Nahost-Konflikt: Israel meldet Tötung von iranischem Marine-Kommandeur

Iran - Die US-Regierung hat dem Iran mit noch härteren Angriffen gedroht, sollte die Führung des Landes nicht nachgeben.

Trumps Regierungssprecherin Karoline Leavitt (28) schickte mahnende Worte in Richtung Iran.  © Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

"Wenn sie nicht begreifen, dass sie militärisch besiegt wurden und dies auch weiterhin sein werden, wird Präsident (Donald) Trump dafür sorgen, dass sie härter getroffen werden als je zuvor", sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt (28).

Zwar gebe es weiterhin "produktive" Gespräche auf diplomatischer Ebene. Aber trotz der Verhandlungen sei Trump bereit, die Hölle im Iran losbrechen zu lassen.

Israel rechnet nach Medienberichten damit, dass Trump bereits am Wochenende im Alleingang eine Waffenruhe mit dem Iran verkünden könnte. Der israelische TV-Sender N12 nannte als möglichen Zeitpunkt diesen Samstag, das Nachrichtenportal "ynet" spätestens Mitte kommender Woche.

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Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.

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26. März, 16.47 Uhr: Mann bei Hisbollah-Angriff in Nordisrael getötet

Bei einem Raketenangriff der Hisbollah ist in der israelischen Küstenstadt Naharija ein Mann getötet worden.

Es habe weitere Verletzte gegeben, darunter einen Schwerverletzten, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit.

Ein Sanitäter berichtete von beschädigten Gebäuden und massiver Zerstörung nach einem Raketeneinschlag. Israelischen Medien zufolge wurde der Parkplatz eines Wohnhauses getroffen.

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26. März, 16.20 Uhr: Wadephul will gemeinsame G7-Linie mit USA zu Iran-Krieg-Ende

Außenminister Johann Wadephul dringt bei den Beratungen der G7-Länder wirtschaftsstarker Demokratien auf einen gemeinsamen Kurs mit den USA für ein rasches Ende des Iran-Kriegs.

"Wir werden und wir müssen in intensiven Gesprächen in den nächsten Tagen um gemeinsame Lösungsansätze ringen. So schwer es angesichts der Lage auch ist", sagte der CDU-Politiker zum Auftakt eines Treffens der G7-Außenminister im französischen Vaux-de-Cernay westlich von Paris.

Es müssten eine weitere Destabilisierung verhindert, die wirtschaftliche Freiheit gesichert und Perspektiven für ein Ende der Kampfhandlungen und die Zeit danach entwickelt werden, sagte Wadephul nach einem ersten Meinungsaustausch mit seiner Kollegin Yvette Cooper und seinem Kollegen Jean-Noël Barrot aus Großbritannien und Frankreich.

Außenminister Johann Wadephul (63, CDU).  © Michael Kappeler/dpa

26. März, 15.13 Uhr: Iran übermittelt Antwort auf 15-Punkte-Plan der USA

Der Iran hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim seine Antwort auf einen 15-Punkte-Vorschlag der USA für ein Ende des Kriegs übermittelt.

Dies sei in der vergangenen Nacht über Mittelsmänner geschehen, erklärte die Agentur unter Berufung auf eine informierte Quelle. Teheran warte jetzt auf eine Antwort aus Washington.

Das iranische Präsidialamt und die mächtigen Revolutionsgarden hatten zuvor erklärt, der Plan sei zurückgewiesen worden.

Der Iran sendet ein Signal nach Washington. Was in der Antwort auf einen US-Vorschlag für ein Ende des Kriegs steht, ist jedoch nicht bekannt.  © Vahid Salemi/AP/dpa

26. März, 14.48 Uhr: Trump droht dem Iran - Raketenalarm in Israel und am Golf

Vor dem Ende des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump reichen die Prognosen zum Iran-Krieg von einer schnellen Waffenruhe bis zu Angriffen mit Bodentruppen.

Trump warnte den Kriegsgegner auf seiner Plattform Truth Social erneut vor Konsequenzen, sollte es zu keiner Einigung kommen. Der Iran müsse ernsthaft verhandeln, es gebe keinen Weg zurück. Die Folgen würden sonst "nicht schön" sein.

Wer für die Konfliktparteien jeweils mit wem spricht, bleibt völlig unklar. Trump hatte am Montag weitere hoffnungsvolle Gespräche angekündigt verbunden mit der Anordnung, Irans Energieinfrastruktur für fünf Tage nicht anzugreifen. Die politische und militärische Führung in Teheran dementiert bislang jegliche Verhandlungen. In Versalien schrieb Trump zu der iranischen Darstellung: "Falsch!!!"

