Lissa - Der Dachstuhl eines Hauses im Sächsischen Lissa brannte am Samstagabend lichterloh. Mehrere Feuerwehren der Umgebung kämpften über Stunden gegen die Flammen. Der Eigentümer (66) des Hauses musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Wie ein Sprecher der Rettungsleitstelle bereits Samstagnacht auf Anfrage bestätigte, sind gegen 21.17 Uhr die ersten Notrufe eingegangen.
Es wurde eine starke Rauchentwicklung im Bereich eines Daches an der Straße "Am Gutshof" gemeldet, woraufhin die Einsatzkräfte zu dem Ortsteil von Wiedemar ausrückten.
Bereits auf Anfahrt soll sich die Lage bestätigt haben. Der Dachstuhl des Hauses stand nach Informationen von TAG24 bereits in Flammen. Die Feuerwehrleute leiteten umgehend umfangreiche Löschmaßnahmen ein. Gleichzeitig wurden weitere Kräfte nachalarmiert.
Die Feuerwehren Wiedemar, Glesien, Schkeuditz und Delitzsch waren im Einsatz, bekämpften den Brand mit Hilfe von zwei Drehleitern und versuchten, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Teil des Gebäudes zu verhindern. Auch die Schnelle Einsatzgruppe, Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort.
Polizei ermittelt zur Brandursache
Während die Feuerwehrleute den Brand bekämpften, kümmerten sich die Sanitäter vom Rettungsdienst um den 66-jährigen Eigentümer des Hauses. Dieser hatte den Brand aufgrund eines ausgelösten Rauchmelders bemerkt und zunächst versucht, das Feuer selbst zu löschen. Dabei erlitt er eine Rauchgasvergiftung und musste in ein naheglegenes Krankenhaus gebracht werden.
Die Löscharbeiten dauerten noch bis in die Morgenstunden an.
Wie es zu dem Brand kam, ist derzeit noch unklar. Auch die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet. Ein Brandexperte soll zum Einsatz kommen.
Erstmeldung vom 25. Juli, 22.26 Uhr. Akualisiert am 26. Juli, 7.31 Uhr.