Zwei riesige "Weltuntergangsfische" an Küste angespült

Mexiko - Vor der Küste von Mexiko wurden zwei riesige "Weltuntergangsfische" angespült.

Zwei große Riemenfische wurden an die Küste von Mexiko angespült.
Zwei große Riemenfische wurden an die Küste von Mexiko angespült.  © Screenshot/Instagram/

Die etwa neun Meter langen Riemenfische, die normalerweise in Tiefen von bis zu 975 Metern leben, tauchten vor wenigen Wochen an der Küste von Cabo San Lucas in Baja auf.

Ein Instagram-Video zeigte, wie mehrere Frauen vorsichtig auf einen der seltenen Fische zugingen, der sich am Strand mühsam fortbewegte.

"Wir sahen etwas in der Ferne, es blitzte, und es war wirklich hell. Als wir es aus der Nähe sahen, war es wie nichts, was wir je gesehen hatten. Wir dachten nur: Das kann doch nicht echt sein", so Monica Pittenger.

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Da ihre Schwester es nicht ertragen konnte, Lebewesen leiden zu sehen, reagierte sie schnell und half, den Fisch zurück ins Wasser zu schieben.

Das zweite Meereswesen lag ein paar Meter weiter entfernt am Strand. Die Schwester forderte schnell weitere Personen um sich herum auf, auch diesem Fisch zu helfen. Schließlich erhielt sie Unterstützung von fünf Menschen, um beide Riemenfische wieder ins Meer zu bringen.

"Weltuntergangsfischen" wird Unheil nachgesagt

Mehrere Personen haben den beiden Meerestieren geholfen, zurück ins Wasser zu gelangen.
Mehrere Personen haben den beiden Meerestieren geholfen, zurück ins Wasser zu gelangen.  © Screenshot/Instagram/monicaandco_

"Am Ende schaffte sie es, ihn zurück ins Wasser zu schieben, und beide schwammen schließlich davon. Ich denke, viele waren sehr zögerlich, weil niemand genau wusste, was das war. So etwas sieht man nicht jeden Tag. Ich konnte meinen Augen kaum trauen. Es wirkte wie aus einem Fantasy-Film", erklärte Monica weiter.

Schon lange besagen Legenden, dass das Auftauchen eines solchen Fisches als Zeichen für drohende Katastrophen - wie Erdbeben oder Tsunamis - gilt.

Obwohl die japanische Mythologie den "Weltuntergangsfischen" Unheil nachsagt, haben Wissenschaftler bisher keinen Zusammenhang zwischen Sichtungen dieser Tiere und Naturkatastrophen feststellen können.

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Dass den Meereswesen Unglück nachgesagt wird, verstärkte sich 2011, als Erdbeben und Tsunamis in Fukushima besonders schlimm waren - zwei Jahre vor dieser Katastrophe wurden Dutzende dieser Tiefseetiere angespült.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/monicaandco_

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