La Romana - Tragisches Unglück im Südosten der Dominikanischen Republik! Am Sonntag ist ein Privatjet am Flughafen La Romana bei der Landung in Flammen aufgegangen. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben.
Wie das Luftfahrt-Portal "AEROIN" berichtet, wollten die Piloten einer Gulfstream G200 aufgrund von Problemen nach dem Start wieder zum Airport zurückkehren.
Zunächst stieg die Maschine mit der amerikanischen Registrierung N318JF auf eine Höhe von 8000 Fuß (2400 Meter), bevor sie nach kurzer Zeit an Höhe verlor und auf 2000 Fuß (rund 610 Meter) sank, wo drei Spiralkurven gedreht wurden.
In entgegengesetzter Richtung und mit Rückenwind versuchte die Cockpit-Crew, wieder auf der Landebahn aufzusetzen. Doch das Manöver scheiterte: Die G200 kam nach links ab und geriet mit hoher Geschwindigkeit auf eine Grasfläche, woraufhin die Nase nach oben schleuderte, wieder auf den Boden knallte und wenig später mit einem Rollwegschild kollidierte.
Die Folge war eine heftige Explosion im Bereich des Rumpfes. Das Flugzeug überschlug sich, ein Feuerball stieg auf. Einsatzkräfte starteten umgehend die Brandbekämpfung.
Die verheerende Bruchlandung im Video
Videoaufnahmen zeigen unvollständig ausgefahrenes Hauptfahrwerk
Dem Bericht zufolge teilte das dominikanische Institut für Zivilluftfahrt mit, dass sich nur der Kapitän und der Co-Pilot an Bord des Flugzeugs befanden. Beide überlebten die Bruchlandung nicht.
Nach ersten Informationen handelte es sich bei den Opfern um Amerikaner. Ihr Ziel soll Texas (USA) gewesen sein.
Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen. Aufnahmen von Flughafen-Mitarbeitern zeigen, wie der Jet mit der Nase nach oben und in einem steilen Anstellwinkel landete, das Hauptfahrwerk im Gegensatz zum Bugfahrwerk jedoch nur teilweise ausgefahren war.
Dies könnte auf eine Fehlfunktion des Bauteils hinweisen.