Iran - US-Präsident Donald Trump (79) hat den Amerikanern ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht gestellt.
Die USA seien auf dem Weg, alle militärischen Ziele "sehr bald" zu erreichen, sagte Trump in einer Rede an die Nation.
Bis dahin werde es im Iran noch heftige Angriffe geben: "Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen. Wir werden sie zurück in die Steinzeit versetzen, wo sie hingehören."
In der Zwischenzeit liefen Gespräche weiter, sagte Trump. Falls es nicht zu einer Einigung mit Teheran kommen sollte, würden die USA iranische Kraftwerke hart angreifen.
Damit bekräftigte er eine bereits zuvor geäußerte Drohung. In seiner abendlichen Ansprache zur besten Sendezeit führte Trump im Weißen Haus nochmals seine Gründe für den Krieg gegen den Iran aus.
Trump verbreitete auch Zuversicht und lobte die Erfolge des US-Militärs wie gewohnt überschwänglich - sagte in den fast 20 Minuten seiner Ansprache aber kaum Neues.
Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.
2. April, 20.43 Uhr: Krisengespräch zu Straße von Hormus – Mehr Druck auf Iran angestrebt
Bei der Krisensitzung zur vom Iran weitestgehend blockierten Straße von Hormus haben die teilnehmenden Länder unter anderem über mögliche weitere Sanktionen gegen Teheran gesprochen.
Das teilte das britische Außenministerium nach dem von Großbritannien einberufenen Online-Treffen mit Vertretern von mehr als 40 Ländern mit. Außenministerin Yvette Cooper (57) sprach von einer Entschlossenheit vieler Länder zur Öffnung der für den weltweiten Handel wichtigen Meeresenge. Konkrete Schritte blieben jedoch vorerst aus.
Bei dem Treffen wurden den Angaben nach Maßnahmen zur Erhöhung des Drucks auf den Iran besprochen, darunter auch wirtschaftliche und politische "wie beispielsweise Sanktionen", sollte die Straße von Hormus geschlossen bleiben.
2. April, 20.28 Uhr: Stahlwerk bei Isfahan nach Angriffen außer Betrieb
Nach neuen Luftangriffen auf die Stahlindustrie im Iran hat ein Werk bei Isfahan seinen Betrieb eingestellt.
Das Ausmaß der Schäden und die Zerstörungen an den Einrichtungen haben zum vollständigen Stillstand der Produktionslinien geführt, wie die Zeitungen "Shargh" und "Hammihan" unter Berufung auf eine Mitteilung des Stahlkonzerns Mobarakeh berichteten. Die Mitarbeiter wurden demnach angewiesen, ihre Arbeit niederzulegen.
Die Stahlindustrie zählt zu den Schlüsselbranchen im Iran und spielt eine zentrale Rolle etwa in der Automobilproduktion oder dem Rüstungsbereich. Das Werk Mobarakeh bei Isfahan ist dabei der größte Stahlproduzent des Landes und ein wichtiger Pfeiler der inländischen Versorgung.
2. April, 19.52 Uhr: Angriffe auf arabische Länder gehen weiter
Die Armee von Kuwait teilte auf X mit, zwei Raketen und 13 Drohnen in den vergangenen 24 Stunden abgeschossen zu haben. Auch Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten den Abschuss von Raketen und Drohnen.
Saudi-Arabien habe am Donnerstag eine Rakete, die auf den ölreichen Osten des Landes abzielte, und weitere Drohnen abgefangen, hieß es vom Verteidigungsministerium des Landes. Katar meldete den Abschuss von Drohnen.
2. April, 19.50 Uhr: Israel meldet Tötung von iranischem Öl-Kommandeur in Teheran
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen weiteren ranghohen iranischen Kommandeur getötet. Bei dem Angriff in der iranischen Hauptstadt Teheran sei Dschamschid Eshaghi in dieser Woche ums Leben gekommen.
Er sei Kommandeur des "Öl-Hauptquartiers" der iranischen Streitkräfte gewesen, hieß es weiter in der Mitteilung. Dieses ermögliche dem iranischen Machtapparat die Fortsetzung seiner Aktivitäten und seines militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen.
Eshaghi sei auch für die Bereitstellung finanzieller Mittel für Verbündete des Irans in der Region verantwortlich gewesen, darunter die libanesische Hisbollah sowie die Huthi-Miliz im Jemen. Eshaghi war auf einer Sanktionsliste des US-Finanzministeriums aufgelistet und dort als weltweit agierender Terrorist eingestuft.
2. April, 19.33 Uhr: "Es wird noch viel mehr folgen", droht Trump dem Iran
Nach der Bombardierung einer wichtigen Autobahnbrücke bei Teheran hat US-Präsident Donald Trump (79) dem Iran mit weiteren Angriffen gedroht.
"Die größte Brücke im Iran stürzt ein und wird nie wieder genutzt werden – es wird noch viel mehr folgen!", schrieb er auf der Online-Plattform Truth Social und postete ein kurzes Video dazu, das die zerstörte Brücke vor einem Bergmassiv und dichte Rauchschwaden zeigt.
Der Iran sollte sich auf einen Deal einlassen, bevor es zu spät sei und nichts mehr übrig bleibe von dem Land, so Trump. Es handelt sich um eine wichtige Autobahnbrücke in der Großstadt Karadsch, einem Vorort westlich von Teheran.
2. April, 19.14 Uhr: Wichtige Autobahnbrücke "B1" bei Teheran erneut bombardiert
Im Iran ist eine wichtige Autobahnbrücke zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit bombardiert worden. In der Großstadt Karadsch, einem Vorort westlich von Teheran, wurde die als "B1" bekannte Brücke erneut bei einem Luftangriff getroffen, wie iranische Medien übereinstimmend berichteten.
Der neue Angriff ereignete sich, als Rettungskräfte vor Ort im Einsatz waren, berichtete unter anderem die Nachrichtenagentur Fars.
Videos in den sozialen Medien zeigten dunkelgraue Rauchwolken nach den Raketeneinschlägen und Brückenelemente, die in sich zusammenstürzten. Das israelische Militär teilte auf Anfrage mit, nicht für den Angriff verantwortlich zu sein
2. April, 17.52 Uhr: Neuer Raketenangriff des Irans auf Tel Aviv
Der Iran hat Israel erneut mit Raketen angegriffen. Irans staatlicher Rundfunk berichtete von einer weiteren Angriffswelle auf die Küstenstadt Tel Aviv.
In der Metropole sowie in Jerusalem gab es erneut Raketenalarm, Menschen eilten in Schutzräume. Nach ersten Angaben des Rettungsdienstes "Magen David Adom" wurde niemand verletzt.
Bei einem Raketenangriff der mit dem Iran verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz wurde nach Medienberichten in der Stadt Naharija im Norden Israels ein Kindergarten getroffen. Dabei gab es aber den Angaben zufolge keine Verletzten.
2. April, 17.26 Uhr: Europäische Nationen fordern ein Ende der Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah
Achtzehn europäische Länder haben am Donnerstag Israel und die Hisbollah dringend aufgefordert, die Kämpfe einzustellen.
"Die israelischen Militäroperationen im Libanon und die Angriffe der Hisbollah müssen aufhören", erklärten die Außenminister der Länder, darunter Italien, Spanien, Belgien, Polen und Irland, in einer gemeinsamen Erklärung.
"Wir fordern Israel dringend auf, die Souveränität und territoriale Integrität des Libanon uneingeschränkt zu respektieren, und rufen alle Parteien, sowohl die Hisbollah als auch Israel, dazu auf, die militärischen Aktionen einzustellen", heißt es in der Erklärung.
2. April, 17.08 Uhr: Explosionen über Jerusalem
Nach Angaben von AFP-Journalisten ereigneten sich in Jerusalem mehrere Explosionen, nachdem das Militär vor anfliegenden iranischen Raketen gewarnt hatte.
Mindestens vier Explosionen waren zu hören, Sirenen heulten in der Stadt und das Militär warnte die Bewohner, Schutz zu suchen, nachdem es "Raketen identifiziert hatte, die vom Iran auf das Gebiet des Staates Israel abgefeuert wurden".
Das Militär fügte hinzu, dass seine "Verteidigungssysteme im Einsatz sind, um die Bedrohung abzufangen".
