Messer-Angriff in Wilmersdorf: Person in Not-OP, Polizei sichert Schulen
Von Andreas Heimann, Matthias Kuhnert
Berlin - Alarm in Wilmersdorf: Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen ist am Freitagnachmittag eine Person schwer verletzt worden - vermutlich soll ein Messer zum Einsatz gekommen sein.
Sie werde aktuell notoperiert. Das teilte die Berliner Polizei auf der Plattform X mit. Die Tatverdächtigen sind den Angaben zufolge geflüchtet.
Eine weitere Person sei ebenfalls verletzt worden und ins Krankenhaus gekommen, schwebe aber nicht in Lebensgefahr, so der Sprecher. Die Auseinandersetzung in der Prinzregentenstraße soll in einer nahegelegenen Schule begonnen und sich dann auf den Gehweg verlagert haben. Zwei Schulen in der Nähe seien abgesichert worden.
Details zum Tathergang und den Hintergründen seien noch nicht bekannt. Die Polizei sei mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort.
Zudem half ein Hubschrauber, der immer wieder über Schöneberg und Wilmersdorf kreiste, bei der Suche nach den Tatverdächtigen.
Es sei aber aktuell nicht von einer weiteren Gefahr auszugehen. Die Kriminalpolizei sei vor Ort und habe die Ermittlungen übernommen.
Titelfoto: Jens Kalaene/dpa
