Waldbrände in Spanien: NRW-Einsatzkräfte im Krisengebiet angekommen

Von Petra Albers

Bonn/Zamora - Feuerwehrleute aus Nordrhein-Westfalen sind zur Unterstützung im Kampf gegen die Waldbrände in Spanien angekommen.

Einsatzkräfte aus Nordrhein-Westfalen sind zur Bekämpfung der Waldbrände nach Spanien gereist.  © Paloma V. Escarpa/EUROPA PRESS/dpa

"Wir sind eben eingetroffen. Unser erstes Team wird gleich unmittelbar ausrücken zu den Bränden", sagte Frank Frenser von der Feuerwehr Bonn der Deutschen Presse-Agentur. 

Die spezialisierte Waldbrandeinheit aus NRW mit Einsatzkräften aus Bonn, Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen hatte sich am Donnerstag auf den Weg in die nordwestliche Provinz Zamora gemacht.

Zu dem Konvoi gehören 56 Einsatzkräfte und 21 Fahrzeuge. Die spanischen Behörden hatten das sogenannte Waldbrandmodul im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens angefordert. 

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"Man sieht hier die Rauchwolken und Löschflugzeuge und Hubschrauber", schilderte Frenser. Es sei eine ländliche, bergige Gegend. Der Wind frische immer auf und fache das Feuer neu an.

"Es ist großer Bedarf da, dass wir sofort in die Brandbekämpfung einsteigen." Erste Aufgabe sei es, den Boden und die Bäume auf Glutnester zu kontrollieren, um das Gelände sicher zu machen.

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Das zweite Team der Einheit werde derweil die Unterkunft beziehen, sagte Frenser. "Wir sind in einem alten Kloster untergekommen mit einem großen Speisesaal, genug Betten und Sanitäranlagen." Dort werde man sich nun für die nächsten Tage einrichten.

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