Nahost - Der Konflikt im Nahen Osten weitet sich nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Chamenei weiter aus!
Die libanesische Hisbollah-Miliz feuerte in der Nacht auf Montag mehrere Raketen auf Israel ab und greift damit an der Seite Teherans in den Kampf gegen den Erzfeind ein. Israel reagierte mit Bombardements in südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut und anderen Teilen des nördlichen Nachbarlandes.
Zugleich startete Israels Luftwaffe nach Armeeangaben eine neue Angriffswelle im Herzen Teherans. Auch das US-Militär greift laut Präsident Donald Trump (79) weiter im Iran an.
Es ist das erste Mal seit Beginn einer Waffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel im November 2024, dass die vom Iran unterstützte Schiiten-Miliz Israel mit Raketen angreift. Sie begründete dies mit der Tötung Chameneis bei einem israelischen Luftangriff am Samstag in Teheran. Israels Armee fing nach eigenen Angaben ein Geschoss ab, andere seien in offenem Gelände niedergegangen.
Die Hisbollah trage "die volle Verantwortung für jede Eskalation", erklärte der israelische Generalstabschef Ejal Zamir in der Nacht.
Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.
2. März, 10.02 Uhr: Wadephul - Werden uns am Iran-Krieg nicht beteiligen
Deutschland wird sich nach Angaben von Außenminister Johann Wadephul (63, CDU) nicht an militärischen Aktionen gegen den Iran beteiligen. "Die Bundesregierung hat nicht die Absicht, sich zu beteiligen", sagte Wadephul im Deutschlandfunk.
Im Gegensatz zu Großbritannien, das den USA die Nutzung britischer Stützpunkte in der Region für die Zerstörung iranischer Raketen und Raketen-Abschussrampen erlaubt, habe Deutschland solche Basen dort nicht. "Wir haben auch keine entsprechenden militärischen Mittel", sagte Wadephul. "Und die Bundesrepublik hat definitiv nicht die Absicht, sich irgendwie zu beteiligen."
Möglich sei allerdings, dass "unsere Bundeswehrsoldaten, wenn sie angegriffen werden würden, sich defensiv verteidigen würden", führte er weiter aus. "Weitere Maßnahmen darüber hinaus wird es aus bundesdeutscher Sicht nichts geben." Deutsche Soldaten sind an mehreren Standorten im Nahen Osten stationiert, vor allem in Jordanien, im Irak sowie im Libanon.
2. März, 9.36 Uhr: Wohl mehr als 555 Tote bei Angriffen im Iran
Bei den Angriffen Israels und der USA sind im Iran nach Angaben des Roten Halbmonds mindestens 555 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100.000 Rettungskräfte seien landesweit im Einsatz, hieß es in einer Mitteilung der humanitären Organisation im Iran. Mehr als 130 Landkreise seien vom Krieg betroffen.
Seit Samstag greifen Israel und die USA Hunderte Ziele im Iran an. Dazu zählen militärische Infrastruktur wie Raketenabschussrampen, Anlagen des umstrittenen Atomprogramms, Hauptquartiere der Militärführung sowie Vertreter der politischen Führung. Die Hauptstadt Teheran wurde am Sonntag erneut schwer bombardiert.
Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei wurde am Samstag getötet. Israel und die USA begründen den Krieg mit der Bedrohung durch Irans Raketen- und Atomprogramm.
2. März, 9.22 Uhr: Börse reagiert auf Situation im Nahen Osten
Der Angriff der USA und Israels auf den Iran und dessen Vergeltungsschläge haben den deutschen Aktienmarkt zum Wochenauftakt auf Talfahrt geschickt.
Der Grund: Die Öl- und Gaspreise stiegen wegen des Krieges stark. Der Dax büßte am Montag in den ersten Handelsminuten 2,3 Prozent auf 24.697 Punkte ein. Am Freitag war der deutsche Leitindex noch nahe an das Rekordhoch von Mitte Januar gestiegen.
Der MDax der mittelgroßen Werte verlor zum Wochenauftakt 2,7 Prozent auf 30.706 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 2,3 Prozent.
2. März, 9.12 Uhr: Arabische Staaten protestieren gegen Angriffe des Irans
Jordanien und andere arabische Staaten haben gegen die Angriffe des Irans protestiert und Diplomaten einbestellt.
Das jordanische Außenministerium teilte auf der Plattform X mit, es habe den iranischen Geschäftsträger am Sonntagabend eine Protestnote zu den Angriffen auf Jordanien und andere arabische Staaten übermittelt. Diese stellten eine Verletzung der jordanischen und arabischen Souveränität dar. Es handele sich um einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht.
Die Vereinigten Arabischen Emirate teilten nach Angaben der Staatsagentur WAM mit, sie hätten den iranischen Botschafter einbestellt und die "iranischen Terrorangriffe und Übergriffe" aufs Schärfste verurteilt. Auch Saudi-Arabien hatte am Sonntag den iranischen Botschafter einbestellt.
2. März, 8.56 Uhr: Mehrere US-Militärjets abgestürzt - Crews überleben
Im Golfstaat Kuwait sind nach dortigen offiziellen Angaben mehrere US-Militärflugzeuge abgestürzt.
Die Besatzungen hätten überlebt, teilte ein Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums mit. Zu den Absturzursachen machte der Sprecher keine Angaben.
2. März, 8.15 Uhr: US-Kampfflugzeug soll in Kuwait abgestürzt sein
Im Golfstaat Kuwait ist Berichten zufolge ein US-Kampfflugzeug abgestürzt. In sozialen Medien kursierten mehrere Videos, die den Vorfall zeigen sollen.
Der Pilot des Kampfjets vom Typ F-15 sowie ein Waffenoffizier sollen sich örtlichen Berichten zufolge rechtzeitig aus der Maschine befreit haben. Weitere Videos sollen auch zeigen, wie Anwohner einen US-Kampfpiloten im Kofferraum ihres Autos in Sicherheit bringen. Bilder vom Absturzort zeigen auch einen Fallschirm.
Der US-Nachrichtensender CNN lokalisierte die Videos und berichtete, der Absturz habe sich wenige Kilometer vom US-Luftwaffenstützpunkt Ali al-Salam entfernt ereignet. Es handle sich um ein Kampfflugzeug des Typs F-15 oder F/A-18. Allerdings hätten auch Kuwaits Streitkräfte solche Flugzeuge im Einsatz. Eine offizielle Bestätigung des Absturzes gibt es noch nicht.
2. März, 7.54 Uhr: Rauch steigt laut Berichten aus US-Botschaft in Kuwait auf
Nach erneuten iranischen Luftangriffen steigt im Golfstaat Kuwait Rauch aus der Botschaft der USA auf. Ein Korrespondent berichtete am Montag aus der Hauptstadt Kuwait-Stadt von einer Rauchsäule über dem Gebäudekomplex. Zuvor waren über Kuwait-Stadt Warnsirenen erklungen.
