Inferno in Beelitz: Freiwillige Feuerwehr im Großeinsatz

Beelitz (Potsdam-Mittelmark) - Ein nächtlicher Brand hat die Bewohner von Beelitz in Brandenburg aufgeschreckt, die Freiwillige Feuerwehr ist über mehrere Stunden im Großeinsatz gewesen.

Flammenschein und eine riesige Rauchwolke sind weithin sichtbar gewesen.  © Julian Stähle

Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, denn das Gebäude von der Größe eines Einfamilienhauses war unbewohnt und wurde nach Angaben des Besitzers unter anderem als Werkstatt genutzt. Laut Polizei sollen dort Garten- und Arbeitsgeräte gelagert worden sein.

Dennoch war Eile geboten, damit sich die Flammenhölle in der Herrmann-Köhl-Straße nicht auf nahegelegene - bewohnte - Häuser ausbreiten konnte.

Der Brand wurde der Feuerwehr gegen 0.33 Uhr gemeldet. "Als die ersten Fahrzeuge in die Straße eingefahren sind, haben wir sofort gesehen, dass es sich um einen massiven Vollbrand handelt", berichtete Einsatzleiter Matthias Jahn vor Ort.

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Das Objekt stand demnach beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits lichterloh in Flammen, die meterhoch aus dem Dach schlugen. Immer wieder seien Knallgeräusche zu hören gewesen und Gebäudeteile eingestürzt.

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Die Feuerwehrleute konnten das Ausbrennen des Gebäudes nicht verhindern.  © Julian Stähle

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Betten gerissen

Mithilfe einer Drohne ist das Gebäude aus der Luft nach Glutnestern abgesucht worden.  © Julian Stähle

"Wir haben plötzlich nur noch Feuerschein gesehen und sofort die Feuerwehr alarmiert", berichtete ein Anwohner. Das Haus habe innerhalb kürzester Zeit "komplett in Flammen" gestanden.

Auch wenn die Brandbekämpfer schnell vor Ort waren, konnte das Ausbrennen des Gebäudes nicht mehr verhindert werden. "Wir kommen alle als Freiwillige Feuerwehr nachts von zu Hause aus dem Bett", betonte John.

Innerhalb weniger Minuten hätten die ersten Feuerwehrkräfte die Fahrzeuge besetzt, lobte er die schnelle Einsatzbereitschaft. Die größte Herausforderung bei den Löscharbeiten sei die Wasserversorgung gewesen.

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Die Feuerwehr war bis circa fünf Uhr morgens mit insgesamt knapp 100 Kräften und 18 Fahrzeugen vor Ort, um den Brand zu löschen. Auch eine Drehleiter kam zum Einsatz. Zudem wurden mit einer Drohne Glutnester aus der Luft lokalisiert, um sie gezielt löschen zu können.

Zur Brandursache lagen zunächst keine näheren Informationen vor. Ein Brandkommissariat der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden wurde auf mehr als 100.000 Euro geschätzt.

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