2. April, 16.29 Uhr: Feuer nahe des iranischen Flughafens Maschhad
Am Donnerstag brach in der Nähe des Flughafens Maschhad im Nordosten des Iran ein Feuer aus, nachdem ein Geschoss einen Treibstofftank in dem Gebiet getroffen hatte, wie Medien berichteten.
Die Nachrichtenagentur Mehr meldete unter Berufung auf das Büro des Gouverneurs der nordöstlichen Provinz Khorasan Razavi, dass es bei den laufenden Löscharbeiten keine Opfer gegeben habe.
2. April, 13.14 Uhr: Israel tötet viele Hisbollah-Mitglieder - Miliz feuert 50 Geschosse ab
Israels Armee hat bei Angriffen am Boden, aus der Luft und vom Meer aus etliche Mitglieder der libanesischen Hisbollah getötet.
In den vergangenen 24 Stunden seien mehr als 40 Mitglieder der vom Iran unterstützen Miliz im Nachbarland getötet worden, teilte das israelische Militär in einer Erklärung am Mittag mit. Aus Kreisen der Hisbollah hieß es ebenfalls, Dutzende Kämpfer seien bei Nahkämpfen mit israelischen Soldaten im Südlibanon ums Leben gekommen.
Aus libanesischen Sicherheitskreisen verlautete, Israels Armee dringe weiter im Südlibanon vor. Israels Armee erklärte, Bodentruppen hätten dort Dutzende Ziele der Schiitenorganisation Hisbollah zerstört, darunter Beobachtungsposten und Raketenabschussrampen. Die israelische Luftwaffe griff den Angaben zufolge ebenfalls Dutzende Stellungen wie etwa Waffenlager im Nachbarland an.
2. April, 12.17 Uhr: Iran vollstreckt weiteres Todesurteil nach Massenprotesten
Im Iran ist ein weiteres Todesurteil im Zusammenhang mit den jüngsten Massenprotesten vollstreckt worden. Nach Angaben des offiziellen Justizportals wurde Amirhossein Hatami gehängt.
Er soll zu einer Gruppe gehört haben, die in einen "militärisch klassifizierten Standort" der paramilitärischen Basidsch-Miliz in Teheran eingedrungen und dort Feuer gelegt haben soll.
Nach Justizangaben wurde das Todesurteil vom obersten Gericht überprüft und eine Revision als unbegründet abgelehnt.
Unterstützer schrieben auf X, Hatami sei zum Zeitpunkt seiner Hinrichtung erst 18 Jahre alt gewesen und zu einem Geständnis gezwungen worden. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
2. April, 10.15 Uhr: Teheran kündigt weiteren Widerstand an
Der Iran lehnt eine Kapitulation im fast fünf Wochen andauernden Krieg mit den USA und Israel ab. Außenamtssprecher Ismail Baghai sagte nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna, solange dieser Krieg andauere, werde sein Land den Widerstand fortsetzen.
Der Iran werde den "bösartigen Kreislauf aus Krieg, Verhandlungen, Waffenstillstand und dann der Wiederholung desselben Musters nicht hinnehmen".
Baghai bezeichnete den anhaltenden Konflikt als "katastrophal nicht nur für den Iran, sondern für die gesamte Region und darüber hinaus".
2. April, 10.09 Uhr: US-Botschaft in Bagdad warnt vor Angriffen pro-iranischer Milizen binnen 48 Stunden
Die US-Botschaft in Bagdad hat vor Angriffen pro-iranischer Gruppen im Irak in den kommenden Tagen gewarnt.
"Mit dem Iran verbündete irakische Terrormilizen könnten in den nächsten 24 bis 48 Stunden im Zentrum Bagdads Attacken verüben", erklärte die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt am Donnerstag im Onlinedienst X. Sie rief US-Bürger auf, das Land sofort zu verlassen.
2. April, 8.50 Uhr: Wieder Raketenbeschuss auf Israel
Der Iran und die libanesische Hisbollah-Miliz haben erneut Raketen auf Israel abgefeuert, wo Menschen derzeit das Pessachfest feiern. Am Morgen heulten im Norden des Landes mehrfach die Warnsirenen. Zwei Männer wurden durch eine Rakete der Hisbollah leicht verletzt, wie der Rettungsdienst Magen David Adom mitteilte.
Eine ebenso auf den Norden gerichtete Rakete des Irans soll israelischen Medien zufolge mit Streumunition bestückt gewesen sein. Der Einsatz von Streumunition ist international weitgehend geächtet, weil sie große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern überzieht und besonders für Zivilisten gefährlich ist.
Auch in der Nacht hatte es mehrfach Beschuss auf Israel gegeben, unter anderem in der Küstenmetropole Tel Aviv wurde Raketenalarm ausgelöst.
2. April, 6.41 Uhr: Trump droht mit weiteren Raketenangriffen
US-Präsident Donald Trump hat die Bedeutung des wohl im Iran verschütteten hochangereicherten Urans heruntergespielt.
Irans Atomanlagen seien bei den Luftangriffen im Juni vergangenen Jahres so hart getroffen worden, dass es Monate dauern würde, um auch nur in die Nähe des Urans zu gelangen, sagte er. Man beobachte dies mit Hilfe von Satelliten intensiv.
Wenn man auch nur die geringste Bewegung der Iraner bemerke, würden sie "sehr hart" mit Raketen getroffen werden, sagte Trump im Weißen Haus in einer Rede an die Nation. Die USA hielten alle Karten in der Hand, die Iraner hätten keine Handlungsmöglichkeiten, sagte er.
Das hochangereicherte Uran, das sich sehr tief unter Irans Atomanlagen befinden soll, nannte Trump dabei nicht direkt. Stattdessen sprach er von "nuklearem Staub" - einen Begriff, den er bereits zuvor für Irans Uran-Vorrat genutzt hatte.
2. April, 6 Uhr: Israelische Armee meldet drei Angriffswellen mit Raketen aus dem Iran
Die israelische Armee hat in der Nacht zum Donnerstag drei Angriffswellen mit Raketen aus dem Iran gemeldet. Die dritte Angriffswelle erfolgte kurz nachdem US-Präsident Donald Trump in Washington eine Ansprache an die Nation zum Iran-Krieg gehalten hatte. Israelische Medien berichteten von mehreren leicht verletzten Menschen.
Nach dem ersten Angriff teilte die israelische Polizei mit, Einsatzkräfte seien zu "mehreren" Einschlagsorten im Zentrum Israels gerufen worden. Israelische Medien bezifferten die Zahl der Einschläge auf neun. Vier Menschen seien dabei leicht verletzt worden, berichteten Medien unter Berufung auf Sanitäter. In Medienberichten wurden die Schäden in einem relativ weiten Gebiet auf den Einsatz von Streumunition zurückgeführt.
1. April, 21.25 Uhr: Irans Präsident schickt Botschaft an US-Bevölkerung
In einem offenen Brief an die amerikanische Nation kritisiert Irans Präsident Massud Peseschkian (71) den Krieg der USA gegen sein Land als eine absurde und für die USA kostspielige Operation.
"Die Welt befindet sich heute an einem Punkt, an dem die Fortsetzung eines Konfrontationskurses kostspieliger und ergebnisloser ist denn je,", schrieb der Präsident in seiner Botschaft. Der Iran habe in seiner Geschichte viele Aggressoren gesehen. Von denen blieb in den Geschichtsbüchern laut Peseschkian aber nur ein "Name der Schande". Die Entscheidung zwischen Krieg und Frieden würde die Zukunft ganzer Generationen prägen.
Für iranische Verhältnisse ist ein offener Brief an das amerikanische Volk eher ungewöhnlich. Daher werten Beobachter ihn als Versuch des Irans, die amerikanische Öffentlichkeit von der Fehlentscheidung ihrer Regierung zu überzeugen und so indirekt eine Waffenruhe zu erzwingen.
1. April, 20.54 Uhr: Israel greift Dutzende Militäreinrichtungen in Teheran an
Die israelische Luftwaffe hat nach Angaben der Armee Dutzende Militäreinrichtungen in der iranischen Hauptstadt Teheran angegriffen. In der Nacht auf Mittwoch seien auf Grundlage von Geheimdienstinformationen allein 15 Waffenproduktionsstätten "im Herzen Teherans" angegriffen worden, teilte die israelische Armee auf Telegram mit.
