Nahost-Konflikt: Mehrere Raketeneinschläge in Zentral-Israel

Nahost - Israel greift erneut den Iran an. Der Staat Israel habe einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet, um Bedrohungen für Israel zu beseitigen, gab Verteidigungsminister Israel Katz bekannt.

Zivilisten stehen in einem Schutzraum, nachdem Alarm infolge eines israelischen Angriffs auf den Iran ausgelöst wurde.
Zivilisten stehen in einem Schutzraum, nachdem Alarm infolge eines israelischen Angriffs auf den Iran ausgelöst wurde.  © Oded Balilty/AP/dpa

Die USA beteiligen sich nach Angaben des israelischen TV-Senders N12 an den Angriffen des Verbündeten. Eine Bestätigung dafür gab es zunächst nicht.

Bereits im vergangenen Jahr hatten Washington und Teheran über Irans umstrittenes Atomprogramm verhandelt, ehe Israel den Iran angriff.

Die USA schlossen sich den Luftangriffen an und bombardierten zentrale Atomanlagen. Irans Luftstreitkräfte feuerten daraufhin ballistische Raketen auf Israel.

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Der Ex-Tagesschau-Sprecher Constantin Schreiber (46) erlebte die Eskalation in Israels Hauptstadt Tel Aviv aus nächster Nähe und teilte Einblicke auf seinem Instagram-Account.

Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.

28. Februar, 16.25 Uhr: Israelische Luftwaffe beginnt Angriffe auf Irans Raketenwerfer

Nachdem die Angriffe auf iranischen Verteidigungssysteme abgeschlossen worden seien, hat die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben damit begonnen, die Raketenabschussrampen aus der Luft zu bombardieren.

"Die Luftwaffe hat mit Luftangriffen begonnen und attackiert nun Raketenwerfer im Iran, um Bedrohungen für den Staat Israel zu beseitigen", hieß es dazu.

28. Februar, 16.16 Uhr: Teenager bei iranischem Angriff von Raketensplitter getroffen

Nach Angaben der israelischen Nachrichtenagentur "Walla" wurde infolge der jüngsten Raketeneinschläge (siehe Eintrag zuvor) ein 17-Jähriger leicht verletzt.

Er sei von Splittern einer Rakete an seinen unteren Gliedmaßen getroffen worden.

28. Februar, 16.12 Uhr: Mehrere Raketeneinschläge in Zentral-Israel

Unter Berufung auf Angaben der israelischen Hilfsorganisation "Magen David Adom" (MDA) berichtete die Zeitung "The Jerusalem Post" von insgesamt drei Raketeneinschlägen in Zentral-Israel.

Angaben zu Verletzten oder Todesopfern lagen nicht vor.

In Israel heulten derzeit nahezu durchgängig die Sirenen. Bürger suchen Schutz, etwa in einer U-Bahn-Station.
In Israel heulten derzeit nahezu durchgängig die Sirenen. Bürger suchen Schutz, etwa in einer U-Bahn-Station.  © Oded Balilty/AP/dpa

28. Februar, 16.03 Uhr: Ali Chamenei angeblich kurz vor Live-Auftritt

Nach Angaben des iranischen Senders "Al-Alam TV" sei in Kürze eine Rede des iranischen Anführers Ali Chamenei (86) geplant, wie die Nachrichtenagentur "Reuters" berichtete.

28. Februar, 15.58 Uhr: Opferzahl nach Angriff auf Mädchenschule steigt weiter

Nach Angaben des Gouverneurs der Region Mindab, Mohammad Radmehr, sei die Zahl der Todesopfer nach einem angeblichen Angriff auf eine Mädchenschule auf 63 gestiegen.

Weitere 92 Schüler seien zudem verletzt worden.

28. Februar, 15.50 Uhr: Saudi-Arabien verurteilt iranische Angriffe auf Riad

Das Außenministerium Saudi-Arabiens hat die "unverhohlenen und feigen" iranischen Angriffe auf die Hauptstadt Riad und weitere Zeile verurteilt.

Die Raketen hätten zwar erfolgreich abgefangen werden können, dennoch zeigte sich das Saudi-Königreich über die Angriffe erzürnt: "Sie sind in keiner Weise zu rechtfertigen und erfolgten, obwohl den iranischen Behörden bekannt war, dass das Königreich zugesichert hatte, seinen Luftraum und sein Territorium nicht für Angriffe auf den Iran zur Verfügung stellen zu lassen."

28. Februar, 15.43 Uhr: Iran bereit zur "Deeskalation"

Irans Außenminister Abbas Araghtschi (63) erklärte gegenüber dem US-Sender "NBC", dass der Iran grundsätzlich an einer Deeskalation interessiert sei.

"Es waren die Vereinigten Staaten und Israel, die diese Aggression begonnen haben. Es gibt also keine Grenzen für uns, uns zu verteidigen, aber sobald die Aggression gestoppt ist, würden wir auch unsere Selbstverteidigung stoppen", sagte er.

28. Februar, 15.40 Uhr: Mullah-Palast in Trümmern

Während der Verbleib von Ober-Mullah Ali Chamenei (86) weiter unklar ist, zeigen Satellitenbilder, wie dessen Anwesen in Tehran in Trümmern liegt.

28. Februar, 15.29 Uhr: Ali Chamenei laut Irans Außenminister noch am Leben

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi (63) erklärte gegenüber dem US-Sender "NBC", dass Ober-Mullah Ali Chamenei (86) seines Wissens nach noch am Leben sei.

Araghtschi bestätigte dagegen den Tod zweier Kommandanten. Ansonsten hätten alle hochrangigen Beamte des Regimes überlebt.

Irans Außenminister Abbas Araghtschi (63). (Archivbild)
Irans Außenminister Abbas Araghtschi (63). (Archivbild)  © Marwan Naamani/dpa

28. Februar, 15.23 Uhr: Merz, Macron und Starmer verurteilen iranische Gegenangriffe

Nach den israelisch-amerikanischen Angriffen gegen den Iran haben Deutschland, Frankreich und Großbritannien Gegenschläge der Regierung in Teheran kritisiert.

"Wir verurteilen die iranischen Angriffe auf Staaten in der Region auf das Schärfste. Iran muss seine willkürlichen Militärschläge unterlassen", heißt es in einer in Berlin verbreiteten gemeinsamen Erklärung von Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (48) und Großbritanniens Premier Keir Starmer (63).

Titelfoto: Oded Balilty/AP/dpa

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