Mann steckt sich riesige Süßkartoffel in den After: Seine Gründe machen fassungslos
Chengdu (China) - Das nächtliche Experiment eines 61-jährigen Mannes aus China sollte ihn nicht nur ins Krankenhaus bringen, sondern auch einen chirurgischen Eingriff nötig machen.
Wie Daily Star berichtet, war der Mann, der lieber anonym bleiben will, nachts plötzlich mit starken Schmerzen erwacht.
Zuvor hatte er sich gegen 23 Uhr eine Süßkartoffel in den After eingeführt und war eingeschlafen.
Weil die Schmerzen wenige Stunden später unerträglich wurden und er die Kartoffel nicht auf natürlichem Wege loswurde, entschloss er sich, in ein Krankenhaus in Chengdu zu fahren. Dort wurde umgehend ein Röntgenbild angefertigt, das das Objekt im Rektum des Patienten zeigte.
Die Ärzte versuchten zunächst erfolglos, die Kartoffel von außen zu zerteilen, um sie in Stücken herausziehen zu können. Das Gemüse war dafür zu hart.
Stattdessen wandten sie nun einen Weinflaschenöffner an, um den Fremdkörper aus dem Enddarm des 61-Jährigen zu entfernen, doch auch das misslang.
Patient steckt sich aus Langeweile große Kartoffel in den Po
Schließlich wurde klar: Der leidende Patient müsse operiert werden. Die Mediziner ordneten eine Laparotomie an, also das Öffnen der Bauchhöhle durch einen Schnitt.
Bei dem Eingriff konnte man die Knollenwinde schließlich erfolgreich aus dem Körper des Mannes entfernen. Dr. Xu Guolin, stellvertretender Leiter der Abteilung für Proktologie und Dermatologie des Krankenhauses, erklärte, dass die Süßkartoffel insgesamt 17 Zentimeter lang und rund sieben Zentimeter breit war.
Auf die Frage, wie die Knolle in seinen After gelangen konnte, redete sich der 61-Jährige mit den Worten heraus, dass er es "nicht wisse" und es eben "ein Unfall" gewesen sei.
Später gab er aber zu, dass er sich den Fremdkörper aus "Langeweile" eingeführt hatte.
Männer deutlich häufiger betroffen
Nach einer Studie aus dem Jahr 2010 findet man Fremdkörper in Anus und Rektum erheblich häufiger bei Männern als bei Frauen vor. Meist sind die Gründe laut Wikipedia sexuell motiviert oder Teil einer Straftat, um beispielsweise Drogen zu schmuggeln. Auch das Münchhausen-Syndrom spielt manchmal eine Rolle, wobei hier das Ziel ist, als Patient Mitleid und Zuneigung von medizinischem Personal zu erhalten, wenn der Fremdkörper eigenständig nicht entfernt werden kann.
Bei einigen Fällen wollten Betroffene ein bestimmtes Leiden oder eine Erkrankung wie zum Beispiel Durchfall, Hämorrhoidalleiden oder Juckreiz mit dem Einführen von Gegenständen behandeln.
Titelfoto: Bildmontage/123rf/bravissimos, 123rf/wagnercampelo

