Nahost-Konflikt: Israel tötet Hamas-Funktionär - Iran greift im Irak an

Iran - Eine ballistische Rakete fliegt Richtung Nato-Land Türkei, Israel greift weiter Hisbollah-Stellungen im Libanon an, in den Golfstaaten gibt es Drohnen-Attacken auf zivile Ziele, die USA versenken.

Ein Mann inspiziert ein beschädigtes Haus, das von einer aus dem Libanon abgefeuerten Rakete getroffen wurde.
Ein Mann inspiziert ein beschädigtes Haus, das von einer aus dem Libanon abgefeuerten Rakete getroffen wurde.  © Ariel Schalit/AP/dpa

Vor Sri Lanka ein Kriegsschiff und durch die Straße von Hormus kommt kaum mehr Öl und Gas: Der noch keine Woche alte Iran-Krieg zieht immer weitere Kreise.

In der Nacht auf den heutigen Donnerstag flogen die USA und Israel weiter Angriffe im Iran, Teheran griff erneut kurdische Gruppen im benachbarten Irak an und das israelische Militär bombardierte weiter Ziele im Libanon.

Zudem nahmen die Befürchtungen zu, dass Israel erneut eine Bodenoffensive in seinem nördlichen Nachbarland beginnen könnte.

Bald wieder Nahost-Flüge ab und nach Hamburg Airport?
Israel Krieg Bald wieder Nahost-Flüge ab und nach Hamburg Airport?

Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.

5. März, 8.49 Uhr: Irans Außenminister Araghtschi - USA werden Versenkung von Kriegsschiff "bitter bereuen"

Einen Tag nach der Versenkung eines iranischen Kriegsschiffs im Indischen Ozean mit dutzenden Toten durch die US-Marine hat Irans Außenminister Abbas Araghtschi den USA mit Konsequenzen gedroht.

Die iranische Fregatte "Iris Dena" sei "ohne Vorwarnung in internationalen Gewässern angegriffen" worden, erklärte Araghtschi am Donnerstag im Onlinedienst X. "Die USA werden diesen Präzedenzfall bitter bereuen."

Die USA hätten "2000 Meilen vor der iranischen Küste eine Gräueltat auf See begangen", fügte Araghtschi hinzu. Demnach sei die Fregatte "Gast der indischen Marine" gewesen.

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi (63).
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi (63).  © Vahid Salemi/AP/dpa

5. März, 8.47 Uhr: Auch Neuseeland will Militärflugzeuge für Evakuierungen senden

Neuseeland will Militärflugzeuge in den Nahen Osten entsenden, um wegen des Iran-Kriegs gestrandete Staatsbürger in sichere Drittländer zu bringen.

Die Streitkräfte würden auf Bitten der Regierung in den kommenden Tagen zwei Transportflugzeuge vom Typ Lockheed Martin C-130J-30 Super Hercules für die Evakuierungen in die Krisenregion verlegen, hieß es in einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums. "Aus Sicherheitsgründen geben wir den genauen Zielort nicht bekannt", sagte Verteidigungsministerin Judith Collins.

Neuseeland will gestrandete Staatsbürger mit Militärflugzeugen aus dem Nahen Osten evakuieren.
Neuseeland will gestrandete Staatsbürger mit Militärflugzeugen aus dem Nahen Osten evakuieren.  © - / AFP

5. März, 8.13 Uhr: Australien entsendet zwei Militärflugzeuge in den Nahen Osten

Australien hat angesichts des US-israelischen Krieges gegen den Iran zwei Militärflugzeuge in den Nahen Osten entsandt.

Im Rahmen der Notfallplanung zur Evakuierung australischer Staatsbürger in der Region seien ein Schwertransportflugzeug und eine Treibstofftransportmaschine entsandt worden, erklärten Regierungsbeamte am Donnerstag. Australierinnen und Australier sollten sich jedoch vorrangig um kommerzielle Flüge für eine Heimreise bemühen.

Der australische Premierminister Anthony Albanese bestätigte im Parlament, dass "militärische Mittel" in die Region entsandt worden seien. "Ich danke den Australiern, die sich in eine gefährliche Situation begeben, um ihren Landsleuten zu helfen", fügte Albanese hinzu.

5. März, 7.58 Uhr: Erster deutscher Evakuierungsflug in Frankfurt gelandet

Am Frankfurter Flughafen ist am Morgen der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung aus der Krisenregion Naher Osten gelandet.

Die Lufthansa-Maschine war in der Nacht in Omans Hauptstadt Maskat gestartet.