Darunter befinde sich ein zentraler Komplex des iranischen Verteidigungsministeriums mit Produktionsstätten für Raketen, die gegen Flugzeuge und ferngesteuerte Fluggeräte eingesetzt werden sollten.
Darüber hinaus seien Luftabwehrsysteme, Abschussrampen sowie Produktions- und Lagerstätten für Raketen angegriffen worden. Allein in den vergangenen zwei Tagen habe die israelische Luftwaffe Angriffe auf rund 400 Ziele des "iranischen Terrorregimes" geflogen, hieß es weiter.
1. April, 20.38 Uhr: Unesco stellt 39 Kulturstätten im Libanon unter verstärkten Schutz
Die Unesco hat 39 Kulturstätten im Libanon angesichts der israelischen Angriffe auf Ziele im Land unter erhöhten Schutz gestellt.
"Für die 39 Kulturstätten gilt fortan das höchste juristische Schutzniveau gegen Angriffe und eine Nutzung zu militärischen Zwecken", erklärte die UN-Kulturorganisation am Mittwoch in Paris.
1. April, 20.21 Uhr: 35 Länder beraten am Donnerstag virtuell über Hormus-Meerenge
Die britische Regierung hat für Donnerstag ein internationales Treffen zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus angekündigt.
Großbritannien habe 35 Länder hinter seiner Initiative "zur maritimen Sicherheit" in der Golfregion vereint, sagte Regierungschef Keir Starmer (63) am Mittwoch in London. Außenministerin Yvette Cooper (57) werde das Treffen leiten, fügte er hinzu. Später teilte ein britischer Beamter der Nachrichtenagentur AFP mit, das Treffen werde am Donnerstag virtuell stattfinden.
1. April, 18 Uhr: Iran hat USA laut Trump um Waffenruhe gebeten - Staatsfernsehen dementiert
Der Iran hat die USA nach Angaben von Präsident Donald Trump (79) um eine Waffenruhe gebeten.
"Wir werden das in Betracht ziehen, wenn die Straße von Hormus offen, frei und sicher ist", schrieb Trump am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social. Bis diese Bedingung erfüllt sei, würden die USA den Iran "zurück in die Steinzeit" bomben, drohte der Präsident.
Die iranische Führung hat dementiert, US-Präsident Donald Trump um eine Waffenruhe gebeten zu haben.
"Trumps Äußerungen zur Bitte des Iran um einen Waffenstillstand sind falsch und entbehren jeder Grundlage", erklärte Esmail Baghai, Sprecher des Außenministeriums in Teheran, am Mittwoch laut dem iranischen Staatsfernsehen.
1. April, 17.27 Uhr: Israelische Armee tötet ranghöchsten Hisbollah-Kommandeur seit Kriegsbeginn
Das israelische Militär hat bei einem Luftangriff auf die libanesische Hauptstadt Beirut der Hisbollah zufolge den ranghöchsten Kommandeur der pro-iranischen Miliz seit Kriegsbeginn getötet.
Nach Angaben aus libanesischen Sicherheitskreisen und der Miliz wurde der Hisbollah-Militärkommandeur für den Irak, Jussef Haschem, am Mittwoch im Beiruter Viertel Dschna getötet. Demnach nahm Haschem zum Zeitpunkt des Luftangriffs an einem Treffen mit anderen Hisbollah-Anführern in einem Zelt teil.
1. April, 17.25 Uhr: Offenbar größter Raketenangriff auf Israel seit Kriegsbeginn
Der Iran hat Israel kurz vor Beginn des Pessach-Festes massiv mit Raketen angegriffen. Allein in Tel Aviv gab es nach Angaben von Augenzeugen sechsmal Raketenalarm innerhalb einer Stunde.
Die "Times of Israel" berichtete unter Berufung auf die Armee, dass es sich um den größten iranischen Raketenangriff auf Israel seit Beginn des Krieges gehandelt habe. Etwa zehn ballistische Raketen seien auf Zentralisrael abgefeuert worden. Über mögliche Opfer und Schäden lagen bislang keine bestätigten Informationen vor.
1. April, 16.35 Uhr: Krisenschalte zur Blockade der Straße von Hormus
Die britische Außenministerin Yvette Cooper beruft eine Krisensitzung zur vom Iran weitestgehend blockierten Straße von Hormus mit internationalen Partnern ein. Auch Deutschland nimmt an der Schaltkonferenz teil, wie es aus dem Auswärtigen Amt hieß. Premierminister Keir Starmer (63) sagte während einer Pressekonferenz, die Partner würden noch im Laufe dieser Woche zusammenkommen.
"Dort werden wir alle tragfähigen diplomatischen und politischen Maßnahmen prüfen, die wir ergreifen können, um die Freiheit der Schifffahrt wiederherzustellen, die Sicherheit der festgesetzten Schiffe und Seeleute zu gewährleisten und den Transport lebenswichtiger Güter wieder aufzunehmen", sagte Starmer. Das Nachrichtenportal "Politico" berichtete unter Berufung auf eine Regierungsquelle, das Treffen sei für diesen Donnerstag geplant.
Im Anschluss an die große Konferenz sollen Militärplaner zusammenkommen, um Möglichkeiten zu prüfen, wie die Straße auch nach dem Ende der Kämpfe freigehalten werden kann, sagte der Premier.
1. April, 11.09 Uhr: Wieder Angriffe der Huthi-Miliz auf Israel
Die proiranische Huthi-Miliz im Jemen hat Israel wieder angegriffen. Israelische Streitkräfte hätten nach eigenen Angaben den Start einer Rakete vom Jemen aus in Richtung des Landes ausgemacht, hieß es am frühen Morgen.
Luftverteidigungssysteme seien aktiv. Ein Sprecher der Miliz sagte im Huthi-nahen TV-Sender Al-Masirah, dass die Huthi einen Raketenangriff auf Israel gestartet hätten.
Zu Beginn des Iran-Kriegs hatte sich die Huthi-Miliz noch zurückgehalten. Seit dem Wochenende griffen die vom Iran unterstützten militanten Islamisten Israel mehrfach an. Die Miliz kündigte "volle und unerschütterliche Solidarität" mit Teheran an.
1. April, 9.22 Uhr: Schwere Bombardierungen am frühen Morgen in Teheran
Im Morgengrauen ist die iranische Hauptstadt Teheran wieder von schweren Bombardierungen erschüttert worden.
Nutzer in den sozialen Medien teilten Fotos, auf denen dichte Rauchwolken zu sehen waren, die über den Dächern im Nordosten der Millionenmetropole aufstiegen.
Ein Luftangriff soll sich im Viertel Nobonjad ereignet haben, wo ein Komplex der Verteidigungsindustrie angesiedelt ist. Auch in anderen Stadtteilen Teherans, wo rund 15 Millionen Menschen leben, gab es Bombardierungen.
Im Stadtzentrum nahe dem Haft-e-Tir-Platz etwa meldeten Bewohner kurz vor 6.00 Uhr Teheraner Zeit eine neue Angriffswelle. "Ich bin wie eine erschrockene Katze hochgesprungen. Ich schreibe dir, weil es mir ein Gefühl gibt, am Leben zu sein", zitierte der bekannte Netzaktivist Vahid eine Nachricht, die er aus Teheran erhielt.
1. April, 7.22 Uhr: Laut laut Israels Armee, bisher mehr als 800 Luftangriffe im Iran
Die israelische Luftwaffe hat seit Beginn des gemeinsam mit den USA geführten Krieges mehr als 800 Angriffe im Iran geflogen.
Dabei seien rund 16.000 verschiedene Munitionstypen eingesetzt worden, teilte die Armee am frühen Morgen mit. Gemeinsam mit den Geheimdiensten würden die "gezielten Angriffe" gegen das iranische "Terrorregime" fortgesetzt, hieß es.
Derweil habe man weitere großangelegte Angriffe gegen Infrastruktur des iranischen Machtapparats beendet. Der von Israel und den USA begonnene Krieg befindet sich bereits in der fünften Woche.
1. April, 6.13 Uhr: Kuwaits Flughafen von Drohnen angegriffen
Kuwait ist erneut unter Beschuss durch Drohnen geraten. Treibstofftanks am internationalen Flughafen seien getroffen worden, teilte die Zivilluftfahrtbehörde des Landes in der Nacht auf der Plattform X mit.
