Großbrand im Erzgebirge: Mehrere Gartenhütten stehen in Flammen
Oelsnitz/Erz. - In einer Gartenanlage im erzgebirgischen Oelsnitz brach in der Nacht zum Montag ein großes Feuer aus. Der Löschangriff gestaltete sich schwierig. Die Polizei ermittelt noch zur Brandursache.
Gegen 0.50 Uhr ging der Alarm. Aus bisher noch ungeklärter Ursache brach in der Gartenanlage auf der Brückenstraße ein Brand aus. Dies bestätigte die Polizei am Montagmorgen gegenüber TAG24.
Das Feuer breitete sich rasant auf mehrere Gartenhütten aus und war bereits aus der Ferne zu sehen. Zudem drohten die Flammen auch auf einen angrenzenden Wald überzugreifen.
Der Löschangriff gestaltete sich zunächst schwierig, da sich der Einsatzort abseits von befestigten Wegen befand. Die Löschfahrzeuge wurden deswegen kurzerhand über die Äußere Stollberger Straße, in einen Waldweg bis nahe des Höhlbaches geschickt, um von der gegenüberliegenden Seite den Löschangriff durch einen Garten vorzubereiten.
Um eine stabile Löschwasserversorgung herzustellen, musste eine zirka 200 Meter lange Schlauchleitung von der Äußeren Stollberger Straße bis zu den Feuerwehrfahrzeugen nahe des Höhlbaches aufgebaut werden.
Löscharbeiten in Oelsnitz dauerten bis in die Morgenstunden
Obwohl das bereits für genug Schwierigkeiten sorgte, entdeckten die Einsatzkräfte bei den Löscharbeiten zudem noch brennende Gasflaschen, die für zusätzliche Explosionen hätten sorgen können. Aber dazu kam es nicht.
Am Ende konnten die Löschtrupps das Feuer mit mehreren C-Rohren und unter schwerem Atemschutz unter Kontrolle bringen und eine Ausbreitung auf den Wald verhindern.
Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden. Die Äußere Stollberger Straße war während der Löscharbeiten voll gesperrt.
Derzeitigen Informationen zufolge wurde durch das Feuer niemand verletzt.
Wie es entstehen konnte und in welcher Höhe der entstandene Sachschaden liegt, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zudem wird sich ein Brandursachenermittler den Einsatzort im Laufe des Montags ansehen.
Titelfoto: André März

