Fünf Tote nach Flugzeugabsturz: Auch stellvertretender Ministerpräsident unter den Opfern

Baramati (Indien) - Ein großes Unglück hat sich im Westen von Indien zugetragen. Ajit Pawar (†66), der stellvertretende Ministerpräsident des Bundesstaates Maharashtra, ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.

Ajit Pawar (†66, r.) war soeben auf dem Weg zu einem Wahlkampf in seiner Heimatstadt Baramati, als das Flugzeug, in dem er saß, zur Notlandung ansetzen musste. (Archivfoto)  © HANDOUT / GOVERNOR HOUSE MUMBAI / AFP

Wie die Tageszeitung "Times of India" mitteilte, ereignete sich die Tragödie am Mittwochmorgen gegen 8.45 Uhr (Ortszeit) in Baramati, einer Stadt, die ungefähr 100 Kilometer östlich von der Millionenstadt Pune liegt.

Ersten Erkenntnissen zufolge soll die Maschine des Flugzeugtyps Learjet 45 auf einem Feld in der Nähe des Flughafens von Baramati versucht haben, notzulanden.

Aus Aufnahmen von Überwachungskameras in der Nähe lässt sich entnehmen, dass die Maschine kurz nach dem Bodenkontakt in Brand geriet und sich in einen großen Feuerball verwandelt hat. Auch die Bilder von dem Flugzeugwrack selbst zeigen das Ausmaß der Zerstörung und die Wucht des Aufpralls.

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Alle fünf Insassen starben bei dem tragischen Unglück. Bei den anderen vier verstorbenen Passagieren handelt es sich um einen Personenschützer, einen Flugbegleiter, einen ersten Offizier und den Piloten der Maschine.

Die Ursache, weshalb das Flugzeug zur Notlandung ansetzen musste, ist derweil noch unklar.

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Der Flugzeugtyp "Learjet 45" gehört zu den Klassikern unter den Geschäfts- und Privatflugzeugen. (Symbolfoto)  © TOM PENNINGTON / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

Unfall-Flugzeug ist nicht zum ersten Mal abgestürzt

Bereits am 14. September 2023 ereignete sich ein erster Absturz der Maschine auf dem Rollfeld des Flughafens in Mumbai. So soll der Blechvogel gegen 17 Uhr zur Landung angesetzt haben, doch aufgrund des starken Regens von der Landebahn abgekommen sein.

Der Rumpf der Maschine zerbrach in zwei Teile. Doch wie durch ein Wunder kam bei dem Unfall niemand der sechs Insassen ums Leben.

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