Flammen-Inferno und Explosionen im Norden: Retter machen gefährliche Entdeckung

Quickborn - In Quickborn (Kreis Pinneberg) ist am Dienstagabend ein Haus in Brand geraten. Mehrere Explosionen erschütterten das Gebiet.

In dem Gebäude entdeckten die Einsatzkräfte einen großen Gastank.  © Kreisfeuerwehrverband Pinneberg

Gegen 21 Uhr wählten zahlreiche Anwohner den Notruf und meldeten einen Brand und mehrere Explosionen aus dem betroffenen Gebäude in der Hasloher Twiete, teilte die Feuerwehr mit.

Bei der Anfahrt ließ die weithin sichtbare Rauchwolke das Ausmaß des Feuers bereits erahnen. Die Retter forderten weitere Kräfte an.

Als die Kameraden eintrafen, stand das Einfamilienhaus in Holzbauweise bereits in Vollbrand.

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Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte das Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindert und das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden.

Während der Löscharbeiten entdeckten die Retter allerdings einen 1000 Liter fassenden Gastank. Die besondere Gefahrenlage erforderte umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen.

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Über 100 Kräfte kämpften gegen die Flammen.  © Kreisfeuerwehrverband Pinneberg

Retter bergen mehrere Gasflaschen und Benzinkanister

Das Gebäude war nicht mehr zu retten.  © Kreisfeuerwehrverband Pinneberg

Der Tank konnte glücklicherweise rechtzeitig heruntergekühlt werden, das Gas wurde kontrolliert abgeblasen. Zusätzlich mussten die Einsatzkräfte mehrere Gasflaschen und Benzinkanister aus dem Gebäude bergen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde keine Person angetroffen. Nachbarn berichteten, dass das Fahrzeug des Bewohners nicht vor Ort war. In dem Haus sei eine Person gemeldet gewesen, so ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber TAG24.

Die eingesetzten Retter mussten aufgrund der Hitze regelmäßig ausgetauscht werden. Durch die hohe Belastung des Einsatzes wurden weitere Kräfte nachgefordert.

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Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die Warn-App NINA informiert. Die Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.

Im Rahmen der Nachlöscharbeiten musste das Gebäude mit einem Bagger eingerissen werden. Gegen 2 Uhr war der Einsatz schließlich beendet. Über 100 Kräfte kämpften stundenlang gegen die Flammen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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