Wenn Ihr diese WhatsApp-Nachricht bekommt, ruft sofort die Polizei!

Mayen - Nicht jede nette WhatsApp-Nachricht ist auch so gemeint. Davor warnte die Polizei jetzt eindringlich und lieferte ein aktuelles Beispiel einer im Umlauf befindlichen Betrugsmasche.

Mit derartigen WhatsApp-Nachrichten versuchen Betrüger derzeit auf neue Art und Weise, ihre Opfer hinters Licht zu führen. (Symbolfoto)
Mit derartigen WhatsApp-Nachrichten versuchen Betrüger derzeit auf neue Art und Weise, ihre Opfer hinters Licht zu führen. (Symbolfoto)  © Montage: 123RF/bwylezich, Polizeidirektion Mayen

Ein kaputtes Handy und die damit einhergehende Nachricht des eigenen Sohnes oder Tochter von einer fremden Nummer. So oder so ähnlich nimmt eine neue digitale Gaunerei in den meisten Fällen ihren Anfang. Vor ihr warnte jetzt unter anderem die Polizeidirektion in Mayen im rheinland-pfälzischen Landkreis Mayen-Koblenz.

Dem Sprecher zufolge nehmen die Betrüger zunächst unter dem beschriebenen Vorwand Kontakt zu ihren Opfern auf und fordern diese auf, die unbekannte Nummer als neuen Kontakt des Familienangehörigen zu speichern. Darüber hinaus sollten die zuvor bekannten Nummern des Kindes aus dem Handy der Betroffenen gelöscht werden.

Kaum ist dies geschehen, gehe der Psychoterror los. So würden die Schwindler nach kürzester Zeit angeblich offene Rechnungen ins Gespräch bringen, bei deren Bezahlung sie dringend Hilfe des angeblichen Elternteils benötigen würden. Meist wird hierbei die Zahlung per Echtzeit-Überweisung eingefordert. Ist dies dann erst geschehen, ist die Chance gering, sein Geld je wiederzusehen.

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Wie die Ordnungshüter mit Erschrecken feststellen mussten, seien bereits zahlreiche Betroffene aufgetreten, die sich von derlei Vorgehensweisen blenden und somit zu einer Zahlung bewegen ließen. Dabei sei es laut Polizei recht simpel, die argwöhnische Trickserei zu entlarven.

Was tun bei versuchtem Betrug mit neuer WhatsApp-Masche? Polizei gibt Tipps

Potenzielle Geschädigte sollten vor dem Löschen umgehend die bestehenden Nummern ihrer Kinder anrufen oder die erhaltene WhatsApp-Nachricht weiterleiten und bereits hier merken, dass sie im Begriff waren, einem Schwindel aufzusitzen.

Zudem sollte - im besten Falle mit angehängtem Screenshot samt Nummer des Betrügers - eine Meldung bei der Polizei gemacht werden.

Titelfoto: Montage: 123RF/bwylezich, Polizeidirektion Mayen

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