Baby soll getauft werden: Was das Kind dann tut, bringt alle aus dem Konzept

Boston (USA) - So ein Wirbelwind! Ein freches Baby sorgte erst für Befremden und dann für reichlich Schmunzeln. Denn bei seiner eigenen Taufe brachte der kleine Sullivan (elf Monate) die Erwachsenen richtig aus dem Konzept.

Bei Sullivans Taufe kam es zu einer kurzen Unterbrechung.
Bei Sullivans Taufe kam es zu einer kurzen Unterbrechung.  © Montage: TikTok/nattyiceicebabyy

Die kuriose Aktion des Kleinen erheitert derzeit das Internet. Vor rund zwei Wochen sollte der Junge aus Boston nämlich in einer Kirche getauft werden.

Sichtlich stolz traten die Eltern und die auserkorenen Pateneltern an das Taufbecken. Der Priester segnete das Kind und setzte dann an, den Täufling mit Weihwasser zu übergießen.

Doch das wurde im ersten Anlauf nichts.

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Der kleine Sullivan hatte andere Pläne. Er hob den kleinen Arm und schlug dem Priester sein Buch rabiat aus der Hand. Platsch! Da landete das Messbuch auch schon im Taufbecken.

Pikierte Gesichter bei den Umstehenden und ratlose Eltern hatte die vorwitzige Aktion zur Folge.

Ein kurzes Video, das die amüsante Szene zeigt, wurde schon kurz darauf bei TikTok hochgeladen, ging schnell viral und wurde eifrig geteilt. Mehr als 4,5 Millionen mal wurde es bereits aufgerufen, unzählige Male kommentiert.

TikTok: Damit hat der Priester wohl nicht gerechnet

Wie ging es weiter für Baby-Sullivan?

Das Messbuch landete im Taufbecker. Der Priester machte mit nassen Seiten weiter.
Das Messbuch landete im Taufbecker. Der Priester machte mit nassen Seiten weiter.  © Montage: TikTok/nattyiceicebabyy

Der Priester nahm die Sache ganz entspannt, erzählte Natalie Walczyk (35), die Tante des Täuflings, der Zeitung "New York Post".

"Er war ein Champion. Er hob das Buch sofort wieder auf und machte weiter", berichtete Tante Natalie. Ihr Neffe sei jetzt getauft. Doch Sullivans Mama, ihre kleine Schwester Candice, war die Sache sehr peinlich, führte die gläubige Katholikin aus.

Ganz anders der Rest der Familie: Die Mitglieder hatten nämlich überaus viel Spaß bei der Taufe.

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"Der Priester blätterte die Seiten um und sie waren klatschnass", erinnerte sich Natalie amüsiert. "Mein Bruder brüllte vor Lachen." Ihr Mann habe die ganze Zeit gegrinst und später zu Natalie gesagt: "Jedes Mal, wenn ich die tropfenden Seiten sah, fing ich an zu lachen."

Und auch die Oma kämpfte mühsam gegen einen Lachanfall an. "Meine Mutter saß in der ersten Reihe und versuchte, sich zusammenzureißen, aber sie konnte es nicht", stellte Natalie scherzend fest.

Ganz klar: Sullivans Taufe wird für alle Beteiligten - außer dem elf Monaten alten Täufling - wohl unvergessen bleiben.

Titelfoto: Montage: TikTok/nattyiceicebabyy

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