Eine Lufthansa Maschine aus Maskat landet am Frankfurter Flughafen.
Eine Lufthansa Maschine aus Maskat landet am Frankfurter Flughafen.  © Hannes P. Albert/dpa

5. März, 6.55 Uhr: Israelisches Militär - Angriffe auf Ziele in ganz Teheran

Das israelische Militär teilte mit, dass es am Donnerstag eine Welle von Angriffen auf die iranische Hauptstadt Teheran gestartet hat.

"Die IDF (Armee) hat soeben eine großangelegte Welle von Angriffen auf Infrastruktur des iranischen Terrorregimes in ganz Teheran begonnen", hieß es in einer militärischen Erklärung.

Arbeiter beseitigen die Trümmer einer Polizeieinrichtung, die während der amerikanisch-israelischen Militäraktion getroffen wurde.
Arbeiter beseitigen die Trümmer einer Polizeieinrichtung, die während der amerikanisch-israelischen Militäraktion getroffen wurde.  © Vahid Salemi/AP/dpa

5. März, 6.45 Uhr: Libanesische Staatsmedien - Israelischer Angriff tötet Hamas-Funktionär

Die libanesischen Staatsmedien berichteten, dass bei einem israelischen Angriff am Donnerstag ein Hamas-Funktionär getötet wurde.

Es handelt sich um die erste gemeldete gezielte Tötung eines Mitglieds der palästinensischen militantischen Gruppe, seit US-israelische Angriffe auf den Iran einen regionalen Krieg ausgelöst haben.

Wassim Atallah al-Ali und seine Ehefrau wurden getötet, als eine „feindliche Drohne“ ihr Haus in Beddawi angriff, einem palästinensischen Flüchtlingslager nahe Tripoli. Der Angriff ereignete sich laut der staatlichen Nachrichtenagentur National News Agency (NNA) in den frühen Morgenstunden. Der Mann wurde dabei als ranghoher Hamas-Funktionär beschrieben.

Die Spuren von Raketen, die aus dem Südlibanon auf Israel abgefeuert wurden, sind vom Norden Israels aus zu sehen.
Die Spuren von Raketen, die aus dem Südlibanon auf Israel abgefeuert wurden, sind vom Norden Israels aus zu sehen.  © Ariel Schalit/AP/dpa

5. März, 6.28 Uhr: Israelische Luftwaffe greift Hisbollah-Stellungen in Beirut an

Die israelische Luftwaffe hat erneut Stellungen der proiranischen Hisbollah in Beirut angegriffen. Ziel sei die Infrastruktur der Terrororganisation, erklärte die Armee.

Zuvor hatte das Militär bereits ein Gebäude in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt als Stützpunkt der schiitischen Miliz identifiziert und einen Angriff angekündigt. Ein Armeesprecher rief die Anwohner dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen.

In der Nacht auf Donnerstag zerstörten die israelischen Streitkräfte nach eigenen Angaben mehrere Raketenabschussrampen und eine Drohnenfabrik der Hisbollah im Süden des Landes nahe der Grenze zu Israel. Die Angaben des Militärs ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Der Iran-Krieg hat auch die Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hisbollah neu entfacht. Die Schiiten-Miliz im Libanon feuert Raketen über die Grenze, das israelische Militär schlägt zurück.
Der Iran-Krieg hat auch die Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hisbollah neu entfacht. Die Schiiten-Miliz im Libanon feuert Raketen über die Grenze, das israelische Militär schlägt zurück.  © Hassan Ammar/AP/dpa

5. März, 6.23 Uhr: Nachbarschaft der US-Botschaft in Katar evakuiert

Die Umgebung der US-Botschaft in Katar wurde evakuiert. Die Bewohner der umliegenden Gebäude seien vorübergehend und vorsorglich in Sicherheit gebracht worden, teilte das Innenministerium des Golfstaats mit.

Ihnen seien anderweitige Unterkünfte gestellt worden. Seit Beginn des Iran-Kriegs am Samstag feuern die iranischen Streitkräfte immer wieder Raketen und Drohnen auf Katar ab.

Sicherheitskräfte feuern Tränengas ab, um einen Protest gegen die Angriffe der USA und Israels auf den Iran an einer Brücke zu zerstreuen, die zur befestigten Grünen Zone führt, in der sich die US-Botschaft im Irak befindet.
Sicherheitskräfte feuern Tränengas ab, um einen Protest gegen die Angriffe der USA und Israels auf den Iran an einer Brücke zu zerstreuen, die zur befestigten Grünen Zone führt, in der sich die US-Botschaft im Irak befindet.  © Hadi Mizban/AP/dpa

5. März, 6.20 Uhr: Explosion an Tanker im Persischen Golf gemeldet

Vor der Küste von Kuwait im Persischen Golf kam es zu einer Explosion an einem Tanker.

