Mehrfamilienhaus nach Brand unbewohnbar: 750.000 Euro Schaden

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Gifhorn - Am Samstagmorgen ist in Gifhorn (Niedersachsen) ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten. 30 Häuser waren zwischenzeitlich ohne Strom.

Die Feuerwehr konnte das Feuer am späten Vormittag löschen. (Symbolfoto)
Die Feuerwehr konnte das Feuer am späten Vormittag löschen. (Symbolfoto)  © Philipp von Ditfurth/dpa

Wie die Polizeiinspektion Goslar mitteilte, brach das Feuer am frühen Morgen gegen 5.28 Uhr im Bereich Alten Riede aus.

Zum Zeitpunkt des Feuers sollen sich zehn Menschen sowie eine Katze in dem Gebäude befunden haben. Diese konnten sich glücklicherweise ins Freie retten und blieben unverletzt.

Die genaue Brandursache ist bislang unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen, erklärte ein Polizeisprecher am Nachmittag.

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Das Feuer sei jedoch ersten Erkenntnissen zufolge von einem Balkon auf die Fassade sowie den Dachstuhl übergegangen.

Das Haus sei nach den Löscharbeiten vorerst nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner des Hauses kamen daher bei Bekannten unter oder bekamen eine Notunterkunft durch die Stadt gestellt.

Zwischenzeitlich habe der örtliche Energieversorger die Strom- und Gasversorgung für knapp 30 Häuser der Siedlung vollständig einstellen müssen.

Während der Löscharbeiten wurden die Menschen im näheren Umkreis gebeten, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die Löscharbeiten wurden am späten Vormittag beendet, die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch weiterhin an. Nach Angaben der Polizei entstand ein Schaden von knapp 750.000 Euro.

Titelfoto: Philipp von Ditfurth/dpa

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