Die US-Botschaft selbst bestätigte zunächst keinen Einschlag. In einer Erklärung rief sie aber dazu auf, der diplomatischen Vertretung fernzubleiben. Die Mitarbeiter der Vertretung hätten sich "an Ort und Stelle in Sicherheit gebracht".
"Es besteht eine anhaltende Gefahr von Raketen- und Drohnenangriffen über Kuwait", hieß es in der Erklärung weiter. "Kommen Sie nicht zur Botschaft. Suchen Sie Schutz in Ihrer Wohnung auf der untersten Etage und halten Sie sich von Fenstern fern. Gehen Sie nicht nach draußen."
Das kuwaitische Innenministerium schrieb seinerseits am Montag von einem Drohnenangriff in den frühen Morgenstunden. Ein Teil der Drohnen seien abgefangen worden, Angaben zu deren Anzahl machte das Ministerium zunächst nicht.
2. März, 7.37 Uhr: Klinik im Iran von Rakete getroffen
Bei den israelisch-amerikanischen Bombardierungen im Iran ist in der Hauptstadt eine Klinik beschädigt worden. Das Gandhi-Krankenhaus in der Millionenmetropole Teheran sei am späten Sonntagabend von einer Rakete getroffen worden, berichteten iranische Medien übereinstimmend.
"Meine Kollegen sind gerade dabei, das Krankenhaus zu evakuieren", schrieb der Sprecher des iranischen Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpur, auf X. Er veröffentlichte ein Video, das einen beschädigten Eingangsbereich zeigte.
Landesweit seien seit Kriegsbeginn sieben medizinische Einrichtungen attackiert worden, berichtete der staatliche Rundfunk. In Teheran seien neben der Gandhi-Klinik zwei weitere Krankenhäuser getroffen worden. Beschädigt wurde demnach auch ein Krankenhaus in der südwestlichen Provinzhauptstadt Ahwas. Außerdem seien landesweit drei Rettungswachen angegriffen worden. Die Angaben sind nicht unabhängig zu überprüfen.
Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen stehen unter besonderem Schutz des humanitären Völkerrechts. Als zivile Einrichtungen dürfen sie nicht angegriffen werden.
2. März, 7.21 Uhr: Libanon - Dutzende Tote bei Israels Angriffen
Bei den israelischen Angriffen im Libanon sind nach örtlichen Angaben bereits Dutzende Menschen getötet worden.
Wie das libanesische Gesundheitsministerium am Morgen mitteilte, kamen nach vorläufigen Angaben in den südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut sowie im Süden des Landes mindestens 31 Menschen ums Leben. 149 weitere Menschen seien verletzt worden. Israels Militär begann am Morgen eine neue Angriffswelle. Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz, teilte die Armee mit.
Die Hisbollah hatte in der Nacht mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Eine wurde laut Israels Militär abgefangen, mehrere weitere Geschosse seien auf offenem Gelände niedergegangen. Die Miliz begründete den nächtlichen Angriff auf Israel mit der Tötung des obersten Führers des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, bei einem israelischen Luftangriff am Samstag in Irans Hauptstadt Teheran.
2. März, 7.01 Uhr: Israels beginnt weitere Angriffswelle im Libanon
Das israelische Militär hat eine neue Angriffswelle im Libanon begonnen. Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz, teilte die Armee am Morgen mit.
Dazu gehörten Waffenlager sowie weitere Infrastruktur der Schiiten-Miliz in mehreren Gebieten des nördlichen Nachbarlandes. Die Hisbollah hatte in der Nacht mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Eine wurde laut Israels Militär abgefangen, mehrere weitere Geschosse seien auf offenem Gelände niedergegangen.
Die Miliz begründete den nächtlichen Angriff auf Israel mit der Tötung des obersten Führers des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, bei einem israelischen Luftangriff am Samstag in der iranischen Hauptstadt Teheran.
2. März, 6.57 Uhr: Top-Vertreter des Irans - Wir verhandeln nicht mit den USA
Einer der ranghöchsten Vertreter der iranischen Führung hat Verhandlungen mit den USA ausgeschlossen. Teheran werde nicht mit Washington verhandeln, schrieb der Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani, auf der Plattform X.
Er reagierte damit auf einen Medienbericht, wonach er sich über den Vermittler Oman trotz der laufenden Angriffe um neue Gespräche mit den USA bemüht haben soll. US-Präsident Donald Trump habe den Nahen Osten ins Chaos gestürzt, schrieb Laridschani weiter. Der Iran habe den Krieg nicht begonnen und werde sich weiter verteidigen.
2. März, 6.37 Uhr: Iran greift erneut mit Raketen an
Der Iran hat nach Angaben des israelischen Militärs am Morgen erneut Raketen auf den jüdischen Staat abgefeuert. Die Verteidigungssysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung abzuwehren, teilte die Armee mit.
Unter anderem in Tel Aviv gab es Raketenalarm. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, den Anweisungen des Heimatschutzes zu folgen. Der Iran greift nach der Tötung des obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei bei einem israelischen Luftangriff am Samstag den Erzfeind immer wieder mit Raketen an.
Israels Luftwaffe hatte in der Nacht nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle gegen Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran begonnen. Auch das mit Israel verbündete US-Militär will seine Angriffe im Iran weiter fortsetzen.
2. März, 6.25 Uhr: Israel warnt vor Eskalation
Israels Armee griff in Reaktion darauf in Beirut nach eigenen Angaben ranghohe Mitglieder der Hisbollah an. Ein weiteres sei im Süden des Libanons getroffen worden.
Die Angriffe im Libanon würden fortgesetzt, "ihre Intensität wird zunehmen", kündigte der zuständige israelische Kommandeur Rafi Milo heute Morgen nach der ersten Angriffswelle an. Israel und die Hisbollah führten bis Ende 2024 Krieg, seither gilt eigentlich eine Waffenruhe. Die Miliz ist zwar stark geschwächt, soll jedoch noch über große militärische Fähigkeiten verfügen.
Eine weitere mit dem Iran verbündete Miliz im Irak griff nach eigenen Angaben einen Stützpunkt der US-Truppen in der Hauptstadt Bagdad an. Sie habe heute am frühen Morgen den US-Stützpunkt nahe dem Flughafen mit einer Drohne attackiert, teilte Saraja Aulija al-Dam mit. Auch sie sprach von "Vergeltung" für Chameneis Tod und "Unterstützung" für den Iran. Eine Bestätigung von offizieller irakischer Seite oder vom US-Militär gab es zunächst nicht.
2. März, 6.20 Uhr: Derzeit keine Evakuierung von Urlaubern möglich
Eine militärische Evakuierung der Betroffenen schloss Außenminister Wadephul (63, CDU) aktuell aus: "Das werden wir nicht machen können, denn die Lufträume sind insgesamt geschlossen", sagte er am Sonntag.
