Iran - Die Huthi-Miliz im Jemen hat nach ihrem Eintritt in den Iran-Krieg an der Seite Teherans Israel innerhalb kurzer Zeit zum zweiten Mal angegriffen.
Am Abend seien eine Drohne über der südlichen Stadt Eilat und ein Marschflugkörper vor Erreichen israelischen Territoriums abgefangen worden, berichtete die "Times of Israel" unter Berufung auf das Militär.
Am Samstagmorgen hatte die Miliz bereits eine Rakete auf den jüdischen Staat gefeuert. Der Iran drohte unterdessen mit Angriffen gegen US-Universitäten in der Region als Vergeltung für die mutmaßliche Bombardierung iranischer Universitäten.
Wenn die US-Regierung wolle, dass ihre Universitäten in der Region von Vergeltungsmaßnahmen verschont bleiben, müsse sie bis Montag 12 Uhr mittags Teheraner Zeit die Bombardierung von Universitäten verurteilen, zitierte die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars auf der Plattform X eine Erklärung der iranischen Elitestreitmacht.
Nach iranischen Angaben waren zuvor die Technische Universität Isfahan und die Universität für Wissenschaft und Technologie in Teheran Ziel von Bombardierungen geworden. Über mögliche Opfer gab es zunächst keine Angaben.
Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.
29. März, 22.11 Uhr: Stromversorgung in Teheran wurde angegriffen
Aus dem Iran wurden am Abend (Ortszeit) erneut schwere Angriffe der USA und Israels gemeldet.
Nach Angaben des iranischen Energieministeriums zielten die jüngsten Attacken auf Anlagen der Stromversorgung in der Hauptstadt Teheran. Infolgedessen kam es am Abend (Ortszeit) in verschiedenen Stadtteilen zu Stromausfällen.
Einsatzteams seien in die betroffenen Gebiete entsandt worden, um die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen, berichtete der Staatssender Irib unter Berufung auf das Ministerium.
29. März, 22.08 Uhr: Über 100.000 zivile Einrichtungen im Iran beschädigt
Bei den israelisch‑amerikanischen Angriffen im Iran sind nach jüngsten Angaben des Roten Halbmonds mehr als 100.000 zivile Einrichtungen beschädigt oder zerstört worden.
Allein in der Hauptstadt Teheran wurden demnach fast 40.000 Wohngebäude und Geschäftseinheiten getroffen. Zudem seien in den vergangenen vier Wochen rund 600 Schulen und fast 300 Gesundheitszentren angegriffen worden, teilte der Rote Halbmond auf der Plattform X mit.
29. März, 22.06 Uhr: Pakistan bereit zu baldiger Ausrichtung von Iran-Gesprächen
Pakistan hat sich bereiterklärt, in den kommenden Tagen Gespräche zwischen den USA und dem Iran auszurichten.
Das teilte der pakistanische Außenminister, Ishaq Dar, am Abend (Ortszeit) mit. "Pakistan wird es als Ehre empfinden, in den kommenden Tagen bedeutsame Gespräche zwischen den beiden Seiten auszurichten und zu ermöglichen, um eine umfassende und dauerhafte Beilegung des andauernden Konflikts zu erreichen", hieß es.
Pakistan sei sehr erfreut darüber, dass sowohl der Iran als auch die USA ihr Vertrauen in Pakistan als Vermittler bei diesen Gesprächen zum Ausdruck gebracht hätten. Auch China unterstütze uneingeschränkt Pakistans Initiative, Gespräche zwischen dem Iran und den USA zu veranstalten, hieß es weiter.
29. März, 19.25 Uhr: Verletzte bei iranischen Raketenangriffen auf Südisrael
Bei neuen iranischen Raketenangriffen auf Israel sind rund um die Wüstenstadt Beerscheva im Süden des Landes mehrere Menschen verletzt worden.
Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom meldete am Nachmittag (Ortszeit) elf Verletzte durch von Druckwellen umhergeschleuderte Gegenstände. Im Süden Israels gab es mehrfach Raketenalarm, in vielen Gegenden heulten Sirenen.
Nach einem Raketenangriff ebenfalls am Nachmittag (Ortszeit) brach außerhalb von Beerscheva zudem ein großer Brand in einer Chemiefabrik aus. Auf Fernsehbildern war eine riesige Rauchwolke zu sehen. Kurzzeitig bestand die Sorge, dass bei dem Brand gefährliche Stoffe austreten und eine Gefahr für die Bevölkerung ausgeht. Das israelische Umweltministerium gab jedoch nach Untersuchungen Entwarnung.
29. März, 19.23 Uhr: Iran will Straße von Hormus grundlegend neu regeln
Das System zur Regelung der Straße von Hormus am Persischen Golf soll nach Angaben des iranischen Vizepräsidenten Mohammed-Resa Aref grundlegend verändert werden.
"Das Regime der Straße von Hormus wird nicht mehr so sein wie früher", schrieb Aref auf der Plattform X. Der Iran wolle die "kriegerischen Errungenschaften" in der Region in einen "dauerhaften wirtschaftlichen Vorteil" für das Land umwandeln.
Er fügte hinzu, das ursprüngliche Ziel der Gegner – einen politischen Wechsel im Iran herbeizuführen – habe lediglich zu einem "Regimewechsel in Hormus" geführt.
29. März, 19.22 Uhr: Israel will weiter in Südlibanon vordringen
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Armee angewiesen, weiter im Süden des Libanons vorzudringen.
Bei einer Lagebesprechung im Norden sagte er, er habe jetzt angeordnet, den von ihm so bezeichneten "bestehenden Sicherheitsstreifen" weiter auszudehnen. Damit solle die Bedrohung durch die Hisbollah und der Abschuss von Raketen aus diesem Gebiet verhindert werden.
Obwohl der proiranischen Schiitenmiliz bereits schwere Schläge versetzt worden seien, verfüge die Hisbollah weiterhin über Restfähigkeiten, Raketen auf Israel abzufeuern, sagte Netanjahu.
Mit den Kommandeuren des Nordkommandos habe er nun Wege besprochen, um diese Bedrohung zu beseitigen. "Wir sind entschlossen, die Lage im Norden grundlegend zu verändern", sagte er.
29. März, 14.57 Uhr: Golfstaaten melden weitere Angriffe
Die Vereinigten Arabischen Emirate und weitere regionale Nachbarn am Golf stehen weiter unter Beschuss durch den Iran. Die Flugabwehr habe heute 16 Raketen und 42 Drohnen abgefangen, meldete das emiratische Verteidigungsministerium.
Seit Beginn des Kriegs vor vier Wochen habe das Land iranische Angriffe mit mehr als 410 Raketen, 1900 Drohnen und 15 Marschflugkörpern abgewehrt. Bisher wurden elf Menschen getötet, darunter zwei Soldaten, und rund 180 weitere verletzt.
Die Streitkräfte im kleinen Golfstaat Bahrain teilten mit, dass dort bisher 170 Raketen und 390 Drohnen abgewehrt wurden. In Bahrain wie auch in Kuwait ertönten heute wieder die Warnsirenen wegen der laufenden Angriffe, mit dem der Iran auf Militärschläge der USA und Israels reagiert.
29. März, 12.50 Uhr: Iran warnt USA vor Einsatz von Bodentruppen
Der Iran hat die USA vor einer Bodenoffensive gewarnt. "Zweifelt keinen Augenblick an der Entschlossenheit unserer Soldaten", sagte Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge.
Der Iran sei sich sicher, dass er die USA bestrafen und zur Reue bewegen könne, sodass diese es nicht mehr wagen würden, das Land anzugreifen. Man befinde sich in einem "großen Weltkrieg", so Ghalibaf.
Er äußerte sich zudem skeptisch zu Vermittlungsversuchen. Die USA signalisierten Verhandlungsbereitschaft, planten aber heimlich eine Bodenoffensive, so Ghalibaf. Der Sprecher der iranischen Streitkräfte sagte dem Staatssender Irib zufolge, eine Bodenoffensive oder Besetzung eines Teils des iranischen Territoriums sei ein "Wunschtraum", man warte nur auf solch eine Aktion.
29. März, 12.45 Uhr: Drohnenangriff auf US-Basis aus dem Irak in Syrien abgewehrt
Die syrischen Regierungstruppen haben nach eigenen Angaben einen Drohnenangriff auf eine US-Militärbasis aus dem Irak abgewehrt.
Vier Drohnen aus dem Irak hätten den US-Stützpunkt angegriffen, teilte der stellvertretende Verteidigungsminister Sipan Himo heute mit. "Wir betrachten den Irak als verantwortlich und rufen dazu auf, eine Wiederholung von Angriffen zu verhindern, die unsere Stabilität gefährden."
Zunächst bekannte sich niemand zu dem Angriff.
29. März. 7.15 Uhr: Erneut Angriffe auf Golfstaaten
Unterdessen dauern die iranischen Gegenangriffe an. Mehrere Golfstaaten meldeten erneut Schäden nach Angriffen aus dem Iran.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde nach Angaben des Betreibers bei einem iranischen Raketen- und Drohnenangriff ein Metallwerk schwer beschädigt. Das Werk befindet sich in der Khalifa Industrial Zone Abu Dhabi. Eine nicht näher genannte Anzahl von Mitarbeitern sei verletzt worden, hieß es vom Betreiber.
Aus Katar hieß es am frühen Samstagabend (Ortszeit), das Golfemirat sei im Laufe des Tages Ziel eines Angriffs mit mehreren aus dem Iran gestarteten Drohnen gewesen. Alle Drohnen seien erfolgreich abgefangen worden, teilte das Verteidigungsministerium weiter mit. Davor hatte bereits Kuwait von Beschuss durch Drohnen berichtet. Einige der Angriffe hätten auf die Umgebung des internationalen Flughafens von Kuwait gezielt und erhebliche Schäden am Radarsystem verursacht. Verletzte gebe es nicht.
29. März, 7.12 Uhr: Weitere US-Marines im Nahen Osten eingetroffen
Derweil sind weitere US-Marinekräfte im Nahen Osten eingetroffen. Das amphibische Angriffsschiff "USS Tripoli" erreichte nach Angaben des zuständigen US-Regionalkommandos am Freitag sein Einsatzgebiet.
US-Außenminister Marco Rubio sagte nach den jüngsten G7-Gesprächen, der Einsatz im Iran könnte "in wenigen Wochen, nicht in Monaten" abgeschlossen werden. Die eigenen Kriegsziele könnten ohne Bodentruppen erreicht werden, hieß es. Kategorisch ausschließen wollte Rubio deren Einsatz aber nicht.
Das israelische Militär wiederum will nach Darstellung eines Sprechers die iranische Waffenproduktion "in wenigen Tagen" weitgehend zerstört haben. Die Streitkräfte würden in diesem Zeitraum "die Angriffe auf alle wichtigen Komponenten der (iranischen) Militärindustrie abschließen", sagte Armeesprecher Effie Defrin am Samstagabend. "Das bedeutet, dass wir den Großteil der militärischen Produktionskapazitäten zerstören haben werden."
29. März, 7.09 Uhr: Iran lässt pakistanische Schiffe durch Straße von Hormus
Der Iran lockert derweil nach pakistanischen Angaben für bestimmte Schiffe seine Blockade der für die Energieversorgung wichtigen Straße von Hormus.
"Die iranische Regierung hat zugestimmt, 20 weiteren Schiffen unter pakistanischer Flagge die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu gestatten", teilte Pakistans Vize-Premierminister und Außenminister Ishaq Dar auf X mit. Nach seinen Worten werden täglich zwei dieser Schiffe die Meerenge passieren. Dar sprach von einem bedeutenden Schritt in Richtung Frieden.
Der Schritt wird von Beobachtern als vertrauensbildende Maßnahme im Rahmen der Vermittlungen zur Deeskalation im Nahen Osten gesehen.
29. März, 7.05 Uhr: Pakistan bemüht sich um Deeskalation
Derweil kommen heute auf Einladung Pakistans die Außenminister Saudi-Arabiens, Ägyptens und der Türkei in Islamabad zu zweitägigen Gesprächen zusammen, um über eine mögliche Deeskalation des seit einem Monat andauernden Krieges zu beraten.
Pakistan teilt sich eine rund 900 Kilometer lange Grenze mit dem Iran und hat sich seit der Ausweitung des Krieges auf die Golfstaaten als Vermittler für eine mögliche Beendigung des Krieges angeboten.
Die Außenminister sollen auch Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif treffen. Dieser hatte nach eigenen Angaben in einem Telefonat mit Irans Präsidenten Massud Peseschkian "Pakistans starke Verurteilung der anhaltenden Angriffe Israels auf den Iran" bekräftigt.
28. März, 20.54 Uhr: Irans Waffenproduktion laut Israel "in wenigen Tagen" zerstört
Das israelische Militär will nach Darstellung eines Sprechers die iranische Waffenproduktion "in wenigen Tagen" weitgehend zerstört haben. Die Streitkräfte würden in diesem Zeitraum "die Angriffe auf alle wichtigen Komponenten der (iranischen) Militärindustrie abschließen", sagte Armeesprecher Effie Defrin am Abend (Ortszeit) vor Journalisten.
"Das bedeutet, dass wir den Großteil der militärischen Produktionskapazitäten zerstören haben werden", fügte er hinzu. "Das Regime wird lange Zeit brauchen, um sie wieder herzustellen."
28. März, 20.23 Uhr: Weitere US-Marinekräfte in Nahost-Region eingetroffen
Weitere US-Marinekräfte sind im Nahen Osten eingetroffen. Das amphibische Angriffsschiff "USS Tripoli" erreichte nach Angaben des hauptsächlich für den Nahen Osten zuständigen US-Regionalkommandos Centcom am Freitag dessen Einsatzgebiet. Es dient als Flaggschiff einer kombinierten Seestreitkraft mit etwa 3500 Einsatzkräften.
Die USA haben bereits Tausende Marinesoldaten in den Nahen Osten verlegt. Nach früheren US-Angaben befinden sich mehr als 50.000 Soldaten in der Region.
28. März, 18.25 Uhr: Mehrere Angriffe auf Golfstaaten - Metallwerk in Emiraten beschädigt
Mehrere Golfstaaten haben erneut Schäden nach Angriffen aus dem Iran gemeldet. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde nach Angaben des Betreibers bei einem iranischen Raketen- und Drohnenangriff ein Metallwerk schwer beschädigt. Das Werk befindet sich in der Khalifa Industrial Zone Abu Dhabi. Eine nicht näher genannte Anzahl von Mitarbeitern sei verletzt worden, hieß es vom Betreiber.
Aus Katar hieß es am frühen Abend (Ortszeit), das Golfemirat sei im Laufe des Tages Ziel eines Angriffs mit mehreren aus dem Iran gestarteten Drohnen gewesen. Alle anfliegenden Drohnen seien erfolgreich abgefangen worden, teilte das Verteidigungsministerium weiter mit. Davor hatte bereits Kuwait von Angriffen berichtet.
28. März, 15.50 Uhr: Drei Journalisten bei israelischem Angriff im Libanon getötet
Bei einem israelischen Angriff im Süden des Libanon sind nach Angaben aus Militärkreisen am Samstag drei Journalisten getötet worden. Der Angriff habe das Fahrzeug der Journalisten in der Region Jezzine getroffen, hieß es aus den Militärkreisen. Die israelische Armee erklärte, sie habe einen Mann getötet, der einer Elite-Einheit der von Israel bekämpften proiranischen Hisbollah-Miliz angehört habe.
Den Militärkreisen zufolge arbeitete einer der getöteten Journalisten für den zur Hisbollah gehörenden Sender Al-Manar. Außerdem seien eine Journalistin des Hisbollah-nahen Senders Al-Mayadeen sowie deren Bruder, ein Kameramann, getötet worden. Die beiden Sender bestätigten den Tod ihrer Korrespondenten.
28. März, 13.04 Uhr: Weitere Angriffswelle auf Ziele in Teheran
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele der iranischen Führung in der Hauptstadt Teheran angegriffen.
Eine weitere Angriffswelle sei abgeschlossen worden, teilte das Militär mit. Details zu den genauen Zielen und möglichen Auswirkungen gab es zunächst nicht.
In Israel wurde derweil über neue Raketenangriffe aus dem Iran berichtet, in mehreren Gegenden im Süden des Landes gab es Raketenalarm.
28. März, 10.18 Uhr: Angriffe auf Golfstaaten gehen weiter
Auch vier Wochen nach Beginn des Iran-Krieges gehen die Angriffe auf die Golfstaaten weiter.
Das Medienbüro der emiratischen Hauptstadt Abu Dhabi meldete, dass in Folge von herabfallenden Raketenteilen mehrere Brände entfacht worden seien. Dabei seien insgesamt sechs Menschen verletzt worden. Die Trümmerteile seien nach dem Abfangen ballistischer Raketen abgestürzt.
Auch im Oman wurde ein Verletzter gemeldet. Zwei Drohnen hätten den Hafen von Salalah im Westen des Landes attackiert, meldet die omanische Nachrichtenagentur ONA. Dabei sei ein ausländischer Arbeiter verletzt worden. Zudem seien geringe Schäden entstanden.
Die kuwaitische Nachrichtenagentur Kuna berichtete unter Berufung auf die Luftfahrtbehörde, dass der Flughafen in der Hauptstadt Kuwait-Stadt von mehreren Drohnen angegriffen worden sei. Es habe keine Verletzten gegeben. Es sei jedoch ein erheblicher Schaden am Radarsystem des Flughafens entstanden.
28. März, 7.16 Uhr: Trump stellt Unterstützung für Nato-Partner infrage
US-Präsident Donald Trump hat die Unterstützung anderer Nato-Partner durch die USA infrage gestellt.
"Wir wären immer für sie da gewesen, aber jetzt, angesichts ihres Verhaltens, müssen wir das wohl nicht mehr, oder?", sagte Trump in Miami. Trump kritisierte das Bündnis scharf dafür, dass es den USA im Krieg mit dem Iran nicht zur Seite stehe. "Ich glaube, es war ein gewaltiger Fehler, dass die Nato einfach nicht da war."
Trump zufolge zahlen die USA Hunderte Milliarden Dollar jährlich für die Sicherheit der Verbündeten. "Warum sollten wir für sie da sein, wenn sie nicht für uns da sind?", fragte er.
Der Krieg im Iran hatte bereits zuvor für Spannungen im transatlantischen Verhältnis gesorgt. Trump und andere Vertreter der US-Regierung werfen den Nato-Partnern Untätigkeit vor. Zudem kritisierten die USA, Militärstützpunkte von Verbündeten nicht oder zu spät nutzen zu dürfen.
28. März, 7.14 Uhr: Trump kritisiert Merz für Haltung im Iran-Krieg
US-Präsident Donald Trump hat Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) für die ausbleibende Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert.
Der Republikaner attackierte bei einem Kongress in Miami im US-Bundesstaat Florida erneut zunächst die Nato-Verbündeten Frankreich und Großbritannien - und kam dann auf Deutschland zu sprechen: "Der deutsche Bundeskanzler - das sind alles meine Freunde - Friedrich. Der deutsche Bundeskanzler, er sagte: 'Das ist nicht unser Krieg'."
Trump schob nach, dass dann der Ukraine-Krieg auch nicht der der USA sei.
28. März, 7.12 Uhr: US-Präsident nennt Straße von Hormus "Straße von Trump"
US-Präsident Donald Trump hat die Straße von Hormus "Straße von Trump" genannt.
Auf einem Kongress in Miami sprach der Republikaner über den Verlauf des Iran-Kriegs und sagte: "Sie müssen die Straße von Trump öffnen - ich meine Hormus." Im Publikum wurde daraufhin gelacht.
Trump ergänzte dann: "Entschuldigung - es tut mir so leid. So ein schlimmer Fehler." Er schob nach, dass die "Fake News" berichten würden, dass er es aus Versehen gesagt habe. Er ergänzte: "Bei mir gibt es keine Versehen - zumindest nicht viele." Einige Medien kamen anschließend zur Einschätzung, dass er all dies scherzhaft gemeint habe.
Trump kokettierte in der Vergangenheit immer wieder mit der Umbenennung etwa von Institutionen und setzte das zum Teil in die Tat um. So heißt das berühmte Kulturhaus Kennedy Center in Washington inzwischen Trump Kennedy Center. Er verfügte auch die Umbenennung des Golfs von Mexiko in "Golf von Amerika".