Nahost-Konflikt: Mehrere hochrangige Militärs im Iran getötet

Nahost - Israel greift erneut den Iran an. Der Staat Israel habe einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet, um Bedrohungen für Israel zu beseitigen, gab Verteidigungsminister Israel Katz (70) bekannt.

Nach einem Angriff steigt Rauch über der iranischen Hauptstadt Teheran auf.  © Vahid Salemi/AP/dpa

Die USA beteiligen sich nach Angaben des israelischen TV-Senders N12 an den Angriffen des Verbündeten. Eine Bestätigung dafür gab es zunächst nicht.

Bereits im vergangenen Jahr hatten Washington und Teheran über Irans umstrittenes Atomprogramm verhandelt, ehe Israel den Iran angriff.

Die USA schlossen sich den Luftangriffen an und bombardierten zentrale Atomanlagen. Irans Luftstreitkräfte feuerten daraufhin ballistische Raketen auf Israel.

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Der Ex-Tagesschau-Sprecher Constantin Schreiber (46) erlebte die Eskalation in Israels Hauptstadt Tel Aviv aus nächster Nähe und teilte Einblicke auf seinem Instagram-Account.

Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.

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28. Februar, 17.33 Uhr: IDF warnt Bevölkerung vor iranischer Splitter-Rakete

Laut Angaben der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) sei es möglich, dass einige abgefeuerte iranische Raketen "die Fähigkeit besitzen, Kleinwaffen zu verteilen".

Dazu veröffentlichten die IDF ein Bild eines Sprengsatzes, der während des Einschlags offenbar weitere, kleinere Projektile in die Umgebung abfeuert.

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28. Februar, 17.18 Uhr: Keine Anzeichen auf radioaktive Auswirkungen im Iran

Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gibt es nach den jüngsten Angriffen auf den Iran bislang keine Hinweise auf "radioaktive Auswirkungen".

Das teilte die Organisation in Wien auf der Plattform X mit.

Die IAEA mahnte zur Zurückhaltung, "um jegliche nukleare Sicherheitsrisiken für die Bevölkerung der Region zu vermeiden", hieß es zu dem militärischen Konflikt. Die Organisation beobachte die Lage genau und stehe in ständigem Kontakt mit Staaten der Region.

28. Februar, 17.17 Uhr: Iran fordert Sondersitzung der Internationalen Atombehörde

Der Iran fordert eine Sondersitzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) wegen der israelischen und US-amerikanischen Angriffe auf das Land.

Der Gouverneursrat der Organisation in Wien solle dringend tagen, hieß es in einer Mitteilung der iranischen Vertretung bei den Vereinten Nationen in der österreichischen Hauptstadt.

28. Februar, 17.15 Uhr: Lediglich Sachschaden nach Raketeneinschlägen in Zentral-Israel

Nach Angaben der israelischen Polizei gebe es nach den iranischen Raketenangriffen auf Zentral-Israel bisher keine Meldungen über Verletzte.

"Bislang wurden keine Verletzten gemeldet; es entstand Sachschaden", teilten die Einsatzkräfte via X mit. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur "Walla" von einem verletzten 17-Jährigen berichtet.

Die Polizei sei derweil mit Kampfmittelräumkommandos im Einsatz und suche nach Raketentrümmern.

Die israelische Polizei im Einsatz nach iranischen Angriffen auf Zentral-Israel.  © X/@israelpolice

28. Februar, 17.04 Uhr: Iranische Revolutionsgarden blockieren Straße von Hormus

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete auf Grundlage der Äußerungen eines Beamten der EU-Marinekommission, dass die Revolutionsgarden den wichtigen Schiffsweg blockieren.

"Kein Schiff darf die Straße von Hormus passieren", hieß es demnach in einer an die EU gesendeten Botschaft der Revolutionsgarden.

Die Straße von Hormus im Persischen Golf ist eine bedeutende Schiffsroute für den weltweiten Handel mit Öl.  © -/The Visible Earth/NASA/dpa

28. Februar, 16.58 Uhr: Britische Flugzeuge im Abwehreinsatz im Nahen Osten

Großbritannien beteiligt sich an einem defensiven Militäreinsatz im Nahen Osten.

Das sagte der britische Premierminister Keir Starmer (63) in einer Erklärung zu den israelisch-amerikanischen Angriffen auf den Iran.

Sein Land habe bei den Angriffen keine Rolle gespielt, betonte der Labour-Politiker. Er fügte jedoch hinzu: "Unsere Streitkräfte sind aktiv und britische Flugzeuge sind heute am Himmel als Teil koordinierter regionaler Verteidigungseinsätze, um unsere Leute, unsere Interessen und unsere Verbündeten zu schützen." Das geschehe im Einklang mit internationalem Recht.

28. Februar, 16.54 Uhr: Offenbar mehrere hochrangige Militärs im Iran getötet

Ein Angehöriger des israelischen Militärs erklärte gegenüber dem US-Sender "NBC", dass "mehrere hochrangige Persönlichkeiten, die für die Verwaltung der Kampagne und die Regierung des Regimes unerlässlich sind", im Zuge der Angriffe eliminiert worden seien.

Dass auch Ober-Mullah Ali Chamenei (86) unter den Opfern war, sagte der israelische Militärbeamte nicht.

Nach einem Angriff steigt Rauch über der iranischen Hauptstadt Teheran auf.  © Vahid Salemi/AP/dpa

28. Februar, 16.49 Uhr: Auswärtiges Amt warnt vor Reisen in Nahost-Region

Das Auswärtige Amt verschärft nach der militärischen Eskalation zwischen Israel und dem Iran die Reise- und Sicherheitshinweise für die ganze Region.

Wie nach einer Sitzung des Krisenstabs der Bundesregierung aus dem Ministerium zu hören war, gelten jetzt Reisewarnungen für Israel, Bahrain, Irak, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Für Iran besteht schon seit 2022 eine Reisewarnung.

Die jeweiligen deutschen Auslandsvertretungen stünden in Kontakt mit den deutschen Staatsangehörigen vor Ort, hieß es aus dem Ministerium weiter. Das Auswärtige Amt habe zudem Fürsorgemaßnahmen für seine entsandten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getroffen.

28. Februar, 16.36 Uhr: Verletzte nach Explosionen in Dubai

Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP waren in Dubai mehrere Explosionen zu hören.

Laut dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate wurden zuvor mehrere Drohnen und Raketen aus dem Iran abgefangen. Dennoch seien im Zuge des Angriffs mehrere Personen verletzt worden, darunter Mitarbeiter eines Flughafens.

28. Februar, 16.29 Uhr: Iranische Drohne schlägt am Flughafen in Kuwait ein

Der Kuwait International Airport wurde nach Angaben der staatlichen Luftfahrtbehörde von einer iranischen Drohne getroffen.

Dabei seien einige Mitarbeiter des Flughafens leicht verletzt worden. Zudem habe es Schäden an einem der Terminals gegeben.

28. Februar, 16.25 Uhr: Israelische Luftwaffe beginnt Angriffe auf Irans Raketenwerfer

Nachdem die Angriffe auf iranischen Verteidigungssysteme abgeschlossen worden seien, hat die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben damit begonnen, die Raketenabschussrampen aus der Luft zu bombardieren.

"Die Luftwaffe hat mit Luftangriffen begonnen und attackiert nun Raketenwerfer im Iran, um Bedrohungen für den Staat Israel zu beseitigen", hieß es dazu.

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