Stattdessen setze die Bundesregierung auf Informationsangebote und konsularische Unterstützung. "Alle Botschaften, alle Auslandsvertretungen sind geöffnet. Wir arbeiten intensiv daran, mit Informationen da zu sein."
Zudem sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts, das Ministerium "beobachtet die Lage in der Region sehr aufmerksam. Das Auswärtige Amt steht dazu auch in engem und ständigem Kontakt mit den Botschaften in der Region." Und sie ergänzte: "Reisende in der Region sind aufgerufen, kommerzielle Ausreisemöglichkeiten zu prüfen und sich dazu unmittelbar bei Reiseveranstaltern bzw. Fluggesellschaften zu informieren."
Außerdem sollen sich deutsche Staatsangehörige in der Region auf der Krisenvorsorgeliste "Elefand" registrieren. Mit den dort hinterlegten Daten kann eine Botschaft im Ernstfall Kontakt aufnehmen und gegebenenfalls Unterstützung anbieten.
2. März, 6.18 Uhr: Tausende Reisende sitzten in Kriegszone fest
Die Flugzeuge starten nicht, die Kreuzfahrtschiffe fahren nicht ab, dafür gibt es immer wieder Raketenalarm: Tausende Urlauber aus der ganzen Welt sitzen im Kriegsgebiet in Nahost fest.
"Wir alle müssen uns darauf einstellen, dass dieser Konflikt länger dauert. Es ist nicht vorhersehbar, dass wir in den nächsten Tagen mit einer Beendigung der Kampfhandlungen rechnen können", sagte Bundesaußenminister Johann Wadephul (63, CDU) am Sonntagabend.
2. März, 6.15 Uhr: Ölpreise ziehen wegen Nahost-Eskalation kräftig an
Die Ölpreise haben nach der Eskalation im Nahen Osten am Wochenende wie erwartet deutlich zugelegt.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April verteuerte sich in den ersten Handelsminuten um 14 Prozent und kostete mit 82,37 Dollar so viel wie seit Januar 2025 nicht mehr. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte prozentual ebenfalls zweistellig zu.
2. März, 6 Uhr: Angriffe auf Militärbasen mit deutschen Soldaten in Nahost
Nach der Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran sind nach Angaben der Bundeswehr Militärstandorte ins Visier geraten, an denen auch deutsche Soldaten stationiert sind.
Am Samstag und Sonntag sei es zu Angriffen auf multinational genutzte Standorte in Erbil im Nordirak und Al-Asrak in Jordanien gekommen, teilte das Operative Führungskommando in Berlin auf Anfrage mit. Die Soldaten vor Ort seien in Schutzbauten in Sicherheit und wohlauf. An beiden Standorten seien Luftverteidigungsmaßnahmen durchgeführt worden.
"Die deutschen Soldaten waren offensichtlich nicht unmittelbares Ziel", sagte ein Sprecher des Operativen Führungskommandos. Zuerst berichtete der "Spiegel" über die Vorfälle. Es gab vom Operativen Führungskommando keine Angaben dazu, von wem die Angriffe ausgingen.
1. März, 22.23 Uhr: Mindestens sechs Verletzte bei iranischem Raketenangriff auf Jersualem
Bei einem iranischen Raketenangriff auf den Großraum Jerusalem sind nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes mindestens sechs Menschen verletzt worden.
Sanitäter betreuten einen Mann mit mittelschweren sowie fünf weitere Menschen mit leichten Verletzungen, erklärte der Rettungsdienst am Sonntagabend. Die israelische Polizei war nach eigenen Angaben im Einsatz, nachdem Meldungen über Raketentrümmer eingegangen waren.
1. März, 22.11 Uhr: Iran nennt Namen sieben getöteter Generäle
Die Liste der bei den amerikanisch-israelischen Luftangriffen getöteten Offiziellen wird immer länger. Die Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlichte am Abend die Namen von sieben Generälen, die zu "Märtyrern" wurden, wie es hieß.
Darunter sind unter anderem Mohammed Schirasi, der Stabschef des ebenfalls getöteten Revolutionsführers Ajatollah Ali Chamenei, sowie dessen Stellvertreter Akbar Ebrahimzadeh. Wann und wo die Generäle ums Leben kamen, ging aus der Meldung nicht hervor.
1. März, 22.06 Uhr: Israels Militär - Führungsspitze der "Achse des Terrors" ausgeschaltet
Nach Angaben des israelischen Militärs ist mit der Tötung des iranischen Staatsführers Ali Chamenei die gesamte Führungsspitze der iranischen "Achse des Terrors" ausgeschaltet worden.
Chameneis Tötung sei der Höhepunkt der Bemühungen gewesen, die Führung des vom Iran gesteuerten Terrorismus zu beseitigen, hieß es in einer Mitteilung des Militärs. Ihre Tötung mache den Nahen Osten "sicherer für Israel und die Welt", so das Militär.
1. März, 21.49 Uhr: Laut Trump könnte Krieg noch vier Wochen dauern
Der Krieg mit dem Iran könnte nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump (79) noch vier Wochen dauern.
Von Anfang an sei man davon ausgegangen, dass es etwa vier Wochen gehen würde, sagte Trump laut "Daily Mail" in einem Telefoninterview. Der Iran sei ein großes Land. "Es wird vier Wochen dauern - oder weniger."
1. März, 21.14 Uhr: Irans Außenminister - Können Krieg trotz Bombardierung Teherans führen
Die Fähigkeiten des Irans, Krieg zu führen, sind dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi (63) zufolge durch die Bombardierungen der Hauptstadt Teheran nicht eingeschränkt.
"Wir hatten zwei Jahrzehnte, um Niederlagen des US-Militärs bei unseren westlichen und östlichen Nachbarn zu studieren", schrieb der Minister im Kurznachrichtdienst X. Er spielte damit auf die Kriege in Afghanistan und dem Irak an. Daraus habe man Lehren gezogen, fügte er hinzu. Dezentralisierte Verteidigungsstrukturen ermöglichten dem Land, den Krieg nach Belieben in die Länge zu ziehen.
1. März, 21.03 Uhr: USA melden Zerstörung von Hauptquartier der iranischen Revolutionsgarden
Die US-Armee hat nach eigenen Angaben das Hauptquartier der mächtigen iranischen Revolutionsgarden bei einem Angriff zerstört. In den vergangenen 47 Jahren hätten die Revolutionsgarden mehr als 1000 US-Bürger getötet, erklärte das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom am Sonntag.
"Amerika hat das mächtigste Militär der Welt, und die Iranischen Revolutionsgarden haben kein Hauptquartier mehr. Gestern hat ein US-Schlag den Kopf der Schlange abgeschlagen."
