Australian Shepherd wird zum Hundefriseur gebracht: Danach ist der Hund kaum wiederzukennen

Seattle (USA) - Nach einem Besuch beim Hundefriseur sieht der Australian Shepherd einer Frau komplett verändert aus. Das Tier hat so viel Fell verloren, dass es kaum wiederzuerkennen ist und sogar seine eigene Besitzerin es als "Giraffe" bezeichnet!

Die Aussie-Dame vor ihrem Besuch beim Hunde-Friseur.
Die Aussie-Dame vor ihrem Besuch beim Hunde-Friseur.  © Collage: screenshots/TikTok/epcathletics

Eine Fitness-Influencerin aus Seattle im US-Bundesstaat Washington staunte nicht schlecht, als sie ihren Aussie (Australian Shepherd) von einem Termin im Hunde-Salon abholte.

In einem Vorher-Nachher-Video teilte sie auf TikTok die rabiate Veränderung von der rassetypischen Aussie-Mähne zum Kurzhaarschnitt. Ursprünglich sind die Tiere als Hütehunde gezüchtet worden. Ihr Fell besitzt deshalb eine dichte Unterwolle und ist für niedrige Temperaturen gut geeignet. Im Sommer allerdings bereitet das üppige und dichte Fell einigen Aussies Probleme.

"Meine Hündin hat einen Haarschnitt bekommen", schrieb "epcathletics" in ihrem Clip, "Und jetzt sieht sie aus wie eine Giraffe."

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Die Hündin mit dem Merle-Fellmuster ist vor dem Besuch mit buschigem Fell zu sehen. Nach wenigen Sekunden kann man allerdings schon das Ergebnis des Friseur-Besuchs begutachten: Die Aussie-Dame sitzt nach Abholung durch ihr Frauchen auf der Rückbank ihres Autos und reckt den Kopf in die Höhe.

Im dritten Teil des Videos sieht man dann das ganze Ausmaß der Vier-Pfoten-Typ-Veränderung: Die Fellnase hat sicher gut die Hälfte ihrer Körperbehaarung abrasiert bekommen und wirkt ein wenig nackt.

Komplett-Rasur bei Hütehunden unnötig

Nach dem radikalen Haarschnitt ist nicht mehr viel von der Hütehund-Mähne übrig.
Nach dem radikalen Haarschnitt ist nicht mehr viel von der Hütehund-Mähne übrig.  © Collage: screenshots/TikTok/epcathletics

Laut dem Tiermagazin "Alle Haustiere" ist es allerdings nicht nötig, das Fell von Australian Shepherds komplett zu scheren, auch in den heißen Sommermonaten nicht. Zwar haben die Hunde eine dicke Unterwolle, doch ein halbjährlicher Fellwechsel stößt unnötiges Fell von alleine ab. Dieses muss dann nur noch ordentlich ausgebürstet werden.

Richtig gebürstetes Fell schützt nicht nur vor Kälte im Winter, sondern isoliert auch Hitze im Sommer.

Oft wird das extreme Haaren der Hunde durch den Fellwechsel als Anlass für ein komplettes Abscheren des Fells gesehen. Entgegen der gängigen Annahme werde das Haaren dadurch allerdings nicht reduziert. Im Gegenteil soll es sogar dazu führen, dass das Fell stumpf wird oder nicht mehr richtig nachwächst.

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Aussies bis zur Unterwolle abzuscheren, setzt eine Fellschicht, die sonst vor äußeren Einflüssen geschützt ist, Wetter, Licht und teils harschen Temperaturen aus.

Das kann im schlimmsten Fall sogar die Haut des Hundes austrocknen und zu Entzündungen sowie Sonnenbrand führen. Bevor der Rasierer also zum Einsatz kommt, empfiehlt es sich, mit dem Tierarzt des Vertrauens über die Notwendigkeit der Komplett-Scherung zu sprechen.

Titelfoto: Bildmontage/Screenshots: TikTok/epcathletics

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