Mitten in der Nacht: Hier wird ein Pferd aus einer Jauchegrube geholt

Pegau - Am Samstagmorgen ging es für die Kameraden der Feuerwehr Pegau gleich mal ab in den Schlamm.

Für die Kameraden der Feuerwehr Pegau galt es am frühen Samstagmorgen, ein Pferd aus einer Jauchegrube zu retten.
Für die Kameraden der Feuerwehr Pegau galt es am frühen Samstagmorgen, ein Pferd aus einer Jauchegrube zu retten.  © Feuerwehr Pegau

Gegen 3.10 Uhr erhielten die Retter die Meldung, dass auf einer Pferdekoppel im Ortsteil Weideroda ein Hengst in eine Jauchegrube gefallen sei.

Die Kameraden eilten daraufhin zum Ort des Geschehens, wo sich dies bestätigte. Das Tier habe etwa einen Meter tief in der Gülle gestanden. Der Besitzer war bereits vor Ort.

Mithilfe der Schmutzwasserpumpe wurde die Grube zunächst geleert. Ein ebenfalls hinzugezogener Tierarzt verabreichte dem 19-jährigen Wallach währenddessen Beruhigungsmittel, um ihn auf die Rettung vorzubereiten.

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Um eine sogenannte Rundschlinge um das Tier zu legen, musste dann noch eine Person in die Grube steigen. Immerhin: Eine Wathose war zumindest noch vor Ort verfügbar.

Letztendlich konnte das Tier mit einem Teleskoplader aus der Grube gehoben werden. Zuvor musste jedoch erst einmal jemand hineinsteigen, um die Schlinge anzubringen.
Letztendlich konnte das Tier mit einem Teleskoplader aus der Grube gehoben werden. Zuvor musste jedoch erst einmal jemand hineinsteigen, um die Schlinge anzubringen.  © Feuerwehr Pegau

Mithilfe eines Teleskopladers konnte der Hengst schließlich behutsam herausgehoben werden. Laut Tierarzt hat er keine größeren Verletzungen erlitten.

Titelfoto: Montage: Feuerwehr Pegau

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