"Leute nennen mich einen Dämon": 25-Jähriger ist an 86 Prozent seines Körpers tätowiert

Bogota - Außenstehende nennen den 25-Jährigen einen Dämon, denn 86 Prozent seines Körpers sind mit Tattoos bedeckt. Aber für seine Tochter ist er einfach nur "Daddy".

Raiden Kraneo Dos Caradas (25) geht in seiner Freizeit gerne im Park spazieren.
Raiden Kraneo Dos Caradas (25) geht in seiner Freizeit gerne im Park spazieren.  © Screenshot/Instagram/@raidenkraneo_dos_caras

Raiden Kraneo Dos Caradas lebt in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota.

Seine Vorliebe für Tattoos hat er bereits im Kindesalter entdeckt, wie die New York Post berichtet.

Mit jungen 12 Jahren bekam er sein erstes Tattoo. Von da an sah er seine Haut als Leinwand, um sich künstlerisch auszudrücken.

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Im Jugendalter entdeckte Caradas dann die Welt der "Body Modifications". So begann er mit zarten 17 Jahren, sein Äußeres drastisch zu ändern.

Er ließ sich die Nase rekonstruieren, bis sie der einer Echse ähnelte, bekam kleine Implantate in die Stirn, die aussehen wir Hörner und ließ seine Ohren zu "Elfenohren" umoperieren.

"Die Leute sagen, ich sei ein Dämon, aber ich halte mich für einen Menschen wie jeden anderen", zitiert die New York Post den 25-Jährigen.

Caradas ist es wichtig, dass die Menschen wissen, dass er mehr als nur ein "tätowiertes Gesicht" ist.

So sah Raiden Kraneo Dos Caradas mit 14 Jahren aus.
So sah Raiden Kraneo Dos Caradas mit 14 Jahren aus.  © Screenshot/Instagram/@raidenkraneo_dos_caras

Der 25-Jährige erhält viel Unterstützung durch seine Familie

Das linke Bild zeigt Raiden Kraneo Dos Carades mit 17 Jahren, bevor er mit seinen Body Modifications begann.
Das linke Bild zeigt Raiden Kraneo Dos Carades mit 17 Jahren, bevor er mit seinen Body Modifications begann.  © Screenshot/Instagram/@raidenkraneo_dos_caras

Aufgrund seiner vielen Tattoos wird der junge Mann oft in den sozialen Medien angefeindet.

Nach eigenen Aussagen hat sich bis jetzt aber noch nie jemand getraut, ihn in Persona schlecht zu behandeln.

"Manchmal haben Leute Angst vor mir. Manche Leute sind voller Neugier, aber niemand hat mich je persönlich respektlos behandelt", zitiert die Nachrichtenplattform den Tattoo-Fanatiker.

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Mit seinem Aussehen ist der 25-Jährige im reinen, denn er findet nicht, dass es Unterschiede zwischen ihm und "normalen" Menschen gibt.

Der Tattoo-Fanatiker ist ein Paradebeispiel für "Beurteile ein Buch nicht nach seinem Einband", da seine Hobbys nicht wirklich zu seinem extremen Aussehen passen: in seiner Freizeit kocht er am liebsten mit der Familie, liest und verbringt Zeit mit seiner dreijährigen Tochter.

Auch seine größte Stütze im Leben stammt aus seiner Familie, trotz der vielen Tattoos hilft ihm seine Mutter bedingungslos.

"Meine Mutter sagt, was immer ich tue, ich werde immer das Gesicht eines Engels haben", zitiert die Zeitung den 25-Jährigen.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/@raidenkraneo_dos_caras

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