Der Kapitän des rund 55 Kilometer südöstlich von Mubarak al-Kabir vor Anker liegenden Schiffs habe eine große Explosion an der Backbordseite bemerkt, bevor ein kleines Boot davongefahren sei, berichtete die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO). Öl aus dem Ladetank laufe ins Meer aus. Ein Brand sei zunächst nicht gemeldet worden, der Besatzung gehe es gut.

Zuletzt wurden im Persischen Golf, der Straße von Hormus und dem Golf von Oman immer wieder Schiffe von Geschossen getroffen. Die Eskalation hat dazu geführt, dass durch die strategisch bedeutende Meerenge von Hormus aktuell kaum mehr Öltanker und Schiffe mit Flüssiggas fahren, weshalb die Weltmarktpreise bereits gestiegen sind.

In den Gewässern zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel kommt es immer wieder zu Angriffen auf Tanker und Frachter. (Archivbild)
In den Gewässern zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel kommt es immer wieder zu Angriffen auf Tanker und Frachter. (Archivbild)  © Uncredited/AP/dpa

5. März, 6.16 Uhr: Macron warnt Netanjahu vor Bodenoffensive im Libanon

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron rief den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu dazu auf, von einer Bodenoffensive im Nachbarland Libanon abzusehen.

Es sei wichtig, dass die territoriale Integrität des Libanon gewahrt werde und die proiranische Hisbollah-Miliz ihre Angriffe auf Israel einstelle, teilte Macron nach Gesprächen mit Netanjahu und dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun auf der Plattform X mit. Die Parteien sollten zum Waffenruheabkommen zurückkehren.

Israels Armee lobte unterdessen ihr Vorgehen gegen Irans Stellungen mit ballistischen Raketen als erfolgreich.

Eine massive Explosion und dichte Rauchwolken steigen über den südlichen Vororten von Beirut auf, nachdem es zu einem israelischen Luftangriff gekommen ist.
Eine massive Explosion und dichte Rauchwolken steigen über den südlichen Vororten von Beirut auf, nachdem es zu einem israelischen Luftangriff gekommen ist.  © Abdul Kader Al Bay/ZUMA Press Wire/dpa

5. März, 6.13 Uhr: Irans Militär greift kurdische Gruppen im Irak an

Die iranischen Streitkräfte griffen nach eigenen Angaben erneut kurdische Gruppen im benachbarten Irak an.

Es seien drei Raketen auf das Hauptquartier oppositioneller Verbände abgefeuert worden, meldete die staatlichen Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf die Militärführung in Teheran.

Der regierungstreue Sender Press TV veröffentlichte Videos, auf denen Einschläge in den Stellungen "anti-iranischer Separatisten" zu sehen sein sollen. US-Medien berichteten zuletzt, Präsident Donald Trump erwäge, kurdische Gruppen für einen Aufstand gegen Irans Regierung zu bewaffnen. Das Weiße Haus wies diese Darstellung zurück.

Mitglieder der Demokratischen Partei Iranisch-Kurdistans (PDKI) stehen an einem Kontrollpunkt, der zu ihrem Stützpunkt im Stadtteil Koya in Erbil führt.
Mitglieder der Demokratischen Partei Iranisch-Kurdistans (PDKI) stehen an einem Kontrollpunkt, der zu ihrem Stützpunkt im Stadtteil Koya in Erbil führt.  © Rashid Yahya/AP/dpa

5. März, 6.10 Uhr: IOM-Chefin warnt vor Migrationskrise durch Iran-Krieg

Die Chefin der UN-Organisation für Migration (IOM) warnte Europa unterdessen vor einer Migrationskrise, die sich binnen Tagen entwickeln könnte.

"Schauen Sie sich das Beispiel der Ukraine an, wo innerhalb weniger Tage Millionen Menschen die Grenze überquert haben", sagte IOM-Chefin Amy Pope im Interview der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel.

Bei Konflikten nicht weit entfernt von Europa sei es entscheidend, die Migrationsbewegungen der Menschen genau zu beobachten. "Wir sehen Menschen, die innerhalb des Landes vertrieben werden. Wir beobachten, ob und wann diese Vertreibung auf andere Länder übergreifen wird", sagte die US-Amerikanerin.

"Was wir in der Vergangenheit bei Angriffen im Iran beobachtet haben, ist, dass sie zunächst die großen Städte verlassen und zu Familienangehörigen gehen." Entscheidend sei, ob der Konflikt andauere, sich ausweite und dabei auch zivile Infrastruktur getroffen werde. Das könnte dann zu mehr Fluchtbewegungen führen, sagte sie.