Die israelische Armee meldete derweil einen "schweren Schlag" gegen "dutzende" militärische Kommando- und Kontrollzentren des Iran. Die Angriffe am Sonntag hätten sich gegen die Revolutionsgarden, den Geheimdienst, die Kommandozentralen der Luftwaffe und den Inlandsgeheimdienst gerichtet. Zudem habe es mehr als 30 israelische Angriffe auf iranische Luftverteidigungs- und Raketenstellungen gegeben.
1. März, 21 Uhr: Erdogan bedauert Tod Chameneis
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat nach der Tötung des iranischen Staatschefs Ali Chamenei sein Beileid bekundet.
Er bedauere den Tod Chameneis aufgrund der Angriffe am Samstag und spreche dem iranischen Volk sein Beileid aus, schrieb Erdogan auf der Plattform X.
1. März, 20.48 Uhr: 30.000 Reisende deutscher Veranstalter betroffen
Rund 30.000 Reisende deutscher Veranstalter sind nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) aktuell von den Luftraumsperrungen im Nahen Osten betroffen. Sie halten sich demnach entweder in der Region auf oder haben Flüge über dortige Drehkreuze gebucht.
Die Sicherheitslage sei "äußerst volatil", erläuterte der Reiseverband. Wie lange die Einschränkungen andauern, sei unklar. Gäste, die nicht wie geplant abreisen können oder auf Weiterflüge warten, würden von ihren Veranstaltern betreut und bei Bedarf "sicher untergebracht".
1. März, 20.34 Uhr: Schwere Explosionen erschüttern Teheran
Die iranische Hauptstadt Teheran ist am Abend von schweren Explosionen erschüttert worden. Im Norden der Stadt zitterten die Wände, als kurz hintereinander zwei laute Detonationen zu hören waren, berichtete ein dpa-Reporter vor Ort.
Auf Bildern waren unter anderem ein großer Feuerball und eine dunkle Rauchwolke über der Stadt zu sehen. Die Nachrichtenagentur Isna meldete, Einrichtungen des staatlichen Rundfunks seien zum Ziel eines israelisch-amerikanischen Angriffs geworden. Weiteren Berichten zufolge wurde auch der Sitz der iranischen Atombehörde angegriffen.
1. März, 20.24 Uhr: Opferzahl an Mädchenschule steigt laut Iran auf 165
Die Zahl der Todesopfer an einer Mädchenschule im Iran, die nach Angaben Teherans von einem israelisch-amerikanischen Angriff getroffen wurde, soll auf 165 gestiegen sein.
Die Bergungsarbeiten seien inzwischen abgeschlossen, teilte der Gouverneur der Stadt Minab im Süden des Landes laut der Nachrichtenagentur Irna mit. Bei dem angeblichen Luftangriff auf die Schule seien zudem 95 Menschen verletzt worden.
1. März, 19.07 Uhr: Trump will mit Iran über Zukunft reden
Einen Tag nach den Angriffen auf den Iran und der Tötung des bisherigen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei hat sich US-Präsident Donald Trump gesprächsbereit gezeigt.
"Sie wollen reden, und ich habe zugesagt, also werde ich mit ihnen sprechen", zitierte ihn die Zeitschrift "The Atlantic" nach einem Telefoninterview. Dabei warf Trump den Iranern vor, zu lange gezögert zu haben. Unklar war, ob die iranische Seite auch zu Gesprächen bereit ist.
Wann genau die Gespräche stattfinden sollen, ließ Trump demnach offen. Der Präsident habe angemerkt, dass einige Iraner, die an den bisherigen Verhandlungen beteiligt waren, nicht mehr am Leben seien. "Die meisten dieser Leute sind tot. Einige derjenigen, mit denen wir verhandelt haben, sind tot, denn das war ein schwerer Schlag", sagte er.
1. März, 18.05 Uhr: Merz spricht von einem Dilemma
Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) hat sich zur völkerrechtlichen Einordnung der Militärschläge der USA und Israels gegen den Iran zurückhaltend geäußert. Es sei jetzt "nicht der Moment, unsere Partner und Verbündeten zu belehren", sagte der CDU-Politiker in Berlin. "Bei allen Zweifeln teilen wir viele ihrer Ziele, ohne selbst imstande zu sein, sie auch tatsächlich zu erreichen."
Man habe innerhalb der Bundesregierung ausführlich über "die völkerrechtliche Einordnung dessen, was da gegenwärtig geschieht", diskutiert. "Wir sehen das Dilemma, dass mit völkerrechtlichen Maßnahmen und Schritten, die wir ja in den letzten Jahrzehnten immer wieder auch versucht haben, gegen ein Regime, das atomar aufrüstet und das eigene Volk brutal unterdrückt, offensichtlich nichts zu bewirken ist." Appelle aus Europa, die Verurteilung iranischer Rechtsbrüche und selbst umfangreiche Sanktionspakete hätten über Jahre und Jahrzehnte wenig ausgerichtet.
1. März, 17.55 Uhr: Wohl 43 Sicherheitskräfte bei Angriff im Westen des Iran getötet
"Dieser Angriff, der von Bombardierungen begleitet war, hat leider zum Märtyrertod von 43 Sicherheitskräften geführt, bei denen es sich zumeist um Grenzschützer handelte", berichtete die Nachrichtenagentur Mehr am Sonntag. 21 weitere Menschen seien verletzt worden.
1. März, 17.40 Uhr: Vermittler Oman ruft zu Deeskalation im Nahen Osten auf
Der Außenminister des Vermittlerstaats Oman, Badr al-Bussaidi, hat im aktuellen Iran-Krieg zur Deeskalation aufgerufen. Eine Fortsetzung der militärischen Eskalation trage nicht zur Lösung des Konflikts bei, hieß es aus dem Außenministerium in Maskat. Al-Bussaidi forderte eine sofortige Waffenruhe und die Rückkehr zu diplomatischen Gesprächen.
Er habe bereits mit Irans Außenminister Abbas Araghtschi telefoniert. Dieser habe betont, dass Teheran Frieden wolle und diplomatische Bemühungen zur Beendigung der durch die amerikanisch-israelische Militärkampagne ausgelösten Krise unterstütze.
1. März, 17 Uhr: Netanjahu kündigt Intensivierung von Angriffen an
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) hat eine weitere Intensivierung der militärischen Angriffe auf Teheran angekündigt.
Die israelische Armee greife bereits mit "zunehmender Stärke" im Herzen der iranischen Hauptstadt an, sagte Netanjahu in einer Videobotschaft. Dies werde sich in den kommenden Tagen jedoch noch weiter verstärken.
1. März, 16.45 Uhr: Merz: "Erleichterung" über absehbares Ende des Mullah-Regimes im Iran
Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) hat Unterstützung für das Vorgehen Israels und der USA gegen die Führung des Iran geäußert.
