14 Stunden Großeinsatz: Wohnhaus brennt nieder, Mutter und Kind verlieren ihr Zuhause

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Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen) - Flammen loderten aus dem Haus, welches einsturzgefährdet ist: Ein schwerer Brand hat dafür gesorgt, dass eine Mutter und ihr Kind aus dem Rhein-Kreis Neuss ihr Zuhause verloren haben.

In Grevenbroich-Elsen ist es zu einem schweren Wohnhausbrand gekommen
In Grevenbroich-Elsen ist es zu einem schweren Wohnhausbrand gekommen  © Feuerwehr Grevenbroich

Um 13.25 Uhr am Samstagmittag wurde die Feuerwehr Grevenbroich zu einem Zimmerbrand in die Deutsch-Ritter-Allee im Stadtteil Elsen gerufen.

Schon während der Anfahrt wurde klar, dass das gesamte Haus in Flammen steht und sich auch noch Personen in dem Gebäude befinden könnten.

Glücklicherweise hatten eine Mutter und ihr Kind – mithilfe von Nachbarn und Passanten – beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte das Gebäude schon verlassen können.

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Die beiden wurden nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Bis zum Ende des Einsatzes konnte allerdings nicht geklärt werden, ob sich ein Hund und eine Katze noch in dem Haus befanden.

Ein hinzugezogener Baufachberater des Technischen Hilfswerks stellte aufgrund des schweren Brandes, des Alters des Gebäudes sowie der verwendeten Baumaterialien eine Einsturzgefahr fest und sprach ein Betretungsverbot des Hauses aus.

Aufgrund der erheblichen Einsturzgefahr konnten die Nachlöscharbeiten lediglich von außen sowie über eine Drehleiter durchgeführt werden. Daher dauerte der Einsatz der rund 100 Kräfte bis etwa 3.30 Uhr am Sonntagmorgen.

Eine Frau und ihr Kind konnten sich mithilfe der Nachbarn aus dem brennenden Haus retten.
Eine Frau und ihr Kind konnten sich mithilfe der Nachbarn aus dem brennenden Haus retten.  © Feuerwehr Grevenbroich

Spezialfirma muss extra aus Düsseldorf anrücken

Ein rund 35 Tonnen schweres Spezialgerät sorgte für den kontrollierten Abriss der Giebelwand.
Ein rund 35 Tonnen schweres Spezialgerät sorgte für den kontrollierten Abriss der Giebelwand.  © Feuerwehr Grevenbroich

Da zudem eine Giebelwand akut einsturzgefährdet war, entschied der Einsatzleiter in Abstimmung mit dem Baufachberater und weiteren beteiligten Stellen, dass diese kontrolliert zurückgebaut werden muss.

Denn ein unkontrollierter Einsturz hätte weitere Schäden an benachbarten Gebäuden verursachen können. Ein Einsturz in das abgebrannte Wohnhaus selbst hätte vermutlich auch die angrenzende Haushälfte beschädigt.

Nach intensiven Bemühungen konnte ein geeignetes Abrissunternehmen gefunden werden. Per Schwertransport wurde das rund 35 Tonnen schwere Spezialgerät von Düsseldorf zum Einsatzort nach Grevenbroich gebracht und traf gegen 21 Uhr ein. Im Anschluss konnte die einsturzgefährdete Giebelwand kontrolliert abgetragen werden.

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Am Sonntagmorgen kam es erneut zu einer leichten Rauchentwicklung, weshalb die Feuerwehr nochmals weitere Nachlöscharbeiten von außen durchführen musste. Da das Gebäude weiterhin massiv einsturzgefährdet ist, bleibt ein Betreten des Brandobjekts ausgeschlossen.

Zur Brandursache oder zur Höhe des Sachschadens konnten noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Die Bewohner des Hauses sind derweil bei Freunden untergekommen.

Titelfoto: Feuerwehr Grevenbroich

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