Amy Pope (52), Generaldirektor der Internationalen Organisation für Migration.
Amy Pope (52), Generaldirektor der Internationalen Organisation für Migration.  © Markus Lenhardt/dpa

5. März, 6 Uhr: Experte warnt, Teheran will Kriegskosten für Washington erhöhen

"Iran versucht, den Konflikt zu regionalisieren", sagt der Leiter des Iran-Programms der International Crisis Group, Ali Vaez.

"Die Angriffe auf die Golfstaaten und US-Stützpunkte zeigen, dass Teheran davon ausgeht, dass die beste Option ist, die Kosten für Washington uns seine Verbündeten so schnell wie möglich zu erhöhen."

Das Abfeuern einer ballistischen Rakete auf die Türkei am Mittwoch stellte eine neue Eskalationsstufe dar. Das iranische Geschoss hätte den wichtigen Nato-Luftwaffenstützpunkt Incirlik treffen sollen, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf US-Militärkreise. Die Rakete war von einem Nato-Abwehrsystem abgefangen worden.

Rauch steigt nach einem israelischen Luftangriff in Dahiyeh, einem südlichen Vorort von Beirut, Libanon, auf.
Rauch steigt nach einem israelischen Luftangriff in Dahiyeh, einem südlichen Vorort von Beirut, Libanon, auf.  © Hassan Ammar/AP/dpa

4. März, 22.21 Uhr: Israel zerstört im Iran 300 Raketenwerfer

Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge seit Beginn der Angriffe im Iran rund 300 Raketenwerfer dort zerstört. "Wir glauben, dass unsere Einsätze gegen diese Raketenwerfer und gegen die Raketenbestände wesentlich dazu beigetragen haben, dass die Anzahl der täglich abgefeuerten Raketen zurückgeht", sagte der israelische Militärsprecher Nadav Schoschani am Abend.

Im Laufe des Tages hatte es in Israel zwar wieder mehrfach Raketenalarm gegeben. Laut Schoschani schießt der Iran inzwischen aber mitunter nur noch einzelne Raketen Richtung Israel und nicht mehr mehrere auf einmal.

Hier war der Iran vor wenigen Tagen durchgekommen: Israelische Sicherheitskräfte inspizieren eine beschädigte Straße, nachdem eine vom Iran abgefeuerte Rakete in Jerusalem eingeschlagen ist.
Hier war der Iran vor wenigen Tagen durchgekommen: Israelische Sicherheitskräfte inspizieren eine beschädigte Straße, nachdem eine vom Iran abgefeuerte Rakete in Jerusalem eingeschlagen ist.  © Mahmoud Illean/AP/dpa

4. März, 21.46 Uhr: Kein Einsatz von US-Bodentruppen im Iran geplant

Ein Einsatz von US-Bodentruppen im Iran ist nach Angaben des Weißen Hauses derzeit nicht geplant. "Sie sind derzeit nicht Teil des Plans für diese Operation", sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt auf Nachfrage bei einer Pressekonferenz.

Zugleich wollte sie eine solche Option grundsätzlich nicht ausschließen. Man werde dem Präsidenten als Oberbefehlshaber "keine militärischen Optionen vom Tisch nehmen".

Regierungssprecherin Karoline Leavitt.
Regierungssprecherin Karoline Leavitt.  © Alex Brandon/AP/dpa

4. März, 21.28 Uhr: Hisbollah-Chef: "Wir werden uns nicht ergeben"

Hisbollah-Chef Naim Kassim hat in einer ersten Ansprache seit der jüngsten Eskalation zwischen Israel und der Schiitenmiliz die Kampfbereitschaft seiner Organisation betont. "Wir werden uns dem Feind nicht ergeben", sagte er in der im Fernsehen übertragenen Rede.

"Unsere Entscheidung ist Konfrontation und Widerstand bis an die äußersten Grenzen", sagte Kassim. Israel sei seiner Ansicht nach eine "existentielle Bedrohung" für die Hisbollah, den Libanon und die gesamte Region.

Hisbollah-Chef Naim Kassim will nicht aufgeben. (Archivbild)
Hisbollah-Chef Naim Kassim will nicht aufgeben. (Archivbild)  © Bilal Hussein/AP/dpa

4. März, 20.48 Uhr: US-Botschaft fordert eigene Staatsbürger zum Verlassen des Irak auf

Die US-Botschaft in Bagdad hat die eigenen Staatsbürger aufgefordert, den Irak so schnell wie möglich zu verlassen.

"US-Bürger im Irak werden nachdrücklich aufgefordert, das Land zu verlassen, sobald sie dazu sicher in der Lage sind", erklärte die Botschaft am Mittwoch im Onlinedienst X. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem eine Ausreise gefahrlos möglich sei, sollten sie sich an einem sicheren Ort aufhalten.

Titelfoto: Ariel Schalit/AP/dpa

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