Die Bundesregierung teile "die Erleichterung vieler Iranerinnen und Iraner, dass dieses Mullah-Regime jetzt an sein Ende kommt", sagte Merz am Sonntag in Berlin. "Mit den Vereinigten Staaten und Israel teilen wir das Interesse daran, dass der Terror dieses Regimes aufhört."
1. März, 16.45 Uhr: Chamenei-Nachfolge binnen zwei Tagen möglich?
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hält es für möglich, dass ein neuer geistlicher Führer im Iran innerhalb von Tagen feststeht.
"Es könnte schon in einem oder zwei Tagen zur Wahl eines obersten Führers kommen", sagte Araghtschi dem Nachrichtensender Al-Jazeera in einem exklusiven Interview.
1. März, 16.30 Uhr: Drei US-Soldaten tot, fünf schwer verletzt
Beim US-Militäreinsatz gegen den Iran sind drei US-Soldaten getötet und fünf weitere schwer verletzt worden.
"Einige andere erlitten leichte Splitterverletzungen und Gehirnerschütterungen – und befinden sich auf dem Weg zurück in den Dienst", teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf X mit. Umfangreiche Kampfhandlungen dauerten an.
1. März, 15.35 Uhr: Laut Iranischen Revolutionsgarden US-Flugzeugträger von vier Raketen getroffen
Die iranischen Revolutionsgarden haben als Reaktion auf die US-israelischen Angriffe auf den Iran nach eigenen Angaben einen US-Flugzeugträger im Persischen Golf angegriffen und getroffen.
"Der US-Flugzeugträger 'USS Abraham Lincoln' wurde von vier ballistischen Raketen getroffen", teilten die Revolutionsgarden am Sonntag laut örtlichen Medien mit. "Land und Meer werden mehr und mehr zum Friedhof der terroristischen Aggressoren", warnten sie demnach.
1. März, 14.53 Uhr: Irans Ex-Präsident Ahmadinedschad bei Luftangriff getötet
Der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden.
Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Ilna.
1. März, 14.41 Uhr: Sechs Tote bei iranischen Raketenangriffen in Israel
Bei neuen iranischen Raketenangriffen auf Israel sind nach israelischen TV-Angaben mindestens sechs Menschen getötet worden.
Nach Angaben des Senders N12 kamen sie beim Einschlag einer Rakete in einem Gebäude in der Stadt Beit Schemesch ums Leben. Weitere Menschen erlitten Verletzungen. Die Stadt liegt westlich von Jerusalem. Auch Einwohner von Tel Aviv berichteten von lauten Explosionen bei den neuen Raketenangriffen.
Millionen von Einwohnern harrten in Schutzräumen aus. "Wir hören immer wieder laute Knallgeräusche, möglicherweise sind das auch Abwehrraketen", sagte ein Einwohner Tel Avivs. "Es nimmt einfach kein Ende."
Seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe im Iran am Samstagmorgen berichten Einwohner Israels von ständigen Gegenangriffen des Irans auf israelische Bevölkerungszentren, teilweise im halbstündigen Takt.
1. März, 14.38 Uhr: Warnung vor Terror-Gefahr in Deutschland
Nach der Eskalation im Nahen Osten wächst nun die Sorge, dass der neue Iran-Krieg auch Auswirkungen auf die Sicherheitslage in Deutschland haben könnte.
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, warnte vor der Gefahr von Anschlägen auf jüdische und israelische Einrichtungen. Insbesondere nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ali Chamenei sei damit zu rechnen, dass der Iran seine Netzwerke hierzulande für Terroranschläge nutze.
1. März, 13.12 Uhr: Eskalation legt Flugverkehr lahm - Tausende gestrandet
Wegen der militärischen Eskalation im Nahen Osten kommt der Luftverkehr in großen Teilen der Region weitgehend zum Erliegen.
Zahlreiche Lufträume wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen, Tausende Reisende saßen fest oder mussten umgeleitet werden. Nach Angaben der Plattform Flightradar24 wurden an sieben großen Flughäfen mehr als 3400 Flüge gestrichen – darunter in Dubai, Abu Dhabi und Doha.
Die Luftfahrtbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate kündigte eine "vorübergehende und teilweise" Sperrung des Luftraums an. In Dubai wurden alle Flüge am internationalen Flughafen DXB sowie am Al Maktoum Airport (DWC) bis auf Weiteres ausgesetzt.
Auch in anderen Teilen der Region ist der Luftverkehr stark eingeschränkt. Der Flughafen Tel Aviv bleibt voraussichtlich bis Montag gesperrt. Auch der Luftraum in Katar, Kuwait sowie in Teilen Syriens ist geschlossen. Mehrere internationale Airlines, darunter Lufthansa, British Airways und Turkish Airlines, setzten Flüge in die Region aus oder änderten ihre Routen.
1. März, 12.49 Uhr: Israels Staatsflugzeug zum Berliner Flughafen gebracht
Israels Staatsflugzeug ist nach Beginn des Kriegs gegen den Iran zum Berliner Flughafen BER gebracht worden - und damit außerhalb des Kampfgebiets. Es parkt dort auf dem Rollfeld, wie ein dpa-Reporter beobachtete.
Nach Daten des Luftverkehr-Portals "Flightradar" war die Maschine am frühen Samstagnachmittag Ortszeit (kurz nach 13.00 Uhr MEZ) in Israel gestartet und kreiste dann stundenlang über dem Mittelmeer, bevor sie nach Deutschland flog und am Abend am BER landete.
Der Flughafen BER äußerte sich auf Anfrage nicht zum Aufenthalt des Fliegers, auch die israelische Botschaft reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage. Bereits bei früheren Konflikten war die Maschine nach israelischen Medienberichten zum Schutz vor Raketenangriffen außer Landes gebracht worden.
Israels Staatsflugzeug "Flügel Zions" ist eine Boeing 767, die speziell für offizielle Regierungsreisen und diplomatische Missionen ausgestattet wurde. Es dient sowohl dem Präsidenten als auch dem Ministerpräsidenten Israels und ist mit modernster Kommunikationstechnik gesichert.
1. März, 12.47 Uhr: Zypern weist Berichte über iranische Raketen zurück
Die Regierung der EU-Inselrepublik Zypern hat Berichte zurückgewiesen, wonach iranische Raketen in Richtung der Mittelmeerinsel abgefeuert wurden.
Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis schrieb am Sonntag auf der Plattform X, entsprechende Darstellungen träfen nicht zu. Im Zusammenhang mit Aussagen und Medienberichten über einen Abschuss von Raketen in Richtung Zyperns werde klargestellt, "dass dies nicht der Fall ist und es keinerlei Hinweise darauf gibt, dass eine Bedrohung für das Land bestanden hat", erklärte Letymbiotis. Die zuständigen Behörden verfolgten die Lage fortlaufend und sehr aufmerksam, hieß es weiter.