Pakistans Außenminister Ishaq Dar bestätigte am Donnerstag Vermittlungsbemühungen seines Landes. In diesem Kontext sei auch ein 15-Punkte-Plan der USA geteilt und vom Iran erwogen worden, schrieb der Minister auf X.

26. März, 13.55 Uhr: Zwei Tote in Abu Dhabi durch herabfallende Raketenteile

In der emiratischen Hauptstadt Abu Dhabi sind zwei Menschen durch herabfallende Trümmerteile einer Rakete getötet worden.

Wie das Medienbüro der Stadt mitteilte, wurde eine ballistische Rakete durch das Luftabwehrsystem abgefangen. Dabei seien die Trümmerteile abgefallen.

Drei weitere Menschen seien bei dem Vorfall verletzt worden. Außerdem wurden den Angaben zufolge mehrere Autos beschädigt.

26. März, 13.47 Uhr: Trump spricht davon, dass Iran um Deal "fleht"

US-Präsident Donald Trump (79) hat Aussagen aus dem Iran widersprochen, wonach es keine laufenden Verhandlungen mit Washington über ein Kriegsende geben soll.

"Sie 'flehen' uns an, einen Deal abzuschließen", behauptete Trump am Donnerstag auf Truth Social und bezeichnete die iranischen Verhandlungsführer als "seltsam". Gleichwohl drohte er: "Sie sollten besser bald ernst werden, bevor es zu spät ist, denn sobald das geschieht, gibt es KEIN ZURÜCK, und das wird nicht schön werden!"

Nach Aussage von US-Präsident Donald Trump (79) "fleht" der Iran um einen Deal.  © Alex Brandon/AP/dpa

26. März, 13.47 Uhr: Pakistan setzt sich laut informierten Kreisen für Schutz von Araghtschi und Ghalibaf ein

Pakistan hat sich Sicherheitskreisen zufolge für den Schutz zweier Spitzenvertreter des iranischen Machtapparats eingesetzt.

Geheimdienste des Landes sollen demnach bei den USA dafür geworben haben, den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi (63) sowie den Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf ()64 nicht anzugreifen. Hintergrund soll demnach sein, dass die beiden iranischen Vertreter mögliche Friedensgespräche anführen könnten, hieß es.

26. März, 13.43 Uhr: Laut Iran mehr als 1900 Tote seit Kriegsbeginn

Im Iran sind seit Beginn der israelischen und US-Luftangriffe Ende Februar dem stellvertretenden Gesundheitsminister Ali Dschafarian (68) zufolge mehr als 1900 Menschen getötet worden.

Unter den Opfern seien 240 Frauen und mehr als 200 Kinder, sagte Dschafarian dem arabischen Sender Al Jazeera. Mehr als 24.800 Menschen seien verletzt worden.

26. März, 13.39 Uhr: Trump kritisiert ausbleibende Hilfe der Nato-Länder

US-Präsident Donald Trump (79) hat sich erneut verärgert über die seiner Meinung nach ausbleibende Hilfe anderer Nato-Länder im Krieg gegen den Iran gezeigt.

"Die Nato-Staaten haben absolut nichts unternommen, um gegen den wahnsinnigen Iran zu helfen, der nun militärisch dezimiert ist", schrieb er am Donnerstagmorgen (Ortszeit) in Versalien auf seiner Plattform Truth Social.

Zudem drohte er indirekt, diese fehlende Unterstützung nicht zu vergessen: "Die USA brauchen nichts von der Nato, aber "vergessen Sie niemals" diesen äußerst wichtigen Zeitpunkt!". Was genau er erwartet, ging aus dem Post nicht hervor.

US-Präsident Donald Trump (79) kritisiert eine ausbleibende Hilfe der Nato-Länder.  © Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

26. März, 13.39 Uhr: Iran kontrolliert Straße von Hormus mit "Mautstellen"-System

Die iranischen Revolutionsgarden haben einer Analyse zufolge in der Straße von Hormus eine Art "Mautstellen"-System zur Kontrolle der internationalen Schifffahrt eingeführt.

Dabei müssten Schiffe vollständige Unterlagen vorlegen, Freigabecodes einholen und eine von den Revolutionsgarden begleitete Durchfahrt durch einen einzigen kontrollierten Korridor akzeptieren, heißt es in einer Publikation des Schifffahrts-Magazins "Lloyd's List". Das Magazin beruft sich dabei unter anderem auf Schifffahrtsdaten und mehrere mit dem neuen System vertraute Quellen.

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