Urlaubsflieger muss unerwartet landen: Pöbelnde Passagiere kassieren saftige Strafe
Toulouse (Frankreich) - Auf einem Ryanair-Flug von London-Stansted nach Ibiza haben zwei Fluggäste für ordentlich Ärger gesorgt. Die Maschine musste ihretwegen zwischenlanden. Ein Gericht in Frankreich verurteilte die beiden zu einer Bewährungs- und Geldstrafe.
Nach Angaben der Fluggesellschaft verurteilte das Strafgericht Toulouse die Störer vor wenigen Tagen zu einer Bewährungsstrafe von jeweils bis zu zehn Monaten sowie einer Gesamtstrafe von über 10.000 Euro!
Auf dem Flug vom 17. Mai 2025, mit über 184 Passagieren sowie 6 Besatzungsmitgliedern an Bord, hatten beide Mitreisende beleidigt und sich den Anweisungen der Besatzung widersetzt. Die Crew sah sich gezwungen, im französischen Toulouse zwischenzulanden.
"Wir begrüßen diese Entscheidung des Strafgerichts Toulouse, diese beiden Störenfriede zu verurteilen [...]", so Ryanair-Sprecherin Jade Kirwan. "Es ist inakzeptabel, dass Passagiere – von denen viele mit Familie oder Freunden einen entspannten Sommerurlaub verbringen möchten – durch ungebührliches Verhalten anderer Passagiere unnötige Beeinträchtigungen und verkürzte Urlaubszeit erleiden."
Das Unternehmen verfolge in solchen Fällen eine Null-Toleranz-Politik und hofft offenbar auf eine abschreckende Wirkung.
Erst vor wenigen Tagen landete eine Maschine von Ryanair aus Berlin außerplanmäßig, weil ein alkoholisierter Gast (43) andere Passagiere belästigte und aggressiv wurde.
Titelfoto: Thomas Banneyer/dpa