Zuvor hatte der britische Verteidigungsminister John Healey vor der Gefahr "zunehmend wahlloser iranischer Vergeltungsangriffe" gewarnt.
1. März, 12.45 Uhr: China verurteilt Tötung von Chamenei scharf
Die Tötung von Irans Religionsführer Ali Chamenei hat scharfe Kritik aus China ausgelöst.
Das Vorgehen verletze die Souveränität Irans in schwerwiegender Weise und missachte die Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen, teilte das Außenministerium in Peking mit. China lehne ein solches Vorgehen entschieden ab und verurteile es nachdrücklich, hieß es weiter.
Peking rufe dazu auf, alle militärischen Handlungen unverzüglich einzustellen, eine weitere Eskalation der Spannungen zu vermeiden und Frieden sowie Stabilität im Nahen Osten und in der Welt zu wahren.
1. März, 11.37 Uhr: London warnt vor "wahllosen" iranischen Angriffen
Der britische Verteidigungsminister John Healey warnt vor der Gefahr von "zunehmend wahllosen iranischen Vergeltungsangriffen". Es seien zwei Raketen Richtung Zypern abgefeuert worden.
"Wir glauben nicht, dass sie gezielt auf Zypern gerichtet waren", sagte Healey dem Sender Sky News. Es sei aber ein Beispiel dafür, dass es eine "sehr reale (...) Bedrohung durch ein Regime" gebe, das in der gesamten Region weit um sich schlage.
Großbritannien beteiligt sich im Nahen Osten an einem defensiven Militäreinsatz, wie Premierminister Keir Starmer bereits am Samstag mitgeteilt hatte. Healey erläuterte, dass britische Flugzeuge Drohnen und Raketen abschießen, wenn sie diese sehen. Die Einheiten starten demnach unter anderem in Bahrain und auf Zypern.
"Wenn ich also davon spreche, dass Großbritannien im Rahmen koordinierter regionaler Verteidigungsoperationen eine Rolle bei der Stärkung der regionalen Stabilität spielt, dann meine ich genau das", sagte Healey.
Er kritisierte außerdem, dass iranischen Kommandeuren zunehmend erlaubt werde, ihre eigenen Ziele auszuwählen, da das Land "die Kontrolle über seine Befehls- und Kommandostrukturen verliert".
1. März, 11.35 Uhr: Netanjahu ruft Iraner zum Aufstand auf
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Bevölkerung im Iran in einer auf Farsi verbreiteten Videobotschaft zum Sturz der politischen Führung in Teheran aufgerufen.
Die Ansprache wurde allem Anschein nach mit Künstlicher Intelligenz (KI) auf Farsi erstellt. "Bürger des Irans, lasst euch diese Gelegenheit nicht entgehen", sagte Netanjahu dort.
Er rief die Iraner auf, auf die Straße zu gehen, "um die Sache zu vollenden, um das Terrorregime zu stürzen, das euer Leben zur Hölle gemacht hat". Netanjahu kündigte zudem an, Israel werde in den kommenden Tagen "Tausende Ziele des terroristischen Regimes" angreifen, um die "Bedingungen für das mutige Volk des Irans zu schaffen, sich von den Ketten der Tyrannei zu befreien".
1. März, 11.20 Uhr: Ermordung von Chamenei ist offene Kriegserklärung
Irans Präsident Massud Peseschkian hat die gezielte Tötung von Religionsführer Ali Chamenei als offene Kriegserklärung bezeichnet. Diese richte sich gegen alle Muslime, insbesondere aber gegen alle Schiiten weltweit.
Peseschkian erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna: "Der Iran betrachtet die Vergeltung und Blutrache an den Tätern und Drahtziehern dieses Verbrechens als Pflicht und legitimes Recht."
Chamenei sei ein "Märtyrer", dessen Standhaftigkeit ihn in die Geschichtsbücher eingeschrieben habe.
1. März, 10.40 Uhr: Mehrere Tote nach Protesten am US-Konsulat in Pakistan
Nach der Tötung von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei sind bei Protesten am US-Konsulat in der pakistanischen Millionenstadt Karachi mehrere Demonstranten ums Leben gekommen.
"Wir haben mindestens neun Leichen erhalten", sagte Jasso Ram, Sprecher des Zivilkrankenhauses von Karatschi, der Deutschen Presse-Agentur. Demnach könne die Zahl der Opfer noch steigen. Mehr als 25 Menschen, die bei den Zusammenstößen verletzt worden waren, würden behandelt.
Der Leiter einer der größten Rettungsdienste der Stadt, Faisal Edhi, bestätigte, dass seine Organisation mindestens sieben Leichen ins Krankenhaus gebracht habe.
Aufnahmen in Netz sollen zeigen, wie Demonstranten mit Stöcken und Steinen Fenster einschlugen. Die Polizei setzte nach Behördenangaben Tränengas und Schlagstöcke ein. Demonstranten skandierten Parolen gegen die USA und marschierten in Richtung des Konsulatsviertels, wo sie versuchten, in das Gelände einzudringen, wie es hieß.
Unterdessen verschärften die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen in Pakistans Hauptstadt Islamabad. Straßen zur sogenannten Roten Zone mit Botschaften und wichtigen Regierungsgebäuden wurden gesperrt.
1. März, 10.37 Uhr: Öltanker vor Küste Omans angegriffen
Vor der Küste des Golfstaats Oman ist nach staatlichen Angaben ein Öltanker angegriffen worden.
Der Tanker "Skylight" sei etwa neun Kilometer vor der omanischen Küste bei Musandam attackiert worden, meldete die Nachrichtenagentur Oman News Agency unter Berufung auf das omanische Zentrum für maritime Sicherheit.
Dabei seien vier Personen verletzt worden. Die 20-köpfige Besatzung des Schiffs unter der Flagge des pazifischen Inselstaats Palau sei evakuiert worden. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.
Der Vorfall ereignete sich nahe der Straße von Hormus. Die iranische Nachrichtenagentur hatte gestern gemeldet, dass die iranischen Revolutionsgarden den Schiffsverkehr der strategisch wichtigen Meerenge eingeschränkt haben.
Demnach erhielten Schiffe wiederholt Funkmeldungen, in denen ihnen die Durchfahrt untersagt wurde. Die Besatzungen würden aufgefordert, die Maschinen zu stoppen und sich auf ein mögliches Entern vorzubereiten, hieß es.
1. März, 10.33 Uhr: Israel greift Ziele im Herzen von Teheran an
Erneut hat es in der iranischen Hauptstadt Teheran laute Explosionen gegeben.
Die israelische Armee teilte mit, man greife "Ziele des iranischen Terrorregimes im Herzen von Teheran an". Einwohner berichteten, es handele sich offenbar um Angriffe im Stadtzentrum.
Die israelische Armee gab an, sie habe im Verlauf des vergangenen Tages großangelegte Angriffe im Iran ausgeführt, "um die Lufthoheit herzustellen und den Weg nach Teheran zu ebnen".
1. März, 10.31 Uhr: Dubai meldet Schäden und Verletzte bei Drohnenabwehr
In Dubai in den Vereinigten Arabischen Emirate sind bei der Abwehr von Drohnenangriffen zwei Menschen verletzt worden.
Trümmerteile seien in die Höfe von zwei Wohnhäusern gefallen, teilte das Medienbüro von Dubai mit. Explosionsgeräusche in der Stadt seien auf Abfangraketen zurückzuführen, hieß es weiter.
1. März, 9.43 Uhr: CIA spürte Aufenthaltsort von Chamenei auf
Der US-Auslandsgeheimdienst CIA hat laut einem Bericht der "New York Times" eine wichtige Rolle vor dem Angriff auf Irans obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei gespielt.
Die US-Zeitung berichtete unter Berufung auf mehrere nicht genannte Personen, die mit dem Einsatz vertraut sein sollen, der Auslandsgeheimdienst habe Chamenei über Monate verfolgt und dabei Kenntnisse über seine Aufenthaltsorte und Gewohnheiten erlangt.
Die CIA soll erfahren haben, dass am Samstagmorgen in einem Gebäudekomplex im Herzen Teherans ein Treffen hochrangiger iranischer Offizieller stattfinden sollte und sich Chamenei dort aufhalten würde. Daraufhin sollen die USA und Israel den Zeitpunkt ihrer Angriffe auf den Iran angepasst haben. Ursprünglich sei laut dem Zeitungsbericht geplant gewesen, nachts anzugreifen.
1. März, 9.11 Uhr: Auch Irans Generalstabschef bei US-israelischen Angriffen getötet
Bei den Luftangriffen Israels und der USA auf den Iran ist örtlichen Medien zufolge auch der Generalstabschef der iranischen Streitkräfte, Abdolrahim Mussawi, getötet worden.
Im iranischen Staatsfernsehen wurde am Sonntag der Name Mussawis gemeinsam mit den Namen anderer getöteter hochrangiger Vertreter genannt. Zuvor war bereits der Tod des Anführers der iranischen Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, und des Vorsitzenden des nationalen Verteidigungsrats, Ali Schamchani, bekannt gegeben worden.
Wie das Staatsfernsehen weiter berichtete, wurden die Verantwortlichen "während einer Sitzung des Verteidigungsrates" getötet. Weitere Namen würden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, hieß es.
1. März, 8.28 Uhr: Iran bezeichnet Pläne der USA und Israel als "vereitelt"
Nach den schweren Angriffen im Iran und der Tötung des Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei hat der Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani, das Vorhaben der USA und Israels als "vereitelt" bezeichnet.
"Die USA und Israel haben sich verkalkuliert und wollten mit gezielten Angriffen auf militärische Einrichtungen und der Tötung hochrangiger Funktionäre Unruhe und einen Machtwechsel im Iran auslösen", sagte Laridschani laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Die Bevölkerung habe jedoch geschlossen reagiert und diese Pläne vereitelt, behauptete er.
Zugleich kündigte Laridschani an, die iranischen Streitkräfte würden die Angriffe auf US‑Stützpunkte in der Region fortsetzen.
1. März, 8.25 Uhr: Auseinandersetzungen nahe US-Botschaft in Bagdad
Nach der Tötung von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei haben Demonstranten in der irakischen Hauptstadt Bagdad versucht, in das streng gesicherte Regierungsviertel mit der US-Botschaft vorzudringen.
Nach Angaben von Augenzeugen hatten sich am Eingang zur sogenannten Grünen Zone Hunderte Menschen zum Protest versammelt. Sicherheitskräfte lösten die Menge gewaltsam auf.
Die Demonstranten versuchten demnach, die Sicherheitsbarrieren zu überwinden, um zur US-Botschaft innerhalb der Grünen Zone zu gelangen. Laut Augenzeugen setzten die Sicherheitskräfte Schlagstöcke, scharfe Munition, Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben.
1. März, 8.23 Uhr: Iran greift Israel erneut mit Raketen an
Der Iran hat nach Angaben des israelischen Militärs am Morgen erneut Raketen auf den jüdischen Staat abgefeuert.
Die Abwehrsysteme seien aktiviert, um sie abzuwehren, teilte die Armee mit. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, in die Schutzräume zurückzukehren. In mehreren Gebieten des Landes heulten erneut die Sirenen.
In den vergangenen 24 Stunden mussten Millionen Menschen nach Armeeangaben bereits rund 20 Mal wegen Raketenangriffen des Erzfeindes Iran in die Schutzräume eilen.
1. März, 7.34 Uhr: Erneute Explosionen in Golfstaaten
Nach der Tötung von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei durch amerikanisch-israelische Angriffe sind in den arabischen Golfstaaten erneut Explosionen zu hören.
Augenzeugen in der katarischen Hauptstadt Doha zufolge waren am Morgen mehrere Knallgeräusche zu hören. Der katarische Nachrichtensender Al-Jazeera meldete mindestens elf Explosionen in Doha.
Auch in Bahrains Hauptstadt Manama wurden Explosionen gemeldet. Augenzeugen berichteten von mindestens vier lauten Knallgeräuschen. Auf Social Media wurden in dem Zuge Bilder eines getroffenen und beschädigten Hotels in Manama verbreitet.
Währenddessen stecken die Kreuzfahrtschiffe "Mein Schiff 4" und "Mein Schiff 5" mittendrin. Landausflüge wurden abgebrochen, Passagiere sollen sich nur noch im Schiffsinneren aufhalten. Laut TUI Cruises würden die Entwicklungen im Nahen Osten Einfluss auf die Reisen der beiden Kreuzfahrtschiffe nehmen.
1. März, 7.20 Uhr: Trump warnt den Iran vor Vergeltungsschlägen
US-Präsident Donald Trump hat den Iran nach den amerikanisch-israelischen Luftangriffen vor Vergeltungsschlägen gewarnt.
"Das sollten sie besser nicht tun", schrieb der Republikaner in Großbuchstaben auf der Plattform Truth Social. Sollte das passieren, werde man "mit einer noch nie zuvor gesehenen Stärke" zurückschlagen.
1. März, 7.19 Uhr: Irans Revolutionsgarden melden massive Vergeltungsschläge
Die iranischen Revolutionsgarden haben in Reaktion auf die Tötung von Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei nach eigenen Angaben massive Vergeltungsschläge gegen Dutzende Stellungen der USA und des Erzfeindes Israel durchgeführt.
