Explosionsgefahr in Großbeeren: Kinder evakuiert, Warnung über NINA

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Großbeeren (Teltow-Fläming) - Helle Aufregung in Brandenburger Gemeinde: In Großbeeren ist es am Dienstagvormittag gefährliches Gas ausgetreten.

Bei Bauarbeiten in Großbeeren ist am Dienstag eine Gasleitung beschädigt worden.
Bei Bauarbeiten in Großbeeren ist am Dienstag eine Gasleitung beschädigt worden.  © Julian Stähle

Die Bevölkerung wurde gegen 10.12 Uhr über die Warn-App NINA aufgefordert, einen etwa 500 Meter großen Bereich um die Teltower Straße, Ecke Poststraße umgehend zu verlassen und bis auf Weiteres zu meiden.

Demnach befindet sich die Feuerwehr dort im Einsatz, um das Gasleck zu sichern. Es besteht Explosionsgefahr! Daher wird explizit davor gewarnt, brennende Zigaretten oder Streichhölzer in dem betroffenen Gebiet wegzuwerfen.

Anwohner der Gemeinde südlich von Berlin wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten, Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten und auf Durchsagen von Polizei und Feuerwehr zu achten.

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In dem Sperrgebiet befindet sich nach Angaben der Feuerwehr auch eine Kita, die vorsorglich evakuiert werden musste. Insgesamt wurden 90 Personen in einem nahe gelegenen Jugendklub in der Teltower Straße untergebracht.

Eltern wurden gebeten, ihre Kinder, wenn möglich, abzuholen. Die Otfried-Preußler-Schule ist derweil nicht von der Evakuierung betroffen.

Im Bereich um die Teltower Straße Ecke Poststraße musste ein etwa 500 Meter großes Gebiet abgesperrt werden.
Im Bereich um die Teltower Straße Ecke Poststraße musste ein etwa 500 Meter großes Gebiet abgesperrt werden.  © Screenshot/warnung.bund.de
Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort.
Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort.  © Julian Stähle
Auch zwei Rettungshubschrauber sind vorsorglich am Einsatzort gelandet.
Auch zwei Rettungshubschrauber sind vorsorglich am Einsatzort gelandet.  © Julian Stähle

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde bei Bauarbeiten offenbar eine Gasleitung beschädigt, woraufhin der Ort des Geschehens weiträumig abgesperrt werden musste.

Titelfoto: Julian Stähle, Screenshot/warnung.bund.de (Bildmontage)

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