Großeinsatz am Tegernsee: Millionenschaden bei Brand auf Bauernhof

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Von Sabine Dobel, Benedikt Zinsmeister

Gmund am Tegernsee - Eine gewaltige Rauchsäule, 200 Einsatzkräfte und gesperrte Straßen: Bei einem Brand an einem Bauernhof in Gmund am Tegernsee in Oberbayern ist ein hoher Schaden entstanden.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand der Bauernhof in Vollbrand.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand der Bauernhof in Vollbrand.  © Feuerwehr Stadt Miesbach

Nach ersten Schätzungen der Polizei dürfte dieser in die Millionen gehen. Menschen und Tiere wurden nicht verletzt, wie die Beamten mitteilten.

Am Dienstagmorgen gegen 8.20 Uhr wurde über die Integrierte Leitstelle Rosenheim ein Brand an dem landwirtschaftlichen Anwesen im Gmunder Weiler Baumgarten gemeldet.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der obere Teil des Wohnhauses bereits in Flammen. Die Rauchsäule war laut Einsatzkräften kilometerweit zu sehen.

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Zahlreiche Feuerwehren aus dem Landkreis Miesbach sowie aus den Nachbarlandkreisen Rosenheim und Bad Tölz rückten an: Insgesamt waren rund 200 Einsatzkräfte sowie mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes vor Ort.

Für die Versorgung mit Löschwasser wurde ein Pendelverkehr eingerichtet, zudem wurden Straßen gesperrt.

Bilder und Einsatzberichte vom Feuer in Gmund am Tegernsee

Das Feuer verursachte einen Millionenschaden.
Das Feuer verursachte einen Millionenschaden.  © BRK Kreisverband Miesbach
200 Retter waren im Einsatz.
200 Retter waren im Einsatz.  © Feuerwehr Stadt Miesbach
Die Rauchsäule war kilometerweit sichtbar.
Die Rauchsäule war kilometerweit sichtbar.  © BRK Kreisverband Miesbach

Feuerwehr in Gmund am Tegernsee gefordert: Brandfahnder ermitteln

Die Bewohner hätten sich selbstständig aus dem Gebäude gerettet. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr habe ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindert. Das Wohnhaus wurde jedoch erheblich beschädigt.

Hinweise auf eine Brandstiftung gebe es nicht, hieß es. Die Brandfahnder der Kriminalpolizeistation Miesbach ermitteln unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II zur Ursache des Feuers.

Titelfoto: Feuerwehr Stadt Miesbach

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