Es seien 27 US-Stützpunkte in der Region sowie Israels Armeehauptquartier und ein Rüstungskomplex in Tel Aviv ins Visier genommen worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, ein Sprachrohr von Irans Elitestreitmacht.
1. März, 7.17 Uhr: Schah-Sohn Pahlavi bringt sich als Interimsführer ins Spiel
Der Sohn des 1979 gestürzten Schahs von Persien, Reza Pahlavi, hat sich nach der Tötung von Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei erneut als Übergangsführer des Irans ins Spiel gebracht.
"Viele Iraner haben mich, oft trotz lebensbedrohlicher Situationen, gebeten, diesen Übergang zu leiten", schrieb er in einem Meinungsbeitrag in der "Washington Post". Er wolle ihrem Ruf folgen und den Weg hin zu einer neuen Verfassung freimachen.
Diese solle zunächst in einem Referendum verabschiedet werden. Darauf sollten dann freie Wahlen unter internationaler Aufsicht folgen. "Mit der Abstimmung der Iraner löst sich die Übergangsregierung auf", schrieb er weiter.
1. März, 7.15 Uhr: Ein Trio soll Iran vorübergehend führen
Im Iran soll nach der Tötung von Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei vorübergehend ein dreiköpfiger Rat das Land führen.
Die Verantwortung für die Übergangsphase sollen Präsident Massud Peseschkian, Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi und ein Mitglied des Wächterrats übernehmen. Das erklärte ein Berater des getöteten Chameneis, Mohammed Mochber, der Nachrichtenagentur Mehr zufolge.
Das Trio soll die Aufgaben Chameneis übernehmen, bis der sogenannte Expertenrat, ein Gremium aus 88 einflussreichen Geistlichen, einen Nachfolger benennt. Laut der Verfassung müsse der Expertenrat umgehend einen neuen Führer bestimmen und vorstellen, sagte Mochber.
1. März, 7.05 Uhr: Iranische Staatsmedien bestätigen Tod Chameneis
Iranische Staatsmedien haben den Tod von Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei bestätigt.
Er sei als "Märtyrer" getötet worden, berichteten unter anderem die iranischen Nachrichtenagenturen Irna und Fars.
Zuvor hatte bereits US-Präsident Donald Trump den Tod Chameneis verkündet. "Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot", schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social.
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sind bei den israelisch-amerikanischen Luftangriffen auf den Iran auch mehrere Angehörige des obersten Führers Ali Chamenei getötet worden.
Die Webseite Al-Arabiya berichtete unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur Fars, eine Tochter Chameneis, ein Schwiegersohn, eine Schwiegertochter und ein Enkel seien ums Leben gekommen. Dem Sender Al-Jazeera zufolge berief sich Fars dabei auf Chamenei nahestehende Quellen.
28. Februar, 22.11 Uhr: Explosionen in Tel Aviv - Gebäude getroffen
Bei einem neuen iranischen Raketenangriff ist es in der israelischen Küstenmetropole Tel Aviv nach Angaben von Einwohnern zu lauten Explosionen gekommen.
Israelische Medien berichteten, ein Gebäude in Tel Aviv sei direkt getroffen worden. Es habe mehrere Verletzte gegeben. Der Sender N12 zeigte Aufnahmen von einem brennenden Dach und einer Straße mit Trümmern. Es habe noch weitere Einschlagsorte gegeben. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, ein etwa 40-jähriger Mann habe schwere Verletzungen erlitten. Er werde von Sanitätern behandelt.
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, bei dieser Welle "militärische und sicherheitsrelevante Ziele" mit fortschrittlichen Raketen angegriffen zu haben. Zu den Zielen hätten unter anderem der israelische Marinestützpunkt im Hafen von Haifa, der Luftwaffenstützpunkt Ramat David sowie Rüstungsanlagen in Aschdod gehört, hieß es in einer Erklärung, die der staatliche Rundfunk veröffentlichte.
28. Februar, 22.06 Uhr: Noch keine offizielle Bestätigung für Tod von Ali Chamenei
Eine offizielle Bestätigung für Ali Chameneis (86) Tod gibt es bislang nicht.
Die Meldungen über den Tod des Ober-Mullahs bezeichnete die iranische Nachrichtenagentur "Tasnim" als Teil einer "psychologischen Kriegsführung". Zuvor hatten israelische Medien unter Berufung auf israelische Beamte berichtet, dass die Leiche des Regime-Führers bereits aus den Trümmern eines Gebäudes geborgen worden sei.
Auch US-Präsident Donald Trump (79) hatte diese Berichte bereits für "richtig" erklärt.
28. Februar, 21.48 Uhr: Zentrale Vertreter der iranischen Militärführung tot
Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen im Iran sind nach Angaben aus Israel führende Vertreter der iranischen Militärführung getötet worden.
Unter den Toten seien unter anderem der Kommandeur der Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, sowie Irans Verteidigungsminister Asis Nasirsadeh, wie die israelischen Streitkräfte mitteilten. Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung dafür.
28. Februar, 21.46 Uhr: Iran feuert weiterhin Raketen auf Israel
Aus dem Iran sind offenbar erneut Raketen in Richtung Israel abgefeuert worden.
In mehreren Teilen des Landes sei daraufhin Alarm ausgelöst worden, teilten die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) gegen 21.45 Uhr mit.
28. Februar, 21.30 Uhr: Auch Trump bestätigt Tod von Chamenei
In einem Interview mit dem US-Sender "NBC" hat US-Präsident Donald Trump (79) den Tod des iranischen Regime-Führers Ali Chamenei (86) bestätigt.
"Wir sind der Meinung, dass dies eine richtige Geschichte ist", erklärte Trump und ergänzte, dass "die meisten" Führungskräfte des Regimes nun "weg" seien.
28. Februar, 21.25 Uhr: Iraner feiern Tod von Ali Chamenei
In den sozialen Medien kursieren bereits Aufnahmen, die zeigen sollen, wie die iranische Bevölkerung den angeblichen Tod des Regime-Führers Ali Chamenei (86) bejubelt.
In den Videoclips sind laute Jubelschreie in den Straßen der Hauptstadt Teheran zu hören.
28. Februar, 21.14 Uhr: US-Präsident Donald Trump äußert sich zu Angriff auf Iran
In einem Interview mit der Nachrichten-Plattform "Axios" erklärte US-Präsident Donald Trump (79), dass er nach dem Angriff auf den Iran nun mehrere Optionen habe.
Einerseits könne er die Angriffe über einen längeren Zeitraum fortsetzen und das Land übernehmen, oder den Konflikt binnen "zwei oder drei" Tagen beenden. Sollen die Iraner dann mit dem Wiederaufbau ihres Atomprogramms beginnen, würde er in "ein paar Jahren" wiederkommen.
Trump sagte außerdem, dass der Iran "mehrere Jahre" benötigen würde, um sich von dem Militärschlag zu erholen.