Anwohner aus dem Schlaf gerissen: Großbrand in Ostfriesland

Wiesmoor - Ein Feuer hat in einem Autohaus im ostfriesischen Wiesmoor (Niedersachsen) einen hohen Sachschaden verursacht. Er liegt laut Polizei ersten Schätzungen zufolge in Millionenhöhe.

Die Feuerwehr rückte in der Nacht zu Dienstag zu einem Brand in Wiesmoor aus.
Die Feuerwehr rückte in der Nacht zu Dienstag zu einem Brand in Wiesmoor aus.  © NonstopNews / Frank Loger

Als die Feuerwehr am Einsatzort angerückt sei, habe das Gebäude bereits voll in Brand gestanden, sagte Feuerwehrsprecher Jan-Marco Bienhoff am Dienstag. Die Feuerwehr war mit mehr als Hundert Kräften im Einsatz, um den Brand zu löschen.

Bei dem Feuer habe es eine "enorme Brandlast" gegeben, sagte der Feuerwehrsprecher. Auch Altöle, Betriebsstoffe, Gasflaschen, Reifen und Batterien seien in Flammen aufgegangen. "Das sorgt natürlich dafür, dass das Feuer enorm Futter bekommt und dementsprechend war die Brandintensität auch sehr hoch."

Ein Anwohner bemerkte das Feuer in den frühen Morgenstunden und wählte laut Polizei den Notruf. Bis zum frühen Dienstagmorgen sei durch das Feuer niemand verletzt worden.

Einsatz kurz vor Mitternacht: Strohballen brennen unter Stromleitung
Feuerwehreinsätze Einsatz kurz vor Mitternacht: Strohballen brennen unter Stromleitung

Über dem Autohaus stieg eine große Rauchsäule auf. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Vormittagsstunden an. Anwohnerinnen und Anwohner wurden aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Wie es zu dem Brand kam, war laut Polizei zunächst unklar. In dem Autohaus, zu dem auch ein Verkaufsraum und ein Lager gehörten, verbrannten Fahrzeuge und gelagertes Material.

Wie viele Fahrzeuge durch die Flammen zerstört wurden, war zunächst nicht bekannt.

Erstmeldung: 9.49 Uhr. Aktualisiert: 15.07 Uhr

Titelfoto: NonstopNews / Frank Loger

Mehr zum Thema Feuerwehreinsätze: