ESC-Sänger plötzlich Mitfavorit! Vor seinem Musikvideo wird gewarnt

Wien (Österreich) - Nur noch acht Tage, dann startet die erste Liveshow beim "Eurovision Song Contest" 2026 in Wien. Zu den neuen Topfavoriten auf einen ESC-Sieg hat sich jetzt Griechenland gemausert. Bei dem Beitrag könnte es zu optischer Überforderung kommen.

Akylas Mytilineos (27) bei seiner ersten Probe in Wien: Er kommt mit einem Roller auf die Bühne gefahren.  © Instagram/eurovision

Akylas Mytilineos (27) heißt der Sänger, der sich im nationalen Vorentscheid eindeutig durchgesetzt hatte und mit seinem Song "Ferto" nun auch Europa erobern will. "Bring es" wird der Titel übersetzt, der gesellschaftskritisch von Überkonsum in der aktuellen Zeit spricht.

"Immobilien, bring es. Thunfisch-Sashimi, bring es. Goldene Uhr, Designerbrillen, bring es", heißt es darin in deutscher Übersetzung. Klingt gewöhnungsbedürftig, wird aber sehr melodisch umgesetzt.

Im Musikvideo, vor dem mit "This video contains fast flashing images" (Deutsch: "Dieses Video enthält schnell blinkende Bilder") gewarnt wird, ist er stellenweise als Charakter eines 80er-Jahre-Videospiels zu sehen, beim Musizieren mit einer traditionellen kretischen Lyra und mit einem Mops auf einem Thron sitzend.

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Gegen Ende des Liedes folgt eine ruhige Passage, in der er sich an seine Mama richtet. Er habe es geschafft, werde dafür sorgen, dass es der Familie nie wieder an etwas fehlen werde - vorausgesetzt, er schnappt sich den (ESC)-Sieg.

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ESC 2026: Offizielles Musikvideo von Akylas - "Ferto"

Eurovision Song Contest: Griechenland könnte zum erst zweiten Mal nach 2005 gewinnen

Bei "Eurovision in Concert" präsentierte der 27-Jährige "Ferto" vor Publikum.  © imago/ANP

War lange Zeit Frankreich (Monroe - "Regarde!") auf Platz 2 der Wettcharts, hat es dorthin jetzt Akylas mit einer Siegchance von 16 Prozent geschafft. An Topfavorit Finnland (Linda Lampenius & Pete Parkkonen - "Liekinheitin") ist - laut Wetten - weiterhin kein Vorbeikommen.

Sollte der 27-Jährige tatsächlich in Wien triumphieren, würde er für sein Heimatland den erst zweiten Sieg nach 2005 holen, als Elena Paparizou mit "My Number One" in Kiew gewann.

Die Südeuropäer konnten sich nach der Jahrtausendwende immer mehr steigern, holten zudem 2001 (Antique - "(I Would) Die For You"), 2004 (Sakis Rouvas - "Shake It") und 2008 (Kalomoira - "Secret Combination") jeweils Bronze.

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Für Akylas wird es am Dienstag (12. Mai) ernst. Dann will er im 15er-Feld eines der zehn Finaltickets ergattern. Es dürfte nur Formsache sein.

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