Seit 1998 unterwegs: Mann kehrt nach Fuß-Weltreise endlich heim
Hull (Großbritannien) - Was als Wette begann, wurde zu einer gewaltigen Mission: 28 Jahre lang wanderte ein Mann um die Welt. Nun kehrt er nach Hause zurück.
Wie Mirror berichtet, wollte der Brite Karl Bushby (56) als erster Mensch ohne Unterbrechung die Welt zu Fuß umrunden - und war dabei fast drei Jahrzehnte unterwegs.
Seine Reise begann nach einer waghalsigen Wette in einer Bar im Oktober 1998.
Zunächst dachte er, dafür nur 12 Jahre zu brauchen. Doch die Realität stellte sich als weitaus härter heraus.
Nachdem er einen Dschungel voller Krokodile und Anakondas durchquert und 57 Tage in einem russischen Gefängnis verbracht hatte, kehrt er nun zurück nach Großbritannien.
Reise von Karl Bushby verläuft nicht ohne Risiko
Während seiner 58.000 Kilometer langen Wanderung, bei der er einen selbst gebauten Bollerwagen mit sich zog, wurde er eigenen Angaben zufolge ausgeraubt, festgenommen, abgeschoben, gebissen, musste hungern und wäre beinahe ertrunken.
Auf YouTube verkündete er, dass er damit rechnet, im September wieder in seiner Heimatstadt anzukommen.
Bei seiner Reise legte er durchschnittlich zwischen 24 und 30 Kilometer pro Tag zu Fuß zurück.
Im Rahmen seiner Goliath-Expedition durchquerte Karl sowohl den amerikanischen als auch den asiatischen Kontinent zu Fuß und schwamm sogar durch das Kaspische Meer.
Dabei trotzte er unwegsamem Gelände, extremen Witterungsbedingungen, Wildtieren - und kriminellen Banden.
Titelfoto: Bildmontage: TikTok/Screenshot/karlcbushby

