Zugverkehr lahmgelegt: Feuerwehr rettet verletztes Tier
Reichenau - Tierischer Einsatz bei Reichenau: Ein verletzter Schwan hatte sich direkt an die Gleise der Bahnstrecke verirrt und für eine vorübergehende Streckensperrung gesorgt.
Lokführer der beliebten "Seehas"-Strecke entdeckten das Tier am Dienstagmorgen gegen 09.15 Uhr im Bereich der Stiegelegasse.
Da der Schwan offensichtlich verletzt war und sich unmittelbar neben den Schienen befand, wurde die Strecke zwischen Reichenau und Hegne gesperrt.
Die Freiwillige Feuerwehr Reichenau rückte mit zehn Einsatzkräften an. Da ein Schutzzaun den direkten Weg zu den Gleisen versperrte, verschafften sich die Retter mit einer Leiter Zugang zum Bahndamm.
Der Feuerwehr gelang es, den Schwan in eine Wolldecke einzuwickeln und sicher einzufangen. Die Untersuchung ergab zum Glück nur eine leichte Verletzung am Flügel. Die Feuerwehr brachte den Vogel direkt auf die Insel Reichenau.
Nach dem erfolgreichen Einsatz konnte auch der Bahnverkehr auf der Seehas-Strecke wieder freigegeben werden.
"Als ob nichts gewesen wäre, paddelte der Schwan frisch und munter in Richtung Seemitte davon, wo seine Artgenossen ihn schon erwarteten", hieß es in einer Mitteilung der Feuerwehr.
Titelfoto: Bildmontage: Freiwillige Feuerwehr Reichenau