Einsatzkräfte seien im Einsatz. Nach ersten Erkenntnissen sei durch den Beschuss nur Sachschaden entstanden. Berichte über Verletzte gebe es nicht.
1. April, 6.10 Uhr: "Regime Change" war nicht Trumps Ziel
Trump hat seit Beginn der Kampfhandlungen diverse Kriegsziele angeführt, was ihm bei Kritikern den Vorwurf einbrachte, keinen klaren Plan zu haben.
Nun sagte er, "Regime Change" sei keines seiner Ziele gewesen und behauptete zugleich, dass ein solcher Austausch der iranischen Führung bereits erreicht worden sei.
1. April, 6.08 Uhr: Straße von Hormus - Ein Nadelöhr für die Weltwirtschaft
Der Iran hatte nach Beginn der jüngsten Angriffe mit Attacken und Drohungen dafür gesorgt, dass kaum noch Schiffe durch die Straße von Hormus fahren.
Die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist ein zentraler Transportweg für Erdöl und Flüssiggas aus der Region. Deswegen führt die Blockade zu steigenden Energiepreisen rund um die Welt - und Sorgen um die Konjunktur.
Die USA importieren verhältnismäßig wenig Rohöl aus den Staaten des Persischen Golfs - doch steigende Weltmarktpreise treffen alle. Das setzt auch Trump und seine Republikaner unter Druck, zumal im November die Zwischenwahlen zum US-Kongress anstehen.
1. April, 6.05 Uhr: Weißes Haus kündigt Rede an die Nation zum Iran-Krieg an
Trumps Sprecherin Karoline Leavitt kündigte nach den Äußerungen des Präsidenten auf der Plattform X an, dieser werde am Mittwoch um 21.00 Uhr Ortszeit (3.00 Uhr MESZ am Donnerstag) in einer Rede an die Nation ein "wichtiges Update" zum Iran geben.
Der amerikanisch-israelische Krieg gegen den Iran befindet sich in der fünften Woche. Die US-Regierung hatte zu Beginn des Kriegs gesagt, dass der Einsatz zwischen vier und sechs Wochen dauern würde.
Trump bekräftigte, dass es nach dem Ende der US-Militäraktion Sache anderer Länder sein werde, Öltanker durch die Straße von Hormus zu bekommen. Frankreich oder andere Länder würden in der Lage sein, "für sich selbst zu sorgen", sagte Trump.
31. März, 21.23 Uhr: Nordisrael am Abend unter Dauerbeschuss der Hisbollah
Die libanesische Hisbollah feuert weiterhin Raketen und Drohnen auf Israel - in mehreren Gebieten im Norden des Landes haben am Abend immer wieder die Warnsirenen geheult.
Betroffen war auch die Küstenstadt Haifa. Im westlichen Teil Galiläas gab es laut der Zeitung "Haaretz" innerhalb einer Stunde sechsmal Raketenalarm. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom meldete mehrere Verletzte in Nordisrael, darunter ein Kind, das leicht verletzt worden sei.
31. März, 21.18 Uhr: Netanjahu geht von Sturz der iranischen Führung aus
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) geht eigenen Angaben zufolge davon aus, dass Irans Regierung früher oder später stürzen wird.
"Das Ayatollah-Regime im Iran ist schwächer denn je", sagte er in einer am Abend ausgestrahlten Videobotschaft und fügte hinzu: "Und ich sage Ihnen, früher oder später wird es stürzen." Wann und wie genau sich ein Machtwechsel vollziehen könnte, ließ er offen.
31. März, 18.41 Uhr: Nächsten Tage im Krieg werden laut US-Verteidigungsminister entscheidend
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (45) sieht die kommenden Tage im Krieg mit dem Iran als entscheidend an.
"In nur einem Monat haben wir die Bedingungen festgelegt – die kommenden Tage werden entscheidend sein", sagte er bei einer Pressekonferenz in Washington. Hegseth betonte, er bevorzuge es, den Krieg mit einem Abkommen zu beenden. "In der Zwischenzeit werden wir mit Bomben verhandeln."
31. März, 13.17 Uhr: Todesstrafe für Terroristen - Gesetz in Israel vor Prüfung
Ein international heftig kritisiertes Gesetz in Israel über die Einführung der Todesstrafe für Terroristen steht nun vor einer Prüfung durch das höchste Gericht des Landes.
Ein juristischer Experte geht davon aus, dieses könnte den kontroversen Vorstoß kippen.
Das israelische Parlament hatte das Gesetz am Montag mit knapper Mehrheit gebilligt. Es sieht vor, dass bei terroristisch motiviertem Mord mit dem Ziel der Vernichtung des Staates Israel die Todesstrafe oder lebenslange Haft verhängt werden kann.
31. März, 13.16 Uhr: Pharmaunternehmen im Iran bombardiert
Im Iran ist nach Worten des früheren Außenministers Mohammed-Dschawad Sarif ein Pharmaunternehmen Ziel eines Angriffs geworden.
"Nach einem Monat voller Kriegsverbrechen wurde heute die Firma Tofigh Daru Research & Engineering zum Ziel", schrieb der ehemalige Minister auf der Plattform X. "Die verzweifelten Angreifer – denen es nicht gelungen ist, ihre teuflischen Wahnvorstellungen zu verwirklichen – haben nun gezielt einen Hersteller von pharmazeutischen Wirkstoffen, darunter auch Krebsmedikamente, angegriffen."
31. März, 13.14 Uhr: Iran bestätigt Angriffe auf Militäreinrichtungen in Isfahan
Der Iran hat nächtliche Bombardierungen auf Militäreinrichtungen in der Provinz Isfahan bestätigt.
"Derzeit liegen noch keine Informationen über das Ausmaß der Schäden oder die Zahl der Toten und Verletzten dieser Angriffe vor", zitierte die iranische Nachrichtenagentur Isna den Vizegouverneur der Provinz, Akbar Salehi.
Die USA hatten einem Medienbericht zufolge einen massiven Angriff auf ein großes Munitionsdepot in Isfahan ausgeführt.
31. März, 13.13 Uhr: Iran - Entsalzungsanlage auf Insel Gheschm außer Betrieb
Im Krieg der USA und Israels gegen den Iran ist eine Entsalzungsanlage im Süden des Landes nach Raketenbeschuss außer Betrieb.
Eine Reparatur der Anlage auf der Insel Gheschm sei nicht möglich, berichtete die Zeitung "Shargh" unter Berufung auf das Zentrum für Umweltschutz. Die konkreten Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung auf der landschaftlich spektakulären Insel, die auch ein beliebter Touristenort ist, war zunächst unklar.
31. März, 13.12 Uhr: Israel könnte Beobachterstatus verlieren
Das israelische Parlament könnte nach der Zustimmung zur Einführung der Todesstrafe seinen Beobachterstatus beim Europarat verlieren.
Die Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, Petra Bayr, teilte mit, die Abstimmung gefährde Israels Status bei der Parlamentarischen Versammlung der Menschenrechtsorganisation "ernsthaft". Sie hoffe, dass nun Israels Oberster Gerichtshof das Gesetz ablehne.
31. März, 9.35 Uhr: Massiver US-Angriff auf Munitionsdepot in Isfahan
Die USA haben einem Medienbericht zufolge einen massiven Angriff auf ein großes Munitionsdepot in der iranischen Stadt Isfahan durchgeführt.
Dafür hätten sie in der Nacht eine große Menge bunkerbrechende Bomben mit einem Gewicht von jeweils rund 2000 Pfund (etwa 900 Kilogramm) eingesetzt, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf einen US-Beamten.
31. März, 9.33 Uhr: Einschläge nach iranischem Raketenangriff auf Israel
Nach einem neuen iranischen Raketenangriff auf Israel hat es nach Polizeiangaben mehrere Einschläge im Großraum Tel Aviv gegeben.
Polizei und Sprengstoffexperten arbeiteten an der Absicherung der Einschlagsorte, hieß es in der Mitteilung der Polizei. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom wurden sechs Menschen verletzt. Gebäude und Fahrzeuge seien beschädigt worden, berichteten israelische Medien.
