Wohnhaus-Brand mit enormem Schaden: Zwei Männer wegen versuchten Totschlags in Haft
Bad Vilbel - Eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus brannte lichterloh: Zwei Männer stehen im dringenden Verdacht, den Brand in der Wetterau-Stadt Bad Vilbel gelegt zu haben, beide sitzen in Untersuchungshaft!
Das Feuer brach in der Nacht zum zurückliegenden Sonntag in einem Haus in der "Alten Frankfurter Straße" aus, wie die Polizei in Mittelhessen und die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwoch gemeinsam mitteilten.
Demnach wurde die Feuerwehr gegen 2.15 Uhr alarmiert. Einsatzkräfte waren rasch vor Ort und löschten die Flammen.
"In der Brandwohnung hielten sich zur Tatzeit keine Personen auf, sodass nach jetzigem Kenntnisstand niemand verletzt wurde", sagte ein Sprecher. Der entstandene Sachschaden werde insgesamt auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei ging in der Folge Hinweisen auf Brandstiftung nach. Dadurch gerieten zwei 39 und 41 Jahre alte Männer in den Fokus der Ermittler.
Verdächtige im unterfränkischen Alzenau festgenommen
Die beiden Verdächtigen wurden im unterfränkischen Alzenau ausfindig gemacht und festgenommen. Am Montag wurden sie einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Frankfurt vorgeführt. Dieser ordnete für beide Männer Untersuchungshaft an.
Gegen beide Verdächtige werde weiter wegen "des Verdachts des versuchten Totschlags und der schweren Brandstiftung" ermittelt. Zu den Hintergründen wurden keine Angaben gemacht.
Titelfoto: dpa/Boris Rössler
