Watford (Vereinigtes Königreich) - Ekel-Alarm in Großbritannien! Ein zwielichtiger Unternehmer aus Watford, nordwestlich von London, ist nach einer zweijährigen Untersuchung zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Er verarbeitete Fische in seinem heimischen Bad und verkaufte diese später Fertiggerichte an örtliche Supermärkte.
Wie örtliche Behörden kürzlich bekannt gaben, verhängte ein Richter zwei Strafen von jeweils zwölf Monaten auf Bewährung gegen Unternehmer Stephen A. aus Watford. Zudem darf er fünf Jahre nicht in der Lebensmittelbranche arbeiten.
Nach Bericht der Daily Mail soll der 62-Jährige in Watford über drei Jahre unter dem Namen "Tribal Foods" Produkte mit unangemessen langen Verfallsdaten und unzureichenden Inhaltsangaben verkauft haben.
Er flog auf, nachdem es in seiner Wohnung brannte und die Feuerwehr dort große Mengen Fisch in seiner Badewanne und auf dem Boden entdeckt hatten.
Behörden untersuchten den Fall, A. sollte seine Produktion einstellen. Wochen später habe man jedoch seine Produkte in einem örtlichen Geschäft gefunden.
Eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit
Letzte Woche folgte seine Verurteilung, laut Meldung des Watford Borough Council. Das Gericht sprach von einer "eklatanten Missachtung des Gesetzes und der potenziellen Gefahr für die öffentliche Gesundheit".
Justine Hoy, stellvertretende Direktorin für Wohnen und Wohlbefinden beim Watford Borough Council, sagte: "Wir werden nicht zögern, Maßnahmen zu ergreifen, wenn Unternehmen oder Einzelpersonen die öffentliche Gesundheit gefährden. Diese erfolgreiche Strafverfolgung beweist unser Engagement für die Aufrechterhaltung hoher Lebensmittelsicherheitsstandards in ganz Watford."