Wetter macht Löscharbeiten komplizierter: 13 Feuerwehren kämpfen gegen Dachstuhlbrand

Hasselburg/Flechtingen - In der Nacht zu Mittwoch heulten in mehreren Orten bei Flechtingen (Landkreis Börde) die Sirenen. Ein Haus im Ortsteil Hasselburg hatte Feuer gefangen.

Das kalte Winterwetter fordert Einsatzkräfte und Technik heraus.  © Screenshot/Facebook/FFWEmden

Um kurz nach 2.30 Uhr ging der Alarm bei den Einsatzkräften ein, teilte die Freiwillige Feuerwehr Emden auf Facebook mit.

Insgesamt 13 Feuerwehren mit 90 Einsatzkräften sind anschließend zu einem Wohnhausbrand ausgerückt.

Laut Angaben der Polizei habe dort zunächst eine Garage gebrannt, ehe sich die Flammen ausgebreitet hatten.

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Wie sich nach der Ankunft am Brandort herausstellte, gestaltet sich das Löschen der Flammen für die Kameraden schwierig.

Aufgrund der Größe des Hauses sei der Einsatz etwas komplexer. Zwei Drehleiter- und 18 weitere Feuerwehrfahrzeuge sind deshalb im Einsatz, teilte die Leitstelle mit.

Auch die momentane Kälte habe der Technik zugesetzt, hieß es. Die Ortsdurchfahrt Hasselburg wurde gesperrt.

Ersten Angaben zufolge sind alle vier Bewohner unverletzt und konnten eigenständig das Haus verlassen. Ein Seelsorger kümmerte sich um sie.

Der entstandene Schaden soll um die 300.000 Euro liegen, das Haus ist unbewohnbar.

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Als Ursache für das Feuer sei ein technischer Defekt sehr wahrscheinlich. Zeugen hätten von Explosionen in der Garage berichtet. Dort lagerten ein Dieselkanister und eine Gasflasche.

Erstmeldung um 8.47 Uhr, zuletzt aktualisiert um 10.55 Uhr

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