Kleinflugzeug in Mittelhessen abgestürzt: Insassen leblos geborgen

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Pohlheim - Nahe eines Segelflugplatzes in Mittelhessen hat sich am Dienstag ein tragisches Unglück ereignet. Ein Kleinflugzeug stürzte aus bislang ungeklärter Ursache ab. Für die beiden Menschen an Bord kam wohl jede Hilfe zu spät.

Im mittelhessischen Pohlheim kam es am Dienstag zu einem Flugzeugunfall.
Im mittelhessischen Pohlheim kam es am Dienstag zu einem Flugzeugunfall.  © Florian Wiegand/dpa

Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Absturz nahe dem Segelflugplatz im Pohlheimer Ortsteil Watzenborn-Steinberg.

Bei der Maschine handelte es sich um eine kleine Propellermaschine. Die beiden Insassen wurden leblos in dem Flugzeug gefunden und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Eine offizielle Bestätigung ihres Todes liegt noch nicht vor.

Das zerstörte Wrack lag am Nachmittag auf einem Getreidefeld. Nach Angaben eines Polizeisprechers war die Meldung über den Absturz gegen 11.30 Uhr bei der Rettungsleitstelle eingegangen. Zahlreiche Einsatzkräfte rückten daraufhin zur Unglücksstelle aus.

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Zusätzliche Sorge bereitete den Einsatzkräften zunächst eine Notfallvorrichtung des Flugzeugs. Dabei handelt es sich um ein Fallschirmsystem, das durch eine Sprengladung ausgelöst werden kann. Da unklar war, in welchem Zustand sich die Vorrichtung befand, sollten Experten die Sicherung übernehmen.

Unterdessen haben die Ermittlungen zur Ursache des Absturzes begonnen. Die Polizei arbeitet dabei mit Fachleuten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung zusammen. Auch die Feuerwehr ist in die Maßnahmen eingebunden. Wegen der Temperaturen von rund 30 Grad waren zahlreiche Kräfte vor Ort, um unter anderem den Brandschutz sicherzustellen.

Die kleine Propellermaschine stürzte auf dem Segelflugplatz in Watzenborn-Steinberg ab.
Die kleine Propellermaschine stürzte auf dem Segelflugplatz in Watzenborn-Steinberg ab.  © Florian Wiegand/dpa

Ermittlungen zur Unfallursache laufen

Der Segelflugplatz Pohlheim liegt auf einer Anhöhe südöstlich von Pohlheim im Ortsteil Watzenborn-Steinberg. Dort ist unter anderem die Segelfliegergruppe Steinkopf aktiv, die nach eigenen Angaben rund 100 Mitglieder zählt, darunter etwa 40 aktive Flieger.

Warum die Maschine abstürzte, ist derzeit noch völlig unklar. Die Ermittlungen laufen.

Erstmeldung vom 23. Juni, 14.47 Uhr, zuletzt aktualisiert um 16.09 Uhr.

Titelfoto: Florian Wiegand/dpa

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