Riesen-Einsatz bei Wohnhaus-Brand: Fünf Menschen werden verletzt, vier Katzen sterben

Helmstedt - Schlimmes Feuer in Niedersachsen: In der Nacht auf Freitag brannte ein Wohnhaus lichterloh. Über 200 Einsatzkräfte waren 12 Stunden lang im Einsatz.

In Helmstedt brannte in der Nacht ein Wohnhaus.  © Feuerwehr Helmstedt

Am Donnerstagabend wurde gegen 17.15 Uhr gemeldet, dass ein Mehrfamilienhaus im Langen Steinweg in Helmstedt brennen würde und auch Menschenleben in Gefahr seien.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus den Fenstern, teilte die Feuerwehr Helmstedt mit.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch zwei Menschen in dem Haus, die mit einer Drehleiter aus dem Obergeschoss gerettet wurden. Vorsorglich wurde auch das Nachbarhaus evakuiert.

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Insgesamt vier der fünf Hausbewohner im Alter von 14, 17, 30 und 49 Jahren mussten mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Darüber hinaus verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht, konnte aber vor Ort behandelt werden.

Für vier Katzen kam leider jede Hilfe zu spät. Sie konnten nur noch tot aus dem Brand-Haus geborgen werden.

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Die Feuerwehr ging mit schwerem Geschütz gegen die Flammen vor.  © Feuerwehr Helmstedt

200 Einsatzkräfte kämpfen 12 Stunden gegen Wohnhaus-Brand in Helmstedt

Das Haus wurde komplett zerstört.  © Feuerwehr Helmstedt

Das Feuer breitete sich rasend schnell aus und rasch waren alle Decken vom Obergeschoss bis ins Dach komplett durchgebrannt.

"Zwischenzeitlich drohte das Feuer auf die benachbarten Gebäude überzugreifen, dies konnte jedoch mit einem massiven Löschangriff erfolgreich verhindert werden", so die Feuerwehr.

12 Stunden lang kämpften rund 200 Einsatzkräfte mit schwerem Geschütz gegen die Flammen, auch eine Drohne kam zum Einsatz. Erst am frühen Freitagmorgen konnte "Feuer aus" gemeldet werden.

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Die Straße vor dem Brandhaus bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Der Sachschaden wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt, teilte die Polizei mit.

Die Kameraden bedanken sich bei einem benachbarten Hof und einem Kino, da sie sich um die Verpflegung der Einsatzkräfte und um die Betreuung der Betroffenen kümmerten.

Die Brandursache ist derzeit völlig unklar und wird ermittelt.

Originalmeldung von 8 Uhr, zuletzt aktualisiert um 11.02 Uhr.

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