Flammen-Inferno auf Ostsee-Insel! 120 Kräfte kämpfen gegen Feuerwand

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Fehmarn - Großeinsatz auf Fehmarn! Auf der Ostsee-Insel ist am Freitag ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr kämpfte in der Spitze mit 120 Einsatzkräften gegen das Flammen-Inferno.

Die Feuerwehr bekam es am Freitag auf der Ostsee-Insel Fehmarn mit einem Flammen-Inferno zu tun.
Die Feuerwehr bekam es am Freitag auf der Ostsee-Insel Fehmarn mit einem Flammen-Inferno zu tun.  © Arne Jappe

Gegenüber TAG24 teilte Einsatzleiter Torsten Steffen mit, dass die Kameraden gegen 15.56 Uhr zunächst zu einem "Kleinflächenbrand" auf einem Feld zwischen Blieschendorf und Burg alarmiert worden waren.

Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen Großbrand handelte - als die Kräfte vor Ort eintrafen, stieg bereits dichter schwarzer Rauch auf. Neben großen Teilen des Feldes stand auch ein Mähdrescher, dessen Dieseltank geplatzt war, lichterloh in Flammen.

Da die Wasserversorgung vor Ort ungenügend war, musste die Feuerwehr einen Pendelverkehr einrichten und einen weiter entfernten Hydranten sowie einen Teich als Quelle nutzen.

Erst ein lauter Knall, dann Flammen: Aufmerksame Nachbarn greifen sofort ein
Feuerwehreinsätze Erst ein lauter Knall, dann Flammen: Aufmerksame Nachbarn greifen sofort ein

Für die Feuerwehr ging es vor allem darum, eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde zwischenzeitlich eine Warnung an die Bevölkerung herausgegeben. Sie sollten Fenster und Türen geschlossen halten.

Der Brand sorgte für eine starke Rauchentwicklung, weshalb die Einsatzkräfte eine Warnung an die Bevölkerung herausgaben.
Der Brand sorgte für eine starke Rauchentwicklung, weshalb die Einsatzkräfte eine Warnung an die Bevölkerung herausgaben.  © Arne Jappe

Mit vereinten Kräften und dank der Unterstützung von vier Landwirten gelang es den 120 Kameraden schließlich, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Dennoch brannten circa sechs Hektar ab, verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Titelfoto: Arne Jappe

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