Das Nachrichtenportal "ynet" berichtete, Teheran habe erneut Streumunition eingesetzt.
31. März, 9.30 Uhr: Tote nach Angriff auf religiöse Anlage im Iran
Im Krieg der USA und Israels gegen den Iran sind Staatsmedien zufolge bei einem Luftangriff auf eine religiöse Anlage im Nordwesten des Landes drei Menschen ums Leben gekommen.
Infolge der Attacke in der Stadt Sandschan seien zwölf weitere Menschen verletzt und in Kliniken gebracht worden, berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna.
31. März, 9.29 Uhr: Iran hängt erneut zwei Anhänger der Volksmudschahedin
Den zweiten Tag in Folge hat Irans Justiz zwei Dissidenten hinrichten lassen.
Die beiden Männer Babak Alipur und Puja Ghobadi seien am frühen Morgen durch Erhängen exekutiert worden, teilte das Sprachrohr der iranischen Justiz, die Nachrichtenagentur Misan mit. Ihnen wurden Angriffe auf sensible Einrichtungen des Landes zur Last gelegt und sollen der im Iran verbotenen Oppositionsgruppe der Volksmuschahedin angehört haben.
31. März, 9.28 Uhr: Drei weitere israelische Soldaten im Libanon getötet
Israel hat die Namen drei weiterer Soldaten mitgeteilt, die bei Kämpfen im Libanon getötet worden sind.
Demnach handelt es sich um einen 22-jährigen Hauptmann und zwei 21-jährige Hauptfeldwebel. Zwei weitere Soldaten seien bei einem Vorfall im Süden des Libanons verletzt worden, einer davon schwer. Bereits am Montag hatte es eine Mitteilung der Armee über einen getöteten Soldaten gegeben.
31. März, 6.04 Uhr: Golfstaaten unter Beschuss - Öltanker vor Dubai getroffen
Der Iran setzt auch einen Monat nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe den Beschuss benachbarter Golfstaaten mit ballistischen Raketen und Drohnen unablässig fort.
Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten in der Nacht erneute Angriffe. Im Persischen Golf wurde zudem vor der Küste von Dubai ein riesiger kuwaitischer Öltanker getroffen, teilte die Kuwait Petroleum Corporation nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Kuna mit.
30. März, 21.55 Uhr: Parlamentsausschuss billigt Maut für Straße von Hormus
Der Sicherheitsausschuss des iranischen Parlaments hat den Gesetzentwurf für ein Mautsystem in der Straße von Hormus gebilligt. Der Vorschlag solle umgehend im Parlament beraten und verabschiedet werden, sagte das Ausschussmitglied, Modschtaba Sarei, der Nachrichtenagentur Fars.
Der Entwurf sieht laut Sarei außerdem vor, dass Schiffe aus den USA, Israel sowie aus Staaten, die in den vergangenen Jahren Sanktionen gegen den Iran verhängt haben, die Meerenge nicht passieren dürfen. Auch Schiffe aus der EU wären davon betroffen.
30. März, 21.18 Uhr: Neuer Raketenangriff des Irans auf Israel
Israel hat am Abend einen erneuten iranischen Raketenangriff gemeldet. Die israelische Armee wies die Bürger an, bis auf weiteres Schutzräume aufzusuchen.
Im Großraum Tel Aviv heulten Warnsirenen, Einwohner berichteten von Explosionsgeräuschen.
30. März, 19.47 Uhr: Zwei Blauhelmsoldaten bei Explosion im Südlibanon getötet
Bei einer Explosion im Südlibanon sind am Montag nach Angaben der UN-Mission in dem Land (Unifil) zwei Blauhelmsoldaten getötet worden.
Ihr Fahrzeug sei durch eine Detonation, deren Ursache unbekannt sei, zerstört worden, teilte Unifil mit. Am Sonntagabend war ein weiterer Blauhelmsoldat bei der Explosion eines Geschosses im Süden des Libanon getötet worden.
30. März, 19.44 Uhr: Laut Iran derzeit keine Gespräche mit US-Regierung
Der Iran führt nach Angaben des Außenministeriums derzeit keine Gespräche mit der US-Regierung. Außenamtssprecher Ismail Baghai sagte laut Nachrichtenagentur Isna, der Iran habe über Vermittler wie Pakistan Botschaften erhalten.
Die US-Seite habe dabei "überzogene, unrealistische und unvernünftige Forderungen" gestellt. Baghai stellte zugleich die Glaubwürdigkeit der US-Regierung infrage. Wenn Washington von Verhandlungen und Diplomatie rede, müsse man prüfen, wie ernst und glaubwürdig man solche Äußerungen überhaupt nehmen könne.
30. März, 17 Uhr: Nato fängt wieder iranisches Geschoss in Türkei ab
In der Türkei ist erneut ein aus dem Iran abgefeuertes Geschoss von einem Nato-Abwehrsystem abgefangen worden. Es sei in den türkischen Luftraum eingedrungen, teilte das türkische Verteidigungsministerium auf X mit.
Alle notwendigen Maßnahmen würden entschlossen und ohne zu zögern gegen jede Bedrohung des Staatsgebiets und des Luftraums des Landes ergriffen, hieß es. Wo genau die Rakete abgefangen wurde, sagte das Ministerium nicht.
30. März, 16.17 Uhr: Brand in Israels wichtigster Raffinerie - Armee meldet iranische Raketenangriffe
In Israels bedeutendster Ölraffinerie ist am Montag ein Großbrand ausgebrochen, der laut der Feuerwehr von herabgestürzten Trümmern nach Abwehr eines Luftangriffs ausgelöst wurde.
In der Anlage seien "Trümmer nach einem Abwehreinsatz" identifiziert worden, teilte die israelische Feuerwehr mit. Die Brandbekämpfung ging demnach am Nachmittag weiter, verletzt wurde den Angaben zufolge niemand.
30. März, 15.23 Uhr: Revolutionsgarden unterstehende Universität in Teheran laut Israel angegriffen
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine den iranischen Revolutionsgarden unterstehende Universität in Teheran angegriffen.
In den vergangenen Tagen sei "eine der zentralen militärischen Infrastruktureinrichtungen der Revolutionsgarden angegriffen" worden, teilte die israelische Armee am Montag mit. Sie befindet sich demnach "auf dem Gelände der Imam-Hossein-Universität, der wichtigsten militärischen Ausbildungsstätte der Revolutionsgarden".
Die Einrichtung diene als "Notfallstütze für den Sicherheitsapparat des Regimes", hieß es weiter. Zudem werde dort "unter dem Deckmantel ziviler Aktivitäten" an der Entwicklung "hochmoderner Waffen" geforscht.
30. März, 14.53 Uhr: Drei Hisbollah-Mitglieder bei israelischem Angriff im Süden Beiruts getötet
Bei einem israelischen Luftangriff auf die südlichen Vororte von Beirut sind Sicherheitskreisen zufolge mindestens drei Hisbollah-Mitglieder getötet worden. Der Angriff vom Montag habe sich gegen ein von der pro-iranischen Miliz genutztes Büro in einem Wohnhaus gerichtet, verlautete aus diesen Kreisen. Dabei habe es neben den drei Toten auch drei Schwerverletzte in den Reihen der Hisbollah gegeben.
Die israelische Armee teilte ihrerseits mit, sie habe am Montag "mit Angriffen auf terroristische Infrastrukturen der Hisbollah in Beirut begonnen".
30. März, 11.51 Uhr: Wieder Raketenbeschuss auf Israel
Der Iran und die libanesische Hisbollah-Miliz haben am Vormittag erneut Raketen auf den Norden Israels abgefeuert. Israelischen Medien zufolge wurden dabei zwei Menschen leicht verletzt.
Israels Polizei sowie der Rettungsdienst Magen David Adom meldeten Schäden nach Einschlägen. Nach Medienberichten brach infolge der Angriffe in Israels größter Ölraffinerie in Haifa ein Brand aus.
Der Iran bestätigte am Vormittag Raketenbeschuss auf den Norden Israels. Zuvor hatte es auch mehrfach Raketenalarm im Süden Israels gegeben. Berichte über Opfer gab es dabei zunächst nicht.
30. März, 11.07 Uhr: Dutzende historische Orte laut Regierung im Iran beschädigt
Im Iran sind Regierungsangaben zufolge Dutzende historische Orte bei den israelisch-amerikanischen Bombardierungen beschädigt worden.
