindestens 20 Jahren nicht mehr betreten worden und diente lediglich als Abstellraum.
"Als wir das Haus erbten, war es von Flöhen befallen, und viele Katzen aus der Nachbarschaft suchten in diesem Hohlraum Unterschlupf", erklärt Gina. Bei einem ersten Blick in den Hohlraum wurde sie dann von toten Augen angestarrt. "Aber es war kein Schädel. Es war Haut – lederartige, mumifizierte Haut." Gina hatte die Überreste eines Waschbären gefunden.
Nach einer schlaflosen Nacht beschloss sie, den Kriechkeller nach weiteren Kadavern abzusuchen. In Schutzkleidung kroch Gia bei über 30 Grad in den winzigen Raum und begann mit der Reinigungsaktion, die sie auch für TikTok aufnahm. Dabei stieß sie nicht nur auf den Schädel eines Opossums, einen Vogel und Hühnerknochen, sondern auch auf eine mumifizierte Katze.
Nach mehreren mühsamen Stunden Arbeit war der Hohlraum geräumt und der ekelhafte Gestank endlich verschwunden.
Auch wenn das Haus sicherlich noch weitere Probleme für sie und ihre Schwester bereithalten wird, blickt die New Yorkerin optimistisch in die Zukunft. Jetzt muss sie sich zumindest nicht mehr die Nase zuhalten.
Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/TikTok/cleanitwithahammer

