Nach Flammeninferno mit Millionen-Schaden in Freiburg: Das war wohl die Ursache

Von Anika von Greve-Dierfeld

Freiburg - Nach einem der größten Brände der letzten Jahre im Südwesten stehen die Ermittlungen zu dem Feuer in einem Freiburger Industriegebiet kurz vor dem Abschluss.

Ein Mitarbeiter einer ansässigen Firma wurde bei dem Großbrand leicht verletzt.
Ein Mitarbeiter einer ansässigen Firma wurde bei dem Großbrand leicht verletzt.  © Jason Tschepljakow/dpa

Eine glimmende Zigarette könnte demzufolge die Ursache des Großfeuers vom Oktober vergangenen Jahres gewesen sein, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte. Hinweise auf eine technische oder elektronische Zündquelle hätten sich im Zuge der Spurensuche durch Brandexperten nicht ergeben.

"Das Brandgutachten und die sonstigen Ermittlungsergebnisse liegen hier vor", so die Sprecherin der Anklagebehörde weiter.

Demzufolge waren an der Stelle, wo das Feuer ausgebrochen war, Polstermöbel an der Außenwand des Gebäudes abgestellt gewesen. "Diese sind in Brand geraten; von dort aus breitete sich das Feuer auf das ganze Gebäude aus."

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Leicht entflammbare Gegenstände seien dort nicht gelagert gewesen. Ein Täter habe nicht ermittelt werden können. Dass Anklage erhoben werde, sei daher nicht zu erwarten.

Von dem Feuer war ein Gewerbekomplex mit mehreren Unternehmen auf einer Fläche von rund 60.000 Quadratmetern im Stadtteil Hochdorf unweit der A5 betroffen gewesen. Der Komplex brannte komplett aus, der Schaden war auf rund 50 Millionen Euro geschätzt worden.

Titelfoto: Jason Tschepljakow/dpa

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