Landesweit verzeichnete die Regierung Schäden an 131 historischen Bauwerken, wie aus einer Erklärung hervorgeht. Am stärksten betroffen ist demnach die Provinz der Hauptstadt Teheran mit 61 Fällen, gefolgt von der Kulturmetropole Isfahan mit 23 beschädigten Kulturwerken.
Das Ministerium für Kulturerbe, Tourismus und Handwerk berichtete außerdem über zahlreiche Schäden an touristischen Orten und Gebäuden, darunter Hotels und Erholungskomplexe in zehn Provinzen.
30. März, 11.05 Uhr: Spanien sperrt Luftraum für Militärflüge im Iran-Krieg
Die spanische Regierung hat den Luftraum des Landes für alle Flugzeuge gesperrt, die mit dem Krieg der USA und Israels gegen den Iran in Verbindung stehen.
Diese Maßnahme "ist Teil der Entscheidung der spanischen Regierung, sich an diesem einseitig begonnenen Krieg, der gegen das Völkerrecht verstößt, nicht zu beteiligen und ihn nicht zu unterstützen", erklärte der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo im Interview des Radiosenders "Cadena Ser".
Das Verbot betreffe nicht nur Starts von spanischem Boden, sondern auch den Überflug militärischer Flugzeuge, die etwa von Stützpunkten in Großbritannien oder Frankreich aus operieren.
30. März, 9.57 Uhr: Iran bestätigt Tötung von Marine-Kommandeur
Der Iran hat die Tötung eines wichtigen Marinekommandeurs bestätigt.
In einer von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Erklärung berichteten die einflussreichen Revolutionsgarden vom "Märtyrertod" ihres Marinekommandeurs, Konteradmiral Aliresa Tangsiri. Sie bezeichneten ihn als "Kämpfer auf dem Wege Gottes" und "großen Helden".
Israel hatte Tangsiri nach eigenen Angaben bei einem Luftangriff am Mittwoch getötet.
30. März, 7.07 Uhr: Israel will weiter in Südlibanon vordringen
Derweil wies Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Armee an, weiter im Süden des Libanons vorzudringen.
Bei einer Lagebesprechung im Norden sagte er, er habe jetzt angeordnet, den von ihm so bezeichneten "bestehenden Sicherheitsstreifen" weiter auszudehnen. Damit solle die Bedrohung durch die mit dem Erzfeind Iran verbündete Hisbollah-Miliz und der Abschuss von Raketen aus diesem Gebiet verhindert werden.
"Wir sind entschlossen, die Lage im Norden grundlegend zu verändern", sagte Netanjahu weiter.
Viele Libanesen befürchten eine großangelegte Bodeninvasion Israels mit anschließender Besatzung im Süden des nördlichen Nachbarlandes Israels. Immer wieder geraten auch die Blauhelmsoldaten im Grenzgebiet zu Israel zwischen die Fronten.
30. März, 7.03 Uhr: Trump - Würde am liebsten das Öl im Iran nehmen
Ein Angriff auf Charg wäre riskant. Experten warnen, dass US-Soldaten nach einer möglichen Einnahme und Besetzung der Insel leichte Ziele für iranische Angriffe wären.
"Um ehrlich zu sein, am liebsten würde ich mir das Öl im Iran nehmen", sagte Trump der Zeitung und fügte hinzu: "Aber einige dumme Leute in den USA sagen: 'Warum tust du das?' Aber das sind dumme Leute."
Trump hat dem Iran eine neue Frist gesetzt, um ein Abkommen zur Beendigung des von den USA und Israel begonnenen Krieges zu akzeptieren - andernfalls drohen US-Angriffe auf Irans Energiesektor.
30. März, 7 Uhr: Schwerwasserreaktor laut IAEA im Iran getroffen
Der iranische Forschungsreaktor Chondab wurde nach Erkenntnissen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) durch einen Beschuss stark beschädigt.
Der früher Arak genannte Schwerwasserreaktor sei nicht mehr betriebsfähig, erklärte die Behörde mit Sitz in Wien auf der Plattform X. Sie berief sich dabei unter anderem auf Satellitenbilder und eigene Kenntnisse der Einrichtung.
Die Anlage enthalte kein deklariertes Nuklearmaterial. Der Iran habe den Beschuss des Reaktors am 27. März gemeldet, hieß es.
30. März, 6.57 Uhr: Golfstaaten erneut unter Beschuss
Das Energieministerium in Kuwait meldete in der Nacht auf der Plattform X Schäden an einem Nebengebäude eines Stromkraftwerks und einer Entsalzungsanlage.
Ein indischer Arbeiter sei ums Leben gekommen. Die Luftabwehr Saudi-Arabiens fing laut Verteidigungsministerium fünf ballistische Raketen ab. Auch Bahrain, Jordanien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate fingen laut dem arabischen Sender Al Jazeera Drohnen und Raketen ab.
Zugleich hält der Iran weiter faktisch die für den globalen Öl- und Gastransport wichtige Straße von Hormus geschlossen. Auf die Frage, ob in den kommenden Tagen ein Waffenruheabkommen erzielt werden könne, das die Meerenge öffnen würde, lehnte es Trump ab, Details zu nennen. "Wir haben noch etwa 3.000 Ziele übrig – wir haben 13.000 Ziele bombardiert – und noch ein paar Tausend Ziele vor uns", wurde er zitiert.
29. März, 22.11 Uhr: Stromversorgung in Teheran wurde angegriffen
Aus dem Iran wurden am Abend (Ortszeit) erneut schwere Angriffe der USA und Israels gemeldet.
Nach Angaben des iranischen Energieministeriums zielten die jüngsten Attacken auf Anlagen der Stromversorgung in der Hauptstadt Teheran. Infolgedessen kam es am Abend (Ortszeit) in verschiedenen Stadtteilen zu Stromausfällen.
Einsatzteams seien in die betroffenen Gebiete entsandt worden, um die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen, berichtete der Staatssender Irib unter Berufung auf das Ministerium.
29. März, 22.08 Uhr: Über 100.000 zivile Einrichtungen im Iran beschädigt
Bei den israelisch‑amerikanischen Angriffen im Iran sind nach jüngsten Angaben des Roten Halbmonds mehr als 100.000 zivile Einrichtungen beschädigt oder zerstört worden.
Allein in der Hauptstadt Teheran wurden demnach fast 40.000 Wohngebäude und Geschäftseinheiten getroffen. Zudem seien in den vergangenen vier Wochen rund 600 Schulen und fast 300 Gesundheitszentren angegriffen worden, teilte der Rote Halbmond auf der Plattform X mit.
29. März, 22.06 Uhr: Pakistan bereit zu baldiger Ausrichtung von Iran-Gesprächen
Pakistan hat sich bereiterklärt, in den kommenden Tagen Gespräche zwischen den USA und dem Iran auszurichten.
Das teilte der pakistanische Außenminister, Ishaq Dar, am Abend (Ortszeit) mit. "Pakistan wird es als Ehre empfinden, in den kommenden Tagen bedeutsame Gespräche zwischen den beiden Seiten auszurichten und zu ermöglichen, um eine umfassende und dauerhafte Beilegung des andauernden Konflikts zu erreichen", hieß es.
Pakistan sei sehr erfreut darüber, dass sowohl der Iran als auch die USA ihr Vertrauen in Pakistan als Vermittler bei diesen Gesprächen zum Ausdruck gebracht hätten. Auch China unterstütze uneingeschränkt Pakistans Initiative, Gespräche zwischen dem Iran und den USA zu veranstalten, hieß es weiter.
29. März, 19.25 Uhr: Verletzte bei iranischen Raketenangriffen auf Südisrael
Bei neuen iranischen Raketenangriffen auf Israel sind rund um die Wüstenstadt Beerscheva im Süden des Landes mehrere Menschen verletzt worden.
Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom meldete am Nachmittag (Ortszeit) elf Verletzte durch von Druckwellen umhergeschleuderte Gegenstände. Im Süden Israels gab es mehrfach Raketenalarm, in vielen Gegenden heulten Sirenen.
