Von Svenja-Marie Kahl, Sönke Möhl
Neumünster - Seit dem Dienstagmorgen war die Feuerwehr in Neumünster (Schleswig-Holstein) mit einem Großaufgebot im Einsatz: In einer Lagerhalle brach ein Feuer aus. Jetzt steht fest: Der Brand konnte nach rund 58 Stunden durch etwa 300 Kräfte endlich gelöscht werden.
Der Einsatz für die letzten Kräfte vor Ort konnte schließlich am Donnerstag gegen 18 Uhr beendet werden, teilte die Feuerwehr am Freitag mit.
Wie die Polizei Neumünster am Dienstag bekannt gab, wurden die Einsatzkräfte gegen 8.20 Uhr über den Brand in einer Lagerhalle in der Wranglerstraße informiert. Als die ersten Feuerwehrleute vor Ort eintrafen, stellten sie bereits eine starke Rauchentwicklung fest.
Alle Feuerwehren der Stadt sowie Einheiten aus Umlandgemeinden waren im Einsatz, wie ein Sprecher sagte. An den Löscharbeiten seien zunächst 250 bis 300 Personen beteiligt gewesen.
Vier Menschen seien mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Bahnstrecke zwischen Hamburg und Kiel/Flensburg gesperrt
Laut Angaben der Polizei sollen sich nach ersten Erkenntnissen Akkus für E-Scooter in der Lagerhalle befunden haben. Die Brandursache sei allerdings weiterhin unklar.
Nach Angaben der Deutschen Bahn musste die unmittelbar an der Brandstelle vorbeiführende Strecke Hamburg-Kiel/Flensburg gesperrt werden. Diese konnte jedoch wieder freigegeben werden.
Erstmeldung am 30. Juni um 16.24 Uhr, zuletzt aktualisiert am 3. Juli um 15.40 Uhr.