Zwischenfall auf Rückflug nach Deutschland: Fünf Verletzte in Eurowings-Maschine

Rhodos (Griechenland) - Heftiger Schreckmoment über den Wolken! Am Samstag sind mehrere Menschen während eines Eurowings-Fluges zu Schaden gekommen.

Ein A320 von Eurowings kam wegen Wirbelschleppen in Turbulenzen. Vier Passagiere und ein Crew-Mitglied erlitten Verletzungen. (Symbolfoto)  © Federico Gambarini/dpa

Wie "Aviation Herald" schreibt, war die A320-Urlaubsmaschine von Rhodos nach Köln unterwegs, als sie im Luftraum von Bosnien und Herzegowina die Freigabe zum Steigen von 36.000 auf 38.000 Fuß (circa 11.600 Meter) erhielt.

Das Problem: Ein vorausfliegender A380 der Emirates befand sich auf genau dieser Reiseflughöhe nur etwa 7,6 Seemeilen (rund 14 Kilometer) vom Eurowings-Airbus entfernt, der daraufhin in die Wirbelschleppen des Riesenvogels geriet. Die Piloten brachen daher den Steigflug ab.

Laut Bericht wurden vier Passagiere und eine Flugbegleiterin infolge der plötzlich eintretenden Turbulenzen verletzt. Das Crew-Mitglied sei sogar gegen die Kabinendecke geschleudert worden.

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Gegenüber BILD bestätigte eine Eurowings-Sprecherin den Zwischenfall. Die Maschine habe ihren geplanten Weg fortgesetzt und sei in Köln/Bonn gelandet, wo Rettungskräfte die medizinische Versorgung übernommen hätten. Zugleich seien Stimmenrekorder und Flugdatenschreiber sichergestellt worden.

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Unter Wirbelschleppen sind starke, gegenläufige Luftwirbel zu verstehen, die im Normalfall unsichtbar sind, jedoch eine enorme Kraft besitzen. Deshalb gelten für Maschinen je nach Gewichtsklasse entsprechende Mindestabstände.

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