Wegen TikTok-Challenge: Schülerin in Berlin kollabiert

Berlin - Nachdem ein junges Mädchen eine gefährliche TikTok-Challenge in der Schule durchführte und lebensbedrohliche Verletzungen davongetragen hat, wird der Fall laut Bildungsverwaltung nun intern aufgearbeitet.

Demnach hätten Fünft- und Sechstklässler die sogenannte Blackout Challenge nachmachen wollen. (Symbolbild)
Demnach hätten Fünft- und Sechstklässler die sogenannte Blackout Challenge nachmachen wollen. (Symbolbild)  © Monika Skolimowska/dpa

"Der Vorfall wird nun an der Schule intern und lösungsorientiert aufgearbeitet. Dazu werden Gespräche mit allen Beteiligten geführt. Das Krisenteam wurde bereits aktiviert", teilte ein Sprecher der Bildungsverwaltung am Montag mit. Die Schulaufsicht sowie das Schulpsychologische und Inklusionspädagogische Beratungs- und Unterstützungszentrum (SIBUZ) seien einbezogen.

Laut einem Bericht des "Tagesspiegel", der aus einer Rundmail der Schule an die Eltern zitiert, soll ein Mädchen am Freitag bei einer Internet-Mutprobe kollabiert sein. Mitschüler hätten verhindert, dass Hilfe geholt wird. Es soll in ein Krankenhaus gekommen sein.

Demnach hätten Fünft- und Sechstklässler die sogenannte Blackout Challenge nachmachen wollen, bei der sich Menschen bis zur Ohnmacht würgen, dies filmen und mit dem Smartphone hochladen.

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Die beteiligten Kinder sollen dem Bericht zufolge für das bewusstlose Mädchen keine Hilfe geholt, sondern sie an eine abgelegene Stelle gebracht haben, um ihm Wasser einzuflößen.

Ein Mädchen, das Hilfe holen wollte, sei bedroht worden, wurde weiter aus der Rundmail zitiert. Ein Vater soll die Situation schließlich bemerkt und Hilfe geholt haben.

Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa

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