Kampfjets rückten aus, nachdem Junge WLAN-Namen im Flieger änderte

Tel Aviv (Israel) - Ein vermutlich harmlos gemeinter Kinderstreich sorgte an Bord eines Flugzeugs für große Panik: Ein Kind hatte heimlich den WLAN-Hotspot seiner Eltern in "Terrorist" umbenannt.

Ein Hotspot-Name löste in einem Flieger große Panik aus. (Symbolfoto)
Ein Hotspot-Name löste in einem Flieger große Panik aus. (Symbolfoto)  © 123rf/atakandiv

Der Wizz-Air-Flieger war am Sonntagnachmittag von London (Großbritannien) nach Tel Aviv unterwegs, als ein Passagier auf seinem Handy die vermeintlich bedrohliche Benachrichtigung entdeckte, berichtet The Sun.

Was zunächst wie eine Gefahr wirkte, stellte sich später als ein Scherz eines Jungen heraus, der den WLAN-Hotspot-Namen seiner Eltern kurzerhand in "Terrorist" auf Arabisch geändert hatte.

In der Kabine, unwissend über den Scherz, brach dennoch Unruhe aus, und die Sicherheitsbehörden reagierten sofort. Die israelische Luftwaffe schickten innerhalb weniger Minuten mehrere Kampfflugzeuge los, die sich dem Flieger näherten und ihn in Richtung Israel eskortierten.

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Daten von FlightRadar zeigten später, dass die Maschine mehrmals über dem Mittelmeer südlich von Zypern kreiste, während Sicherheitsdienste die Lage einschätzten.

Der Wizz-Air-Flieger kreiste mehrere Runden über dem Mittelmeer, bevor er zur Landung in Tel Aviv ansetzte.
Der Wizz-Air-Flieger kreiste mehrere Runden über dem Mittelmeer, bevor er zur Landung in Tel Aviv ansetzte.  © Screenshot/Flightradar

Schließlich landete der Flieger sicher in Tel Aviv. Am Boden warteten Bombenspürhunde, Passagiere und Gepäck wurden gründlich kontrolliert. Doch schnell stellte sich heraus: Es gab keinen echten Zwischenfall und die Bedrohung war nur der Name des WLAN-Hotspots.

Titelfoto: Bildmontage: 123rf/atakandiv, Screenshot/Flightradar

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