Grippewelle hat ihren Höhepunkt in Sachsen überschritten

Chemnitz - Die Grippewelle in Sachsen scheint ihren Höhepunkt überschritten zu haben. Die gemeldeten Influenza-Fallzahlen lagen in der vergangenen Woche 27 Prozent unter der Vorwoche. Das geht aus dem aktuellen Wochenbericht der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) in Chemnitz hervor.

Schniefnasen können langsam wieder durchatmen.  © picture alliance/dpa

Alle Altersgruppen sind betroffen. Besonders oft infizierten sich laut LUA Kleinkinder, Grundschulkinder und ältere Erwachsene.

Die Gesundheitsämter meldeten die meisten Erkrankungen in Kindereinrichtungen, Seniorenheimen und Krankenhäusern, hieß es.

Seit Beginn der Grippesaison Ende September wurden demnach landesweit 25.647 Influenza-Fälle registriert, 139 Menschen starben an einer bestätigten Grippeerkrankung.

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Unter den Todesopfern sind ein schwer vorerkranktes dreijähriges Kind sowie überwiegend hochbetagte Patienten zwischen 53 und 101 Jahren.

Sechs der Verstorbenen hatten eine aktuelle Influenza-Impfung. Corona spielt laut Bericht eher eine untergeordnete Rolle.

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