Klinik völlig verzweifelt: Frau belegt Zimmer - obwohl sie vor sechs Monaten entlassen wurde

Tallahassee (USA) - Was für ein skurriler Fall! Die Leitung eines Krankenhauses im US-Bundesstaat Florida hat endgültig die Nase voll: Weil eine ehemalige Patientin sich in einem Zimmer häuslich eingerichtet hat, leitet die Klinik nun rechtliche Schritte ein.

Die Verantwortlichen des Tallahassee Memorial HealthCare Klinikums wissen nicht mehr weiter.  © IMAGO / Depositphotos

Das Krankenhaus Tallahassee Memorial HealthCare (TMH) schlägt sich mittlerweile seit fast einem halben Jahr mit der Frau herum, die das Zimmer, in dem sie untergebracht worden war, offenbar einfach nicht verlassen will.

Die Entlassung der Patientin erfolgte bereits am 6. Oktober vergangenen Jahres, wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten, darunter die Tageszeitung Tallahassee Demokrat.

Die Frau sei also seit beinahe sechs Monaten nicht mehr in der Klinik in Behandlung, "besetzt (aber) weiterhin ein stationäres Zimmer", heißt es da.

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Mitarbeiter sollen demnach bereits sämtliche Anstrengungen unternommen haben, um die Dame bei ihrer Entlassung zu unterstützen, sei in der eingereichten Klage zu lesen. Sogar den medizinischen Transport hätte die Einrichtung wohl übernommen.

Doch bisher habe niemand die Frau vom Auszug überzeugen können. Warum sie letztes Jahr eingeliefert wurde und aus welchen Gründen sie sich offenbar weigert zu gehen, ist nicht bekannt.

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Klinik droht mit rechtlichen Schritten - ohne Erfolg

Unklar ist, warum die Frau nicht gehen will. (Symbolbild)  © 123RF/peopleimages12

In der Klage, die dem Blatt vorliegt, bittet das Krankenhaus die Behörden, die ehemalige Patientin per Beschluss zum Auszug aufzufordern.

Demnach habe man die Frau rund einen Monat nach der offiziellen Entlassung schriftlich darüber benachrichtigt, dass sie nicht weiter bleiben könne, und mit rechtlichen Schritten gedroht.

Die Klinik begründete die Maßnahme damit, dass eben nur eine begrenzte Anzahl an Betten zur Verfügung stehe. "Die fortgesetzte Belegung des Bettes durch die Angeklagte verhindert dessen Nutzung für Patienten, die akute Pflege benötigen."

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Die Klinik wollte sich offenbar nicht selbst zu dem Fall äußern. "TMH ist nicht in der Lage, aktive Rechtsangelegenheiten zu diskutieren, einschließlich Hintergrunddetails", wird ein Kliniksprecher zitiert.

Auch die beschuldigte Frau habe bisher nicht auf Anrufe der Zeitung reagiert.

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