Protestwoche in Berlin: "Neue Generation" plant Kunst-Aktionen und Angriff aufs Regierungsviertel
Von Andreas Rabenstein
Berlin - Die Protestgruppe "Neue Generation" will in dieser Woche mit einigen öffentlichen Aktionen in Berlin für Aufmerksamkeit sorgen.
Die Woche steht unter dem Motto "Revolution Days", wie angekündigt wurde. Zu erwarten seien "kreative, sportliche und künstlerisch gestaltete Proteste", sagte eine Sprecherin. Details dazu wurden nicht genannt.
Auf der Internetseite wurden für Montag ein "Protesttanz", für Mittwoch "Kunstprotest" und am Donnerstag ein "Revolutionsversuch im Regierungsviertel" angekündigt.
Die Gruppe "Neue Generation" setzt sich unter anderem für mehr Mitbestimmung und soziale Gerechtigkeit ein. Sie entstand aus der Klimaschutzgruppe "Letzte Generation", die in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Straßenblockaden für Aufsehen gesorgt hatte.
Am vergangenen Dienstag hatte sich eine Aktivistin - verkleidet als Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (52, CDU) - auf der Berliner Museumsinsel an eine Vitrine im Bode-Museum geklebt.
Das Ausstellungsobjekt wurde nach Angaben des Museums nicht beschädigt. Der Protest richtete sich gegen die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung.
Titelfoto: Bernd Thissen/dpa