Nach einem Raketenangriff ebenfalls am Nachmittag (Ortszeit) brach außerhalb von Beerscheva zudem ein großer Brand in einer Chemiefabrik aus. Auf Fernsehbildern war eine riesige Rauchwolke zu sehen. Kurzzeitig bestand die Sorge, dass bei dem Brand gefährliche Stoffe austreten und eine Gefahr für die Bevölkerung ausgeht. Das israelische Umweltministerium gab jedoch nach Untersuchungen Entwarnung.
29. März, 19.23 Uhr: Iran will Straße von Hormus grundlegend neu regeln
Das System zur Regelung der Straße von Hormus am Persischen Golf soll nach Angaben des iranischen Vizepräsidenten Mohammed-Resa Aref grundlegend verändert werden.
"Das Regime der Straße von Hormus wird nicht mehr so sein wie früher", schrieb Aref auf der Plattform X. Der Iran wolle die "kriegerischen Errungenschaften" in der Region in einen "dauerhaften wirtschaftlichen Vorteil" für das Land umwandeln.
Er fügte hinzu, das ursprüngliche Ziel der Gegner – einen politischen Wechsel im Iran herbeizuführen – habe lediglich zu einem "Regimewechsel in Hormus" geführt.
29. März, 19.22 Uhr: Israel will weiter in Südlibanon vordringen
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Armee angewiesen, weiter im Süden des Libanons vorzudringen.
Bei einer Lagebesprechung im Norden sagte er, er habe jetzt angeordnet, den von ihm so bezeichneten "bestehenden Sicherheitsstreifen" weiter auszudehnen. Damit solle die Bedrohung durch die Hisbollah und der Abschuss von Raketen aus diesem Gebiet verhindert werden.
Obwohl der proiranischen Schiitenmiliz bereits schwere Schläge versetzt worden seien, verfüge die Hisbollah weiterhin über Restfähigkeiten, Raketen auf Israel abzufeuern, sagte Netanjahu.
Mit den Kommandeuren des Nordkommandos habe er nun Wege besprochen, um diese Bedrohung zu beseitigen. "Wir sind entschlossen, die Lage im Norden grundlegend zu verändern", sagte er.
29. März, 14.57 Uhr: Golfstaaten melden weitere Angriffe
Die Vereinigten Arabischen Emirate und weitere regionale Nachbarn am Golf stehen weiter unter Beschuss durch den Iran. Die Flugabwehr habe heute 16 Raketen und 42 Drohnen abgefangen, meldete das emiratische Verteidigungsministerium.
Seit Beginn des Kriegs vor vier Wochen habe das Land iranische Angriffe mit mehr als 410 Raketen, 1900 Drohnen und 15 Marschflugkörpern abgewehrt. Bisher wurden elf Menschen getötet, darunter zwei Soldaten, und rund 180 weitere verletzt.
Die Streitkräfte im kleinen Golfstaat Bahrain teilten mit, dass dort bisher 170 Raketen und 390 Drohnen abgewehrt wurden. In Bahrain wie auch in Kuwait ertönten heute wieder die Warnsirenen wegen der laufenden Angriffe, mit dem der Iran auf Militärschläge der USA und Israels reagiert.
29. März, 12.50 Uhr: Iran warnt USA vor Einsatz von Bodentruppen
Der Iran hat die USA vor einer Bodenoffensive gewarnt. "Zweifelt keinen Augenblick an der Entschlossenheit unserer Soldaten", sagte Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge.
Der Iran sei sich sicher, dass er die USA bestrafen und zur Reue bewegen könne, sodass diese es nicht mehr wagen würden, das Land anzugreifen. Man befinde sich in einem "großen Weltkrieg", so Ghalibaf.
Er äußerte sich zudem skeptisch zu Vermittlungsversuchen. Die USA signalisierten Verhandlungsbereitschaft, planten aber heimlich eine Bodenoffensive, so Ghalibaf. Der Sprecher der iranischen Streitkräfte sagte dem Staatssender Irib zufolge, eine Bodenoffensive oder Besetzung eines Teils des iranischen Territoriums sei ein "Wunschtraum", man warte nur auf solch eine Aktion.
29. März, 12.45 Uhr: Drohnenangriff auf US-Basis aus dem Irak in Syrien abgewehrt
Die syrischen Regierungstruppen haben nach eigenen Angaben einen Drohnenangriff auf eine US-Militärbasis aus dem Irak abgewehrt.
Vier Drohnen aus dem Irak hätten den US-Stützpunkt angegriffen, teilte der stellvertretende Verteidigungsminister Sipan Himo heute mit. "Wir betrachten den Irak als verantwortlich und rufen dazu auf, eine Wiederholung von Angriffen zu verhindern, die unsere Stabilität gefährden."
Zunächst bekannte sich niemand zu dem Angriff.
29. März. 7.15 Uhr: Erneut Angriffe auf Golfstaaten
Unterdessen dauern die iranischen Gegenangriffe an. Mehrere Golfstaaten meldeten erneut Schäden nach Angriffen aus dem Iran.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde nach Angaben des Betreibers bei einem iranischen Raketen- und Drohnenangriff ein Metallwerk schwer beschädigt. Das Werk befindet sich in der Khalifa Industrial Zone Abu Dhabi. Eine nicht näher genannte Anzahl von Mitarbeitern sei verletzt worden, hieß es vom Betreiber.
Aus Katar hieß es am frühen Samstagabend (Ortszeit), das Golfemirat sei im Laufe des Tages Ziel eines Angriffs mit mehreren aus dem Iran gestarteten Drohnen gewesen. Alle Drohnen seien erfolgreich abgefangen worden, teilte das Verteidigungsministerium weiter mit. Davor hatte bereits Kuwait von Beschuss durch Drohnen berichtet. Einige der Angriffe hätten auf die Umgebung des internationalen Flughafens von Kuwait gezielt und erhebliche Schäden am Radarsystem verursacht. Verletzte gebe es nicht.
29. März, 7.12 Uhr: Weitere US-Marines im Nahen Osten eingetroffen
Derweil sind weitere US-Marinekräfte im Nahen Osten eingetroffen. Das amphibische Angriffsschiff "USS Tripoli" erreichte nach Angaben des zuständigen US-Regionalkommandos am Freitag sein Einsatzgebiet.
US-Außenminister Marco Rubio sagte nach den jüngsten G7-Gesprächen, der Einsatz im Iran könnte "in wenigen Wochen, nicht in Monaten" abgeschlossen werden. Die eigenen Kriegsziele könnten ohne Bodentruppen erreicht werden, hieß es. Kategorisch ausschließen wollte Rubio deren Einsatz aber nicht.
Das israelische Militär wiederum will nach Darstellung eines Sprechers die iranische Waffenproduktion "in wenigen Tagen" weitgehend zerstört haben. Die Streitkräfte würden in diesem Zeitraum "die Angriffe auf alle wichtigen Komponenten der (iranischen) Militärindustrie abschließen", sagte Armeesprecher Effie Defrin am Samstagabend. "Das bedeutet, dass wir den Großteil der militärischen Produktionskapazitäten zerstören haben werden."
29. März, 7.09 Uhr: Iran lässt pakistanische Schiffe durch Straße von Hormus
Der Iran lockert derweil nach pakistanischen Angaben für bestimmte Schiffe seine Blockade der für die Energieversorgung wichtigen Straße von Hormus.
"Die iranische Regierung hat zugestimmt, 20 weiteren Schiffen unter pakistanischer Flagge die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu gestatten", teilte Pakistans Vize-Premierminister und Außenminister Ishaq Dar auf X mit. Nach seinen Worten werden täglich zwei dieser Schiffe die Meerenge passieren. Dar sprach von einem bedeutenden Schritt in Richtung Frieden.
Der Schritt wird von Beobachtern als vertrauensbildende Maßnahme im Rahmen der Vermittlungen zur Deeskalation im Nahen Osten gesehen.
29. März, 7.05 Uhr: Pakistan bemüht sich um Deeskalation
Derweil kommen heute auf Einladung Pakistans die Außenminister Saudi-Arabiens, Ägyptens und der Türkei in Islamabad zu zweitägigen Gesprächen zusammen, um über eine mögliche Deeskalation des seit einem Monat andauernden Krieges zu beraten.
Pakistan teilt sich eine rund 900 Kilometer lange Grenze mit dem Iran und hat sich seit der Ausweitung des Krieges auf die Golfstaaten als Vermittler für eine mögliche Beendigung des Krieges angeboten.
Die Außenminister sollen auch Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif treffen. Dieser hatte nach eigenen Angaben in einem Telefonat mit Irans Präsidenten Massud Peseschkian "Pakistans starke Verurteilung der anhaltenden Angriffe Israels auf den Iran" bekräftigt.
28. März, 20.54 Uhr: Irans Waffenproduktion laut Israel "in wenigen Tagen" zerstört
Das israelische Militär will nach Darstellung eines Sprechers die iranische Waffenproduktion "in wenigen Tagen" weitgehend zerstört haben. Die Streitkräfte würden in diesem Zeitraum "die Angriffe auf alle wichtigen Komponenten der (iranischen) Militärindustrie abschließen", sagte Armeesprecher Effie Defrin am Abend (Ortszeit) vor Journalisten.
"Das bedeutet, dass wir den Großteil der militärischen Produktionskapazitäten zerstören haben werden", fügte er hinzu. "Das Regime wird lange Zeit brauchen, um sie wieder herzustellen."
28. März, 20.23 Uhr: Weitere US-Marinekräfte in Nahost-Region eingetroffen
Weitere US-Marinekräfte sind im Nahen Osten eingetroffen. Das amphibische Angriffsschiff "USS Tripoli" erreichte nach Angaben des hauptsächlich für den Nahen Osten zuständigen US-Regionalkommandos Centcom am Freitag dessen Einsatzgebiet. Es dient als Flaggschiff einer kombinierten Seestreitkraft mit etwa 3500 Einsatzkräften.
Die USA haben bereits Tausende Marinesoldaten in den Nahen Osten verlegt. Nach früheren US-Angaben befinden sich mehr als 50.000 Soldaten in der Region.
28. März, 18.25 Uhr: Mehrere Angriffe auf Golfstaaten - Metallwerk in Emiraten beschädigt
Mehrere Golfstaaten haben erneut Schäden nach Angriffen aus dem Iran gemeldet. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde nach Angaben des Betreibers bei einem iranischen Raketen- und Drohnenangriff ein Metallwerk schwer beschädigt. Das Werk befindet sich in der Khalifa Industrial Zone Abu Dhabi. Eine nicht näher genannte Anzahl von Mitarbeitern sei verletzt worden, hieß es vom Betreiber.
Aus Katar hieß es am frühen Abend (Ortszeit), das Golfemirat sei im Laufe des Tages Ziel eines Angriffs mit mehreren aus dem Iran gestarteten Drohnen gewesen. Alle anfliegenden Drohnen seien erfolgreich abgefangen worden, teilte das Verteidigungsministerium weiter mit. Davor hatte bereits Kuwait von Angriffen berichtet.
28. März, 15.50 Uhr: Drei Journalisten bei israelischem Angriff im Libanon getötet
Bei einem israelischen Angriff im Süden des Libanon sind nach Angaben aus Militärkreisen am Samstag drei Journalisten getötet worden. Der Angriff habe das Fahrzeug der Journalisten in der Region Jezzine getroffen, hieß es aus den Militärkreisen. Die israelische Armee erklärte, sie habe einen Mann getötet, der einer Elite-Einheit der von Israel bekämpften proiranischen Hisbollah-Miliz angehört habe.
Den Militärkreisen zufolge arbeitete einer der getöteten Journalisten für den zur Hisbollah gehörenden Sender Al-Manar. Außerdem seien eine Journalistin des Hisbollah-nahen Senders Al-Mayadeen sowie deren Bruder, ein Kameramann, getötet worden. Die beiden Sender bestätigten den Tod ihrer Korrespondenten.
28. März, 13.04 Uhr: Weitere Angriffswelle auf Ziele in Teheran
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele der iranischen Führung in der Hauptstadt Teheran angegriffen.
Eine weitere Angriffswelle sei abgeschlossen worden, teilte das Militär mit. Details zu den genauen Zielen und möglichen Auswirkungen gab es zunächst nicht.
In Israel wurde derweil über neue Raketenangriffe aus dem Iran berichtet, in mehreren Gegenden im Süden des Landes gab es Raketenalarm.
28. März, 10.18 Uhr: Angriffe auf Golfstaaten gehen weiter
Auch vier Wochen nach Beginn des Iran-Krieges gehen die Angriffe auf die Golfstaaten weiter.
Das Medienbüro der emiratischen Hauptstadt Abu Dhabi meldete, dass in Folge von herabfallenden Raketenteilen mehrere Brände entfacht worden seien. Dabei seien insgesamt sechs Menschen verletzt worden. Die Trümmerteile seien nach dem Abfangen ballistischer Raketen abgestürzt.
Auch im Oman wurde ein Verletzter gemeldet. Zwei Drohnen hätten den Hafen von Salalah im Westen des Landes attackiert, meldet die omanische Nachrichtenagentur ONA. Dabei sei ein ausländischer Arbeiter verletzt worden. Zudem seien geringe Schäden entstanden.
Die kuwaitische Nachrichtenagentur Kuna berichtete unter Berufung auf die Luftfahrtbehörde, dass der Flughafen in der Hauptstadt Kuwait-Stadt von mehreren Drohnen angegriffen worden sei. Es habe keine Verletzten gegeben. Es sei jedoch ein erheblicher Schaden am Radarsystem des Flughafens entstanden.
28. März, 7.16 Uhr: Trump stellt Unterstützung für Nato-Partner infrage
US-Präsident Donald Trump hat die Unterstützung anderer Nato-Partner durch die USA infrage gestellt.
"Wir wären immer für sie da gewesen, aber jetzt, angesichts ihres Verhaltens, müssen wir das wohl nicht mehr, oder?", sagte Trump in Miami. Trump kritisierte das Bündnis scharf dafür, dass es den USA im Krieg mit dem Iran nicht zur Seite stehe. "Ich glaube, es war ein gewaltiger Fehler, dass die Nato einfach nicht da war."
Trump zufolge zahlen die USA Hunderte Milliarden Dollar jährlich für die Sicherheit der Verbündeten. "Warum sollten wir für sie da sein, wenn sie nicht für uns da sind?", fragte er.
Der Krieg im Iran hatte bereits zuvor für Spannungen im transatlantischen Verhältnis gesorgt. Trump und andere Vertreter der US-Regierung werfen den Nato-Partnern Untätigkeit vor. Zudem kritisierten die USA, Militärstützpunkte von Verbündeten nicht oder zu spät nutzen zu dürfen.
28. März, 7.14 Uhr: Trump kritisiert Merz für Haltung im Iran-Krieg
US-Präsident Donald Trump hat Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) für die ausbleibende Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert.
Der Republikaner attackierte bei einem Kongress in Miami im US-Bundesstaat Florida erneut zunächst die Nato-Verbündeten Frankreich und Großbritannien - und kam dann auf Deutschland zu sprechen: "Der deutsche Bundeskanzler - das sind alles meine Freunde - Friedrich. Der deutsche Bundeskanzler, er sagte: 'Das ist nicht unser Krieg'."
Trump schob nach, dass dann der Ukraine-Krieg auch nicht der der USA sei.
28. März, 7.12 Uhr: US-Präsident nennt Straße von Hormus "Straße von Trump"
US-Präsident Donald Trump hat die Straße von Hormus "Straße von Trump" genannt.
Auf einem Kongress in Miami sprach der Republikaner über den Verlauf des Iran-Kriegs und sagte: "Sie müssen die Straße von Trump öffnen - ich meine Hormus." Im Publikum wurde daraufhin gelacht.
Trump ergänzte dann: "Entschuldigung - es tut mir so leid. So ein schlimmer Fehler." Er schob nach, dass die "Fake News" berichten würden, dass er es aus Versehen gesagt habe. Er ergänzte: "Bei mir gibt es keine Versehen - zumindest nicht viele." Einige Medien kamen anschließend zur Einschätzung, dass er all dies scherzhaft gemeint habe.
Trump kokettierte in der Vergangenheit immer wieder mit der Umbenennung etwa von Institutionen und setzte das zum Teil in die Tat um. So heißt das berühmte Kulturhaus Kennedy Center in Washington inzwischen Trump Kennedy Center. Er verfügte auch die Umbenennung des Golfs von Mexiko